Überzeugende Optik, wenig Aufwand

PowerPoint-Präsentationen mit Bildern aufwerten

Bestehen Ihre PowerPoint-Präsentationen auch mehrheitlich aus Texten und Zahlen? Höchste Zeit, diese mit Bildern aufzuwerten! Denn Bilder bieten Abwechslung, regen den Zuschauer an, geben Gelegenheit innezuhalten und unterhalten ihn, meint Dieter Schiecke. Auch wenn Sie bisher kaum mit Bildern gearbeitet haben, sollten Sie nicht davor zurückschrecken. Denn mit dem nötigen Know-how sowie den mitgelieferten Beispielfolien ist diese Aufgabe ganz einfach zu bewältigen.
Überzeugende Optik, wenig Aufwand

PowerPoint-Präsentationen mit Bildern aufwerten

Bestehen Ihre PowerPoint-Präsentationen auch mehrheitlich aus Texten und Zahlen? Höchste Zeit, diese mit Bildern aufzuwerten! Denn Bilder bieten Abwechslung, regen den Zuschauer an, geben Gelegenheit innezuhalten und unterhalten ihn, meint Dieter Schiecke. Auch wenn Sie bisher kaum mit Bildern gearbeitet haben, sollten Sie nicht davor zurückschrecken. Denn mit dem nötigen Know-how sowie den mitgelieferten Beispielfolien ist diese Aufgabe ganz einfach zu bewältigen.

Als Zuschauer wissen Sie, wie wichtig Bilder für das Gelingen einer Präsentation sind. Sie sind eine willkommene Abwechslung in der Fülle von Informationen, die mehrheitlich aus Texten und Zahlen bestehen. Bilder dienen als Ruhepunkt oder Gedankenanstoß, sie können ein Thema einleiten oder abschließen und sie sind perfekt als Begleiter von Zitaten. Sie geben dem Zuschauer Gelegenheit innezuhalten, die Gedanken schweifen zu lassen, Assoziationen zu bilden. Sie regen ihn an und unterhalten ihn.

Dass es sich lohnt, Bilder zu verwenden, zeigen die folgenden Beispiele zur Vorstellung von Projektteams oder zum Start eines Projekts. Die Bilder ziehen automatisch die Aufmerksamkeit auf sich, das Layout bietet ausreichend Platz für Informationen und sorgt dafür, dass der Betrachter die Fakten schnell erfasst.

Bild 1: In allen Beispielen wurden die Fotos in Formen eingebaut.
Alle Bilder von Fotolia.com. Obere Reihe: links © Janina Dierks, mitte © FM2, rechts © Rido; untere Reihe: links © Coloures-pic und © Marco2811, Mitte © Kurhan, rechts © Robert Kneschke
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Auch wenn Sie bisher kaum mit Bildern gearbeitet haben, werden Sie diese Aufgabe leicht bewältigen. Zudem bietet die Verwendung von Bildern Gelegenheit zum Kreativsein. Dieser Beitrag liefert Ihnen das Know-how dafür.

Sie erfahren

  • mit welchen Techniken Sie Bilder in PowerPoint 2010 und 2013 einfügen,
  • mit welchen Befehlen Sie Größe und Farbe der Bilder anpassen,
  • wie Sie Verzerrungen von Bildern vermeiden,
  • mit welchen Handgriffen Sie Bildern mehr Dynamik verleihen.

Wie die Bilder auf Ihre Folien gelangen

Um Bilder einzufügen, gibt es ganz verschiedene Wege. Sie können:

  • ein Bild auf einer leeren Folie platzieren,
  • ein Bild in ein vom Folienlayout vorgegebenen Platzhalter einfügen,
  • eine gezeichnete Form wie z.B. ein Rechteck oder einen Kreis mit einem Bild füllen,
  • Formen einer SmartArt-Grafik mit Bildmotiven versehen,
  • ein Bild, das in Puzzleteile zerlegt ist, mit einem Profitrick auf der Folie erscheinen lassen und
  • die Funktion Einfügen / Fotoalbum nutzen.

Welchen dieser Wege Sie wählen, hängt letztlich vom gewünschten Ergebnis ab.

Bilder auf einer leeren Folie einfügen

Wenn Sie ein Bild über Einfügen / Grafik zu einer Folie hinzufügen und dabei das Folienlayout Leer oder Nur Titel verwenden, ordnet PowerPoint das Bild in der Mitte der Folie in Originalgröße an. Bilder, die über die Folien hinausragen, werden normalerweise von PowerPoint automatisch auf Foliengröße verkleinert.
Dieser Weg ist zwar mit wenig Aufwand verbunden, aber auf jeder Folie haben die Bilder zunächst andere Abmessungen und sie liegen im Folienraster nicht an der gleichen Position links oben.

Bilder in Platzhalter einbauen

Mehr Einheitlichkeit auf Ihren Folien erreichen Sie, wenn Sie zum Einfügen eines Bildes einen Platzhalter verwenden. Viele Folienlayouts bieten solche Platzhalter an. Meist sind es Inhalts-Platzhalter, in die Sie sowohl Text als auch verschiedene Objekte einbauen können. Beim Einfügen in einen Inhaltsplatzhalter wird das Bild mittig im Platzhalter angeordnet. PowerPoint verkleinert dabei die Bildgröße so, dass das Bild entweder in der Breite oder in der Höhe vollständig erscheint und keine Bildbereiche abgeschnitten werden. Passt das Seitenverhältnis des Bildes nicht zu dem des Platzhalters – und dies ist häufig der Fall –, wird der Inhaltsplatzhalter nicht komplett ausgefüllt. Aber das Bild wird weder gestaucht, noch gestreckt (Bild 2).

Bild 2: Beim Inhalts-Platzhalter wird das Bild mittig im Platzhalter angeordnet und alle Bildbereiche sind zu sehen.
© FM2 – Fotolia.com

Manche Folienlayouts bieten auch Bild-Platzhalter. Fügen Sie darin ein Bild ein, wird der Platzhalter komplett ausgefüllt. Passt das Seitenverhältnis des Bildes nicht zu dem des Bild-Platzhalters, wird das Bild mittig angeordnet und die Randbereiche des Bildes werden nicht angezeigt. Je nach Seitenverhältnis bleiben also oben und unten oder links und rechts Bildbereiche unsichtbar (Bild 3).
Wenn das Seitenverhältnis des einzufügenden Bildes mit dem des Platzhalters übereinstimmt, ist ein Platzhalter – egal, ob für Inhalte oder Bilder – die beste Wahl.

Bild 3: Der Bild-Platzhalter wird komplett vom Bild ausgefüllt, allerdings sind in dem Fall Bildbereiche oben und unten nicht zu sehen.
© FM2 – Fotolia.com

Nutzen Sie Bild-Platzhalter, wenn Sie auf mehreren Folien Bilder in garantiert gleicher Größe und mit identischer Anordnung brauchen und dafür gegebenenfalls auch auf Randbereiche verzichten.

Formen mit Bildern füllen

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