Fachbeitrag
– Ausgabe 14/2010

Das Reifegradmodell OPM3(R) – Trainingsprogramm für Ihre Projektorganisation

Wie effizient ist Ihre Projektarbeit? Ist sie vollständig an der Unternehmensstrategie ausgerichtet? Reifegradmodelle beantworten diese Fragen und zeigen Verbesserungsmöglichkeiten auf. Dieter Tappe gibt in diesem Beitrag einen Überblick zu den führenden Reifegradmodellen im Projektmanagement. Anhand des Organizational Project Management Maturity Models (OPM3®) des PMI zeigt er, wie sich damit der aktuelle Reifegrad des Managements von Portfolios, Programmen und Projekten in Unternehmen bestimmen lässt. OPM3® hilft Geschäfts- und Projektverantwortlichen zudem, mit einem Maßnahmenplan die Erfolgsquote der durchgeführten Projekte zu steigern.

Reifegradmodelle für Projektmanagement dienen dazu, die Qualität der Projektarbeit in einer Organisation zu messen und Verbesserungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Geschäfts- und Projektverantwortliche erhalten dadurch Orientierung, welche Maßnahmen sie ergreifen können, um die Qualität und damit die Erfolgsquote der durchgeführten Projekte zu steigern.

Dieser Beitrag gibt einen kurzen Überblick zu den führenden Reifegradmodellen im Projektmanagement. Am Beispiel des Organizational Project Management Maturity Modells (OPM3®) des US-amerikanischen Project Management Institutes (PMI) zeigt er auf, wie ein Reifegradmodell pragmatisch und zielorientiert eingesetzt wird. OPM3® ist ein Werkzeug, das nicht nur den aktuellen Reifegrad des Managements von Portfolios, Programmen und Projekten sauber bestimmt. Es liefert auch einen Fahrplan, mit dessen Hilfe eine Organisation durch erfolgreiche Projekte die Realisierung der strategischen Ziele nachhaltig verbessern kann.

Reifegradmodelle als Orientierungshilfe

Reifegradmodelle dienen der Qualitätsbeurteilung, in diesem Zusammenhang von Projektmanagement- Prozessen. Der dafür erforderliche Maßstab wird aus Best Practices hergeleitet – je mehr Best Practices ein untersuchter Prozess erfüllt, desto höher ist seine Güte. Den maximalen Wert erreicht ein evaluierter Prozess, wenn er mit allen Best Practices des Reifegradmodells übereinstimmt; das Optimum ist damit systematisch definiert. Der Nullwert hingegen sagt lediglich aus, dass keiner der identifizierten Best Practices umgesetzt ist.

In der Praxis werden die gängigen Reifegradmodelle als Regelkreis mit Phasen implementiert:

  1. Positionsbestimmung des tatsächlichen Reifegrads durch Best-Practice-Abgleich mit vorhandenen Prozessmerkmalen, Stärken und Schwächen
  2. strategische Festlegung des angestrebten Reifegrads
  3. Erarbeitung eines Fahrplans, um den angestrebten Reifegrad zu erreichen
  4. Erwerb der fehlenden Best Practices und Feinjustierung der (Projektmanagement-)Prozesse
  5. erneutes Durchlaufen dieses Regelkreises in sinnvollen Intervallen

Auf dem Markt befinden sich an die 30 Reifegradmodelle, von denen allerdings für das Projektmanagement nur drei signifikante Bedeutung erlangt haben. Diese sind in Tabelle 1 im Überblick dargestellt.

Ende der Artikelvorschau. Der vollständige Artikel ist für Abonnenten frei zugänglich.
Anzeige
Artikel (11 Seiten) |
4.5
2 Leserbewertungen
Kostenlos weiterlesen!
  • Diesen Beitrag kostenlos lesen
  • 4 Wochen voller Zugriff auf alle Artikel, Vorlagen und das Glossar
Artikel kaufen (3,50 €)
  • 11 Seiten Praxiswissen
  • Download als PDF möglich
  • Unbegrenzter Zugriff
Tech Link