Aktivität

Der deutsche Begriff "Aktivität" ist nicht genormt und wird unterschiedlich verwendet. Weit verbreitet, aber nicht normgerecht, ist seine Verwendung anstelle des normierten Begriffs der Netzplantechnik "Vorgang". Dies ist darauf zurückzuführen, dass bis zur Ausgabe 2000 der PMBOK(R) Guide "Activity" auch im Sinne von "Vorgang" verwendete.

Mit