Transparenz hilft Kosten sparen

Prozessmanagement in einem mittelständischen Unternehmen einführen

Prozessmanagement einzuführen, erfordert neben Projekterfahrung und Prozess-Know-how auch eine Menge Überzeugungsarbeit. Denn oft zögert die Geschäftsführung mit dem Projektauftrag, da solche Projekte keinen schnellen Return on Investment versprechen. Sabine Wunsch zeigt, wie mit den richtigen Argumenten, einem kleinen Team und einem pragmatischen Vorgehen die Einführung gelingt und sich so ein echter Mehrwert für das Unternehmen schaffen lässt.

Immer komplexere Prozessabläufe und IT-Anforderungen in immer mehr Bereichen der Geschäftsprozesse machen es unabdingbar, dass Unternehmen diesen Wandel mittels standardisierter Dokumentation der Geschäftsprozesse implementieren und steuern. So erfordert z.B. auch das immer wichtiger werdende Thema "Governance, Risk und Compliance" (GRC) den Aufbau und die einheitliche Dokumentation aller Geschäftsprozesse, um die zahlreichen Verflechtungen in einem Unternehmen transparent zu machen.

Auch ich stand 2011 vor der Herausforderung, in einem mittelständischen Unternehmen Prozessmanagement einzuführen und habe mich mit einem kompetenten Toolanbieter, einer etwas ungewöhnlichen Vorgehensweise, langjähriger Erfahrung in Projekten, einem kleinen Team und dem festen Willen, mit einem realistischen Budget einen echten Mehrwert für das Unternehmen zu schaffen, dem Thema gestellt.

Prozessmanagement

"…beschäftigt sich mit der Identifikation, Gestaltung, Dokumentation, Implementierung, Steuerung und Verbesserung von Geschäftsprozessen. Ganzheitliche Ansätze des Geschäftsprozessmanagements adressieren nicht nur technische Fragestellungen, sondern insbesondere auch organisatorische Aspekte, wie die strategische Ausrichtung, die Organisationskultur oder die Einbindung und Führung von Prozessbeteiligten."
Oder einfach: "Wer macht was, wann, wie und womit?"

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Prozessmanagement (Januar 2015)

Meine Erfahrung habe ich in diesem Artikel zusammengefasst, der einen pragmatischen Ansatz beschreibt, um Prozessmanagement in einem mittelständischen Unternehmen einzuführen. Eine Herausforderung bei der Einführung ist grundsätzlich, dass Auftraggeber und Projektteam bei diesem Thema oft unterschiedliche Bilder im Kopf haben. Die Einführung von Prozessmanagement dauert mehrere Jahre und bringt keinen schnellen Return on Investment.

In diesem Zusammenhang hat mir, als ich 2009 ein Projektmanagement-Office (PMO) einführen wollte und nur eine zögerliche Zustimmung der Geschäftsführung hatte, der Artikel "So führen Sie Ihr Top-Management. Guerilla-Taktik für Projektleiter" (Projekt Magazin Ausgabe 5/2009) sehr geholfen und mir gute Impulse gegeben. Das hat mich auf die Idee gebracht, Projektleitern, die ebenfalls

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