Herausforderung Großbauprojekte – ein Lösungsvorschlag auf Basis der HOAI

Klaus Grewe wurde international bekannt als Projektleiter für die Infrastrukturprojekte der Olympischen Spiele 2012 in London und deshalb vom Bundesverkehrsministerium in die "Reformkommission Bau von Großprojekten" berufen. Er analysiert knapp die Hintergründe dafür, warum die aktuell in der Kritik stehenden öffentlichen Großbauprojekte in derartige Schieflagen geraten konnten. Grewe plädiert dafür, bei Projekten dieser Art einen wesentlich höheren Aufwand in die Planungsphasen zu investieren, um dann mit geringem Risiko und hoher Termintreue den eigentlichen Bau durchführen zu können. Seinen Vorschlag an die Reformkommission für einen risikominimierten Planungsprozess für Großbauprojekte unter Berücksichtigung der HOAI stellt er exklusiv für die Leser des Projekt Magazins vor.

 

Herausforderung Großbauprojekte – ein Lösungsvorschlag auf Basis der HOAI

Klaus Grewe wurde international bekannt als Projektleiter für die Infrastrukturprojekte der Olympischen Spiele 2012 in London und deshalb vom Bundesverkehrsministerium in die "Reformkommission Bau von Großprojekten" berufen. Er analysiert knapp die Hintergründe dafür, warum die aktuell in der Kritik stehenden öffentlichen Großbauprojekte in derartige Schieflagen geraten konnten. Grewe plädiert dafür, bei Projekten dieser Art einen wesentlich höheren Aufwand in die Planungsphasen zu investieren, um dann mit geringem Risiko und hoher Termintreue den eigentlichen Bau durchführen zu können. Seinen Vorschlag an die Reformkommission für einen risikominimierten Planungsprozess für Großbauprojekte unter Berücksichtigung der HOAI stellt er exklusiv für die Leser des Projekt Magazins vor.

 

Array
Download PDFDownload PDF

Jetzt Feedback geben und mitdiskutieren!

Wir würden uns über Ihre Bewertung und/oder einen Kommentar freuen ‒ nur so können wir Ihnen in Zukunft noch bessere Inhalte liefern.

Diese Funktion steht nur eingeloggten Nutzern zur Verfügung.
3 Kommentare anzeigen & selbst mitreden!
Gesamt
Bewertungen 6
Kommentare 3

Alle Kommentare (3)

Hans-Heinz
Maier

Hallo, die Voraussetzungen für die Reformkommission sind ungünstig: Der Auftraggeber ist schon nicht mehr da, die Aufgabenstellung ist ungenau und nicht überprüft, es gibt keinen Projektleiter, alles klassische Projektmanagement-Probleme. Ob es zu einem Ergebnis kommt, ist offen. Und wenn doch, dann wird es schnell in der Versenkung verschwinden, denn für die Umsetzung ist nichts vorgesehen. Maier

 

Guest

Alles richtig. Jedoch erinnert mich der Artikel an eine Frage, die in einer sonntäglichen Talkshow im HR regelmäßig gefragt wird: "Was ist das Blöde an der Demokratie?" Anwort: es können bei uns offenbar alle mitreden und alles kaputtdiskutieren/-klagen. So sind weder Projekte erfolgversprechend (weshalb immer mehr Leute, die früher mal Projektleiter waren, heute gerne nur noch auf der Beraterschine ohne Verantwortung arbeiten) noch ist Politik überhaupt machbar. Und im Grunde gilt das auch für Projekte überall. Ich sag nur Wasserfallmodell - wer vorher denkt, braucht nachher den Ärger nicht zu ertragen. Es profitieren einzig die, die nun als Ratgeber durch die Lande ziehen und solch - wohlmeindende - Artikel schreiben. Meine Aussage ist: Der Projektmanagement-Hype hat sich ausgehypet. Die Profis, die sich persönlich unter hohem Einsatz kaputtgemacht haben, haben die Nase voll und ziehen sich zurück - es regieren die Politiker und zertifizierten Dilettanten. :-(

 

Guest

Alles richtig. Jedoch erinnert mich der Artikel an eine Frage, die in einer sonntäglichen Talkshow im HR regelmäßig gefragt wird: "Was ist das Blöde an der Demokratie?" Anwort: es können bei uns offenbar alle mitreden und alles kaputtdiskutieren/-klagen. So sind weder Projekte erfolgversprechend (weshalb immer mehr Leute, die früher mal Projektleiter waren, heute gerne nur noch auf der Beraterschine ohne Verantwortung arbeiten) noch ist Politik überhaupt machbar. Und im Grunde gilt das auch für Projekte überall. Ich sag nur Wasserfallmodell - wer vorher denkt, braucht nachher den Ärger nicht zu ertragen. Es profitieren einzig die, die nun als Ratgeber durch die Lande ziehen und solch - wohlmeindende - Artikel schreiben. Meine Aussage ist: Der Projektmanagement-Hype hat sich ausgehypet. Die Profis, die sich persönlich unter hohem Einsatz kaputtgemacht haben, haben die Nase voll und ziehen sich zurück - es regieren die Politiker und zertifizierten Dilettanten. :-(