Networking für den Karriereschub

Für Ihre Karriere brauchen Sie ein förderndes Umfeld. Das gilt für den Privatbereich und in besonderem Maße für Ihre berufliche Umgebung. Bereits bei der Wahl der Branche und des "richtigen" Unternehmens haben Sie sich für eines entschieden, in dem Sie gute Karrierechancen haben. Ulrike Wikner beschreibt, wie Sie strategische Beziehungen suchen und aufbauen, um Ihre Karriere selbst zu gestalten.

Networking für den Karriereschub

Für Ihre Karriere brauchen Sie ein förderndes Umfeld. Das gilt für den Privatbereich und in besonderem Maße für Ihre berufliche Umgebung. Bereits bei der Wahl der Branche und des "richtigen" Unternehmens haben Sie sich für eines entschieden, in dem Sie gute Karrierechancen haben. Ulrike Wikner beschreibt, wie Sie strategische Beziehungen suchen und aufbauen, um Ihre Karriere selbst zu gestalten.

Für Ihre Karriere brauchen Sie ein förderndes Umfeld. Das gilt für den Privatbereich und in besonderem Maße für Ihre berufliche Umgebung. Bereits bei der Wahl der Branche und des "richtigen" Unternehmens haben Sie sich für eines entschieden, in dem Sie gute Karrierechancen haben. Jetzt gilt es, strategische Beziehungen zu suchen und aufzubauen, um Ihre Karriere selbst zu gestalten.

Finden Sie die strategisch richtigen Netzwerk-Partner für Ihre Karriere!

Definieren Sie Ihre Karriereziele!

Die strategisch richtigen Netzwerk-Partner zu finden setzt voraus, dass Sie eine Strategie haben, dass Ihnen Ihre Ziele klar sind. Um für Ihr Projekt "Meine Karriere" ein Netzwerk aufzubauen, definieren Sie im ersten Schritt, wie Sie Ihre Karriere gestalten wollen. Was ist Ihr Ziel in einem Jahr, in zwei Jahren, in fünf Jahren und am Ende Ihrer Karriereleiter? Was wollen Sie dann sein? In welchem Umfeld wollen Sie arbeiten? Können Sie sich das überhaupt schon vorstellen oder sind Sie der Meinung, dass die Entwicklungen so rasant fortschreiten, dass Sie heute noch keinen Plan für eine so weit entfernte Zukunft entwickeln können?

Bedenken Sie: Ohne Ziel kein Plan, ohne Plan keine Zielerreichung! Sie kommen in jedem Fall weiter, wenn Sie ein klares Ziel festlegen. Überprüfen Sie jährlich einmal Ihre Ziele und ändern Sie diese, wenn nötig. Dadurch kann es nicht geschehen, dass Sie ein unrealistisches Ziel anstreben.

Ihr Karriereziel ist es, eine bestimmte Führungsposition zu erlangen. Beschreiben Sie genau, wo Sie zu welchem Zeitpunkt angelangt sein wollen.

Beispiel: Sabine Pöhlmann ist in der Abteilung Marketing und Vertrieb tätig und betreut alle Kunden in Deutschland. Sie ist Teamleiterin für zwei weitere Mitarbeiter. Ihr Ziel ist es, Leiterin der Abteilung Marketing und Vertreib zu werden. Zwischenziele auf dem Weg sind als nächstes der "Vertrieb Europa" und im folgenden Schritt die Teamleitung für den weltweiten Vertrieb. Ihr Vorgesetzter hat ihr signalisiert, dass er sie fördern will. Da er sehr dynamisch ist, wird er auf seiner Position nicht ewig bleiben und sieht Frau Pöhlmann als mögliche Nachfolgerin. Sie überlegt nun, wann sie welche Position erreicht haben möchte.

Ist und Soll Ihrer Fähigkeiten und Kontakte

Wie stets im Projektmanagement ist der Ausgangspunkt die Ist- und Soll-Analyse. Wo stehen Sie im Moment auf der Karriereleiter? Welche Fähigkeiten haben Sie und welche benötigen Sie für Ihr Karriereziel? Wie ist Ihr Image jetzt - und wie soll es werden? Welchen Nutzen können Sie anderen bieten?

