Critical Chain - der Ausweg aus der Planungsmisere?

Critical Chain ist eine Form der Terminplanung, die menschliche Schwachstellen berücksichtigt, Leerlauf beseitigt und dadurch zu erheblich kürzeren Projektdauern führen soll. Zu ihren Grundprinzipien gehören die Verwendung einer gemeinsamen Pufferzeit für das Projekt (statt für einzelne Vorgänge) und das Staffellaufprinzip der Arbeitsübergabe. Silke Kanes erläutert in ihrem Artikel, wie die Critical Chain funktioniert.

Mal ganz ehrlich: Erreichen Ihre Projekte immer die Zielvorgaben? Bleiben Sie im abgesteckten Kostenrahmen? Halten Sie Ihre Endtermine ein? Nein? Dann können die folgenden Seiten Ihnen vielleicht eine neue Perspektive eröffnen.

Viele Unternehmen stehen heutzutage unter dem steigenden Druck permanenter Veränderungen am Markt. Produktzyklen werden immer kürzer, die Projektbudgets immer knapper. "Schneller, besser und dazu noch billiger" heißt die Devise.

Wir sind gezwungen, uns neue Methoden zum Erreichen unserer ehrgeizigen Ziele einfallen zu lassen.

Einer, der sich intensiv mit den Ursachen dieser Misere beschäftigt hat, ist der amerikanische "Management-Guru" Dr. Eliyahu Goldratt. Er hat analysiert, wo die Schwachstellen bei der heutigen Projektplanung liegen und wie man diese Schwachstellen durch neue, effizientere Arbeitsweisen umgehen kann.

 

Herausgekommen ist bei dieser Analyse 1997 das Buch "Critical Chain" (übersetzt "Kritische Kette"), das innerhalb kürzester Zeit zum Bestseller avancierte. Critical Chain beschreibt eine neue Form der Projektplanung, die menschliche und soziale Faktoren berücksichtigt und dadurch zu erheblich kürzeren Projektdauern führt. Erste Erfahrungen mit der Critical Chain Methodik haben zu Verkürzungen von

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