Klaus D. Tumuscheit

Klaus Tumuscheit hat Projektmanagement von der Pike auf gelernt und erlebt. Seine ersten Projekterfahrungen sammelte er bereits in den 70er-Jahren in der Softwareentwicklung. 1979 wechselte er zu einem Beratungsunternehmen und war selbst Projektleiter, unter anderem auch für Festpreisprojekte. Im Anschluss an diese Beratungstätigkeit machte er sich 1990 selbständig und war 1991 Mitbegründer von project´ing, der Unternehmensberatung für Projektmanagement.

Als Geschäftsführer von project´ing berät, coacht und trainiert er heute Projektleiter und Führungskräfte in sämtlichen Branchen und Unternehmensgrößen.

Klaus Tumuscheit lebt in Heidelberg und ist Autor von "Überleben im Projekt" (1998), "Immer Ärger im Projekt" (2001), "Erste-Hilfe-Koffer für Projekte" (2004) und "Alle ziehen am selben Strang!" (2013). Alle erschienen im Orell Füssli-Verlag, Zürich.

Klaus D.
Tumuscheit
Projektmanagementberater, -trainer und -coach, Buchautor, Inhaber der project' ing GmbH in Heidelberg
Klaus Tumuscheit Unternehmensberatung

Klaus D. Tumuscheit

Klaus Tumuscheit hat Projektmanagement von der Pike auf gelernt und erlebt. Seine ersten Projekterfahrungen sammelte er bereits in den 70er-Jahren in der Softwareentwicklung. 1979 wechselte er zu einem Beratungsunternehmen und war selbst Projektleiter, unter anderem auch für Festpreisprojekte. Im Anschluss an diese Beratungstätigkeit machte er sich 1990 selbständig und war 1991 Mitbegründer von project´ing, der Unternehmensberatung für Projektmanagement.

Als Geschäftsführer von project´ing berät, coacht und trainiert er heute Projektleiter und Führungskräfte in sämtlichen Branchen und Unternehmensgrößen.

Klaus Tumuscheit lebt in Heidelberg und ist Autor von "Überleben im Projekt" (1998), "Immer Ärger im Projekt" (2001), "Erste-Hilfe-Koffer für Projekte" (2004) und "Alle ziehen am selben Strang!" (2013). Alle erschienen im Orell Füssli-Verlag, Zürich.

Beiträge von Klaus D. Tumuscheit

Die Standardreaktionen auf die verbreitete Entscheidungs-Arthrose in vielen Lenkungsausschüssen umfassen Frust, Wut und Zorn: Man schimpft im Kreis der Kollegen über "die Bremser da oben". Das ist verständlich, hilft aber leider wenig. Was kann man als einfacher Projektleiter schon gegen drei Millionen Jahresgehalt ausrichten? "Einiges!", meint Klaus D. Tumuscheit.

Viele Top-Manager halten sich vornehm zurück, was die Unterstützung ihrer eigenen Projekte anbelangt: Sie versäumen Meilenstein-Meetings, sitzen dringende Entscheidungen aus oder streichen Budgets zusammen.

Klaus D. Tumuscheit
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Irgendwo im Netz fand ich obige Schlagzeile. In einem Beitrag, der die Folgen der 4. Industriellen Revolution diskutiert. Seine Aussage: Der Computer werde in Zukunft immer stärker bei Planung, Steuerung sowie Kontrolle auch und gerade von Management-Prozessen eingesetzt werden. Es werde auch nicht mehr lange dauern, bis ausgeklügelte Algorithmen auch die komplexe Ressourcenplanung von Großprojekten übernehmen. Mir schwante Schlimmes: Ersetzt der Computer tatsächlich bald den Projektleiter?

Klaus D. Tumuscheit
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Welches PM-Tool ist das richtige, um den Überblick über unsere vielen Projekte zu bekommen bzw. zu behalten? Angesichts von über 600.000 Internet-Treffern zum Thema eine schwierige Frage. Auch wenn man die Implikationen betrachtet: Man gibt oft mehrere Hunderttausend Euro für die Anschaffung eines Systems und mehrere zehntausend Euro für dessen jährliche Wartung aus. Also will der Kauf gut vorbereitet sein. Vor allem, weil einem jeder Systemanbieter natürlich das Blaue vom Himmel verspricht.

 

Klaus D. Tumuscheit
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Neulich traf ich auf eine Projektleiterin am Rande eines Wutausbruchs. Sie schimpfte: "Seit drei Tagen schlage ich mich schon mit dem Projektplan herum!" Ich wandte ein, dass das keine ungewöhnlich lange Zeit für eine Projektplanung sei. Sie schaute mich an, als ob sie mich fressen wollte und sagte: "Aber ich rede doch gar nicht von der eigentlichen Planung! Ich sitze seit drei Tagen nur noch am Rechner und fitzele an dieser verdammten PM-Software herum.

 

Klaus D. Tumuscheit
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"Wo genau steht Ihr Projekt?" Diese Frage hören wir Berater ständig. Meist stellt sie uns der Auftraggeber, der Kunde oder der Lenkungsausschuss. Wenn wir unsere Sache gut machen – etwas Glück schadet auch nicht – können wir antworten: "Alles im grünen Bereich. Alles on time und on budget. Keine Verzögerungen." Das antwortete auch der Projektleiter, der jüngst völlig aufgelöst im Projektcoaching erschien. Zwei Tage, nachdem er seinem Auftraggeber diese positive Antwort gegeben hatte, blickt er in den Projektplan und fällt aus allen Wolken: zwei Monate Verzögerung! Zwei Monate! Innerhalb von nur zwei Tagen. Was jetzt? Erst einmal: Panik.

Klaus D. Tumuscheit
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Ein Seminar über PM-Arbeitstechniken, zwölf Projektleiterinnen und Projektleiter aus verschiedenen Unternehmen sind versammelt. Wir sind mitten im arbeitstechnischen Dreischritt aus Projektziele definieren, Arbeitspakete schnüren und Risikoanalyse anstellen, da hebt ein Projektleiter die Hand und sagt: "Ich bin seit über zehn Jahren in meinem Betrieb für Kundenprojekte verantwortlich. Aber so etwas habe ich noch nie gesehen." Erst ist es totenstill im Seminarsaal. Dann bricht der Tumult los.

Jeder Projektmanager kennt diese Situation: Ein Teammitglied verspricht die rechtzeitige Erledigung eines Arbeitspakets. Und eine Woche nach dem vereinbarten Termin ist das Arbeitspaket immer noch nicht da.

Vorgesetzte sind auf dem Holzweg, wenn sie ihre besten Fachkräfte zu Projektleitern ernennen, meint Klaus Tumuscheit. Er ist der Meinung: Wichtig ist die Projektmanagementkompetenz!

Stellen Sie sich vor, die Sintflut steht bevor und Sie brauchen eine Arche. Wen nehmen Sie als Projektleiter? Einen Schiffsbauer mit zoologischem Zusatzstudium? Gott wählte einen Bauern. Noah hatte kein Fachwissen, aber Erfolg.