Beispiel: Sabine Pöhlmann ist seit ihrer Ausbildung in dem Unternehmen und kennt es in und auswendig. Das ist für ihre Arbeit hervorragend! Ein Nachteil könnte allerdings sein, dass einige Mitarbeiter sie seit ihrer Ausbildungszeit kennen und sie möglicherweise nicht als Vorgesetzte akzeptieren werden. Sie erkennt, dass sie sich klar werden muss darüber, wie sie führen will und notiert auf ihrer Weiterbildungsliste: "Führungskompetenz". Mehrfach hat sie ihre Kollegin für den "Vertrieb Europa" vertreten. Dabei konnte sie feststellen, dass ihre englischen Sprachkenntnisse sehr gut sind. Nur beim Schriftverkehr fühlt sie sich unsicher. Deshalb notiert sie "Englisch" auf ihrer Liste.

Der Nutzen, den Sabine Pöhlmann anderen bieten kann, ist vor allem ihr umfassendes Wissen über die Firma, die Abläufe und die internen Zusammenhänge.

Beobachten Sie Personen, welche die von Ihnen angestrebte oder ähnliche Führungspositionen jetzt innehaben. Stellen Sie fest, mit wem sie Kontakte pflegen und informieren Sie sich über ihren Werdegang. Überlegen Sie, was erfüllt sein müsste, um dem Unternehmen an dieser Stelle den optimalen Nutzen zu bieten. Was werden Sie genauso, was besser machen? Der eigene Nutzen und der Nutzen den Sie dem Unternehmen bieten, müssen sich die Waage halten.

Beispiel: Der Vorgesetzte von Sabine Pöhlmann ist viel unterwegs. Das bringt dem Unternehmen Vorteile, denn sein charismatisches Wesen führt zu einer großen Kundenbindung. Andererseits fühlen sich die Mitarbeiter mit Entscheidungen oft allein gelassen, da er für sie keine Zeit hat. Sabine Pöhlmann überlegt, dass sie eine gute Balance herstellen will zwischen Kundenbesuchen und Abteilungsleitung. Sie legt sich eine Ideenliste an, in der sie ihre Gedanken dazu notiert. Dabei wird ihr bewusst, dass sie plötzlich eine neue Sichtweise für die Aufgaben ihres Vorgesetzten bekommt. Ihr wird klar, dass sie ihn öfter mit Entscheidungen behelligte, die sie ebenso gut allein hätte treffen können. Das wird sie ab sofort ändern! Außerdem wird sie künftig Unterlagen so weit vorbereiten, dass er sich rascher als bisher informieren kann.

Legen Sie als nächstes die Stufen fest, die zu Ihrem Ziel führen. Ordnen Sie den Stufen realistische Zeiteinheiten zu. Beschreiben Sie, welche neuen Fähigkeiten Sie auf jeder Stufe benötigen. Welche Kontakte gehören zu jeder Stufe? Welche Beziehungen müssen gepflegt werden?

Beispiel: Sabine Pöhlmann wird immer mehr bewusst, wie wenig sie über ihren Vorgesetzten weiß. Welche Ausbildung hat er, wie war seine Laufbahn, gehört er Verbänden an? Sie weiß, mit wem er innerhalb der Firma gute Kontakte pflegt, aber wenig über seine externen Beziehungen. Sie nimmt sich vor, ihn bei passender Gelegenheit danach zu fragen. Wenn sie es als Bitte um Rat formuliert, wird er auch nicht das Gefühl haben, ausgefragt zu werden.

Erstellen Sie dann einen Plan, wie Sie die Fähigkeiten, die Sie für die nächste und die übernächste Stufe benötigen, erwerben können. Konzentrieren Sie sich nicht nur auf die nächste Stufe, denn sonst geht Ihnen leicht die gedankliche Weitsicht verloren. Haben Sie diesen Plan fertig, dann wenden Sie sich den strategisch richtigen Kontakten zu.

Identifizieren Sie die strategisch richtigen Kontakte!…

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