Achtung Stolperfallen!

Häufige Fehler bei Kundenmeetings und Präsentationen

Pannen sind immer unangenehm, das gilt besonders bei Kundenterminen, Präsentationen und Verkaufsgesprächen. Bei diesen Gelegenheiten können schon kleine Ausrutscher beim Kunden den Eindruck von Unprofessionalität hinterlassen und letztendlich einen wirtschaftlich weit reichenden Effekt haben. In diesem Artikel über Stolperfallen im Projektmanagement widmet sich Frank Gürgens dem Thema Kundenmeetings und Präsentationen und listet Fettnäpfchen auf, die schon so manchem Projektverantwortlichen zum Verhängnis geworden sind.

Pannen sind immer unangenehm, das gilt besonders bei Kundenterminen, Präsentationen und Verkaufsgesprächen. Bei diesen Gelegenheiten können schon kleine Ausrutscher einen wirtschaftlich weit reichenden Effekt zur Folge haben. Im schlimmsten Falle gelingt es Ihnen dadurch nicht, ein neues Angebot erfolgreich zu platzieren oder Sie verlieren einen bestehenden Auftrag. Die dritte Folge der Artikelreihe über Stolperfallen im Projektmanagement beschäftigt sich mit Kundenmeetings und Präsentationen und listet wieder Fettnäpfchen auf, die schon so manchem Projektverantwortlichen zum Verhängnis geworden sind.

Auf dem Weg zum Kunden

Planen Sie die Anfahrt

Wenn Sie einen Termin bei Ihrem Kunden vereinbart haben, ist Pünktlichkeit oberstes Gebot. Mit einer großzügigen Zeitplanung legen Sie den ersten Grundstein für ein erfolgreiches Meeting oder eine erfolgreiche Präsentation. Denken Sie daran, die Wegbeschreibung auszudrucken oder in Ihr Navigationsgerät einzuprogrammieren und fahren Sie frühzeitig los, um auch im Falle eines Staus noch pünktlich erscheinen zu können. Falls Sie sich aus unvorhergesehenen Gründen dennoch verspäten, sollten Sie auf jeden Fall die Telefonnummer des Kunden parat haben, um ihn informieren zu können. Vergewissern Sie sich aber vorher, dass Adresse und Telefonnummer auf dem neuesten Stand sind - vor allem, wenn Sie sonst nur per E-Mail mit dem Kunden kommunizieren.

Personen, Namen und Gesichter

Haben Sie schließlich den Weg zum Kunden gefunden, sollten Sie sich im Klaren darüber sein, welche Personen Sie auf Kundenseite erwarten. Rufen Sie sich auch deren Gesichter in Erinnerung - vor allem, wenn das letzte Treffen schon längere Zeit zurückliegt. Sonst kann es passieren, dass Sie im Meetingraum plötzlich Personen gegenüberstehen, die Sie mit ganz anderen Firmen oder Zusammenhängen assoziiert hatten, was zu äußerst unprofessionell wirkenden Irritationen führen kann.

Wenn Sie einen Kollegen zum Termin mitbringen und ihn als Experten vorstellen, sollten Sie sein Fachgebiet korrekt benennen können und seinen Nachnamen parat haben. Diesen vergisst man schon mal, wenn man den Kollegen sonst immer duzt oder wenn dieser erst seit kurzer Zeit in der Firma arbeitet. Letzteres zu offenbaren, ist nicht unbedingt immer ein Vorteil, da der Kunde einem "Neuling" aus Ihrem Unternehmen möglicherweise weniger zutraut oder denkt, "Anfänger" würden zu ihm geschickt, um sein Projekt zu betreuen.

Dresscode-Fallen

Bei der Kleiderwahl gilt nach wie vor das klassische Prinzip: besser overdressed als underdressed. Besonders tückisch sind dabei Kunden, die auf allen Meetings in T-Shirt und Jeans erscheinen, jedoch sofort in den Nadelstreifenanzug schlüpfen, sobald Vorgesetzte am Meeting teilnehmen. Gegen solche Überraschungen sind Sie gewappnet, wenn Sie konsequent Geschäftskleidung tragen und sich nicht den Kleidergewohnheiten Ihrer Kunden anpassen. Alternativ können Sie diese vor besonderen Meetings zu eventuellen Änderungen im Dresscode befragen.

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