Kopf oder Outlook? – die wichtigsten To-Dos sicher im Kopf

Ob Sie sich den Namen des neuen Kunden inklusive seiner Telefonnummer merken möchten oder ein paar Stichpunkte für den nächsten Vortrag; mit der richtigen Technik behalten Sie im Kopf, was Sie wollen. Der Gedächtnistrainer Oliver Geisselhart hat eine Methode entwickelt, mit der Sie viele Dinge des Alltags leicht abspeichern können. Wie diese Technik funktioniert und wie sie sich im Projekt für die Abarbeitung wichtiger Aufgaben einsetzen lässt, beschreibt er in diesem Tipp.

Mit der richtigen Technik merken Sie sich, was Sie wollen. Ob Sie nun Kundennamen, Gesichter, Daten oder Fakten zu einer Person abspeichern wollen, ob Telefon- oder PIN-Nummern, Argumente oder Stichpunkte für Vorträge bzw. Reden – all dies ist mit einer einfachen Methode mühelos machbar. Selbst alltägliche Dinge wie z.B. Erledigungen oder den Tagesplan können Sie sich leicht mit der sog. Geisselhart-Technik merken.

Ordnungssystem im Kopf

Kerngedanke der Geisselhart-Methode ist, dass Sie sich im Kopf ein Ordnungssystem anlegen, welches Zahlen mit Symbolen verknüpft (Bild 1). Die Symbole verbinden Sie wiederum mit den Dingen, die Sie sich merken wollen und speichern diese Kombinationen als Bilder im Kopf ab. Dabei gilt: Je absurder und lustiger bzw. ungewöhnlicher die Bilder sind, umso besser können Sie sich diese einprägen (eine ausführliche Beschreibung der Geisselhart-Technik finden Sie in dem Beitrag "Bilder im Kopf – Wichtiges leicht gemerkt", Projekt Magazin 14/2010).

Bild 1: Das Ordnungssystem der Geisselhart-Technik.

Nachfolgend ein paar Tipps, wie sich die Geisselhart-Technik im Projekt für die Erledigung von Aufgaben einsetzen lässt.

Die richtige Reihenfolge einprägen

Stefan ist in einem mittelgroßen Unternehmen seit kurzem für den Internetauftritt der Firma verantwortlich. Dabei leitet er als Projektmanager auch ein größeres Webprojekt, das sich aus mehreren kleinen Teilprojekten zusammensetzt. Bei einem dieser Teilprojekte soll heute im Online-Shop das neue Modul "Produktvideo" auf den einzelnen Produktseiten implementiert werden.

Der Vertriebsleiter (interner Auftraggeber) wartet auf die Testversion zur Abnahme. Jedoch muss die Agentur als externer Lieferant die letzten Anpassungen am Design vornehmen und möchte diese im Laufe des Vormittags zuschicken. Die Zeit drängt, denn die Templates im Content-Management-System müssen anhand der Designvorgaben noch angepasst werden. Da Stefan über wenig Erfahrung im Online-Umfeld verfügt und nicht den Überblick verlieren möchte, prägt er sich mithilfe der Geisselhart-Methode die Reihenfolge ein, in der die einzelnen Aufgaben abgearbeitet werden müssen:

  1. Beim Lieferanten ab elf Uhr nachhaken, wie der Stand der Designanpassungen ist.
  2. Die IT briefen, damit diese die letzten Grafikänderungen in die Templates im Content-Management-System auf dem Test-Server einbinden kann.
  3. Nach Fertigstellung der Templates den Contentmanager briefen zum Befüllen der Webseiten.
  4. Die Links zu den Seiten auf dem Testserver zur Freigabe an den Vertriebsleiter schicken.
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