Methode
– Ausgabe 16/2000

Effiziente Vermeidung von Desastern

Teil 2: Der strategische PM-Zyklus
Integrierte Projektmanagement-Methoden helfen, Managementfehler in Projekten rechtzeitig zu erkennen. Ein wirksames Desaster-Frühwarnsystem bilden der strategische und der taktische Projektmanagement-Zyklus, den Stefan Heinrich (Niku Software) in der letzten Ausgabe des Projekt Magazins beschrieben hat. Diesmal steht der strategische Warnzyklus im Mittelpunkt. Er stellt die Grundlage dar für das Capability Maturity Modell (CMM), eine vom US-Verteidigungsministerium entwickelte Qualitäts-Sicherungsmethode für Unternehmen. Heinrich erklärt, wie der strategische Warnzyklus funktioniert, was CMM bringt, und welche Anforderungen ein integriertes PM-System erfüllen muss.

Im ersten Teil des Beitrags wurde der taktische Projektmanagement-Zyklus präsentiert, der die exakten Aufgabenzuordnungen und zyklische Rückmeldungen von Ist-Zuständen an den Projektmanager vorsieht. Der taktische Projektmanagement-Zyklus ist ein wesentlicher Bestandteil eines unternehmensweiten Desaster-Frühwarnsystems.

Ziel des vorliegenden Teils ist die Beschreibung des strategischen Projektmanagement-Zykluses innerhalb eines Unternehmens. Bei dem strategischen Projektmanagement-Zyklus, der auf den taktischen aufbaut, fließen

  • Erfahrungswerte aus abgeschlossenen Projekten in Form von Kennzahlen und Metriken in die Neuplanung von Projekten ein.

Gemeinsam mit den taktisch/operativen Komponenten bildet der strategische Projektmanagement-Zyklus

  • ein effizientes Desaster-Frühwarnsystem und
  • die Grundlage für den Einsatz des Capability Maturity Modells (CMM), einer vom US-Verteidigungsministerium entwickelten Qualitäts-Sicherungsmethode für Unternehmen.

Das CMM

  • gibt auf einer fünfstufigen Reifegrad-Skala an, in welchem Ausmaß ein Unternehmen vorhandene Ressourcen, Know-how und aufgetretene Fehler für die Verbesserung der internen Vorgehensweisen einsetzt. Die Skala reicht von unstrukturierten Versuch/Irrtum-Situationen bis zur kontinuierlichen, umfassenden sowie prozessbegleitenden Qualitätssicherung innerhalb eines Unternehmens.

Gemeinsam bieten effiziente Frühwarnung und konstante Qualitätssicherung einen wirkungsvollen Wettbewerbsvorsprung.

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