Asta Powerproject 14.0 – Erweiterte Rundumlösung für die Bauprojektplanung

Das etablierte Planungs-Tool Asta Powerproject bietet umfassende Funktionen für das Einzel- und Multiprojektmanagement mit Schwerpunkt auf der Bauprojektplanung. In der aktuellen Version 14.0 wurde die Software um zahlreiche Neuerungen wie Risikoabschätzung und Earned Value Reporter ergänzt, die zuvor in Zusatzprogrammen ausgelagert waren. Elisabeth Wagner stellt die Neuheiten vor.

Obwohl die Software bereits in der Vergangenheit den Anspruch widerspiegelte, möglichst alle Anforderungen der Bauprojektplanung zu erfüllen, hat der Anbieter aus Karlsruhe für seine aktuelle Version 14.0 weitere funktionale Wünsche identifiziert und umgesetzt. Dazu wurden Features, die bisher in Zusatzprogrammen ausgelagert waren, in die Hauptsoftware integriert, andere neu realisiert. Risikoanalyse, Netzplan-Diagramme, ein Reporter für Earned Value Analysen und eine erweiterte Viewerfunktion für CAD-Planungsdaten gehören nun zur Standardausrüstung. Ein weiteres Änderungspaket zielt auf die Usability, wobei laut Herstellerinformation nicht zuletzt Erfahrungen und Feedbacks aus Anwenderschulungen eingeflossen sind.

Nutzerfreundlichkeit und Bedienkomfort

Bei einer sehr mächtigen Planungssoftware, die laufend funktionale Erweiterungen erfährt, ist es sinnvoll, immer wieder den Blick gezielt auf die Nutzerfreundlichkeit zu richten, Optimierungspotenziale zu suchen und umzusetzen. Für die Version 14.0 hat die Asta Development GmbH an mehreren Stellschrauben gedreht, um den Bedienkomfort zu erhöhen. Davon profitieren Projektleiter, Teilprojektplaner und andere direkte Nutzer der Software, aber auch Stakeholder, die sich nur per Powerproject Viewer über das Projekt informieren.

Strukturierungen über den Projektstrukturbaum

Ein charakteristisches Feature von Asta Powerproject ist die Möglichkeit, Vorgangsattribute als Codierungen anzulegen und farblich zu markieren. Damit lässt sich im Balkenplan anhand von Farben oder Rasterungen für Lieferobjekte, Firmen, Ressourcen etc. z.B. auf einen Blick erkennen, welchem Gebäudeteil, welcher Firma oder welchem Team ein Vorgang zugeordnet ist. Weiterer Pluspunkt dieser Codierungen: Die Planer können sich den Projektplan damit mit einem Klick umsortieren und sich anzeigen lassen, was bezogen auf die unterschiedlichen Kategorien geschieht.

Diese Funktionalität blieb in Version 14.0 unverändert, doch bei der Vorbereitung gibt es eine entscheidende Erleichterung. Um eine bestimmte Strukturierung zu nutzen, musste man bisher einen Filter vorbereiten – eine etwas umständliche Prozedur, vor allem wenn man mitten in der Planungsarbeit schnell eine neue Perspektive erzeugen will. Jetzt lässt sich ein neuer Eintrag direkt im Projektstrukturbaum mit Klick auf die rechte Maustaste anlegen. Der neue Eintrag wird dann automatisch in die Codebibliothek aufgenommen (Bild 1).

Bild 1: Neue Strukturelemente bzw. Codierungen anlegen sowie Anzeigen des Code-Strukturplans per Mausklick

Bild 1: Neue Strukturelemente bzw. Codierungen anlegen sowie Anzeigen des Code-Strukturplans per Mausklick

Ähnliches gilt für die Ebene darunter und Planelemente außerhalb der Codebibliotheken. Neue Mitarbeiter, Firmen, Stockwerke, Kalender – alle Bibliotheken kann man jetzt direkt im Projektstrukturbaum ergänzen. Vor allem in der Planungsphase des Projekts, in der immer wieder neue Aspekte zum ersten Planentwurf dazukommen, bedeutet das eine enorme Erleichterung.

Unterbrechungen von Tätigkeiten verhindern

Im automatisierten Planungsprozess kommt es vor, dass sich ein Vorgang von mehreren Stunden über zwei Tage erstreckt, weil er erst am Nachmittag startet, oder, dass ein Vorgang von mehreren Tagen durch das Wochenende unterbrochen wird. Möglicherweise will das die Projektplanung verhindern, z.B. weil der Vorgang die kostspielige Anreise eines

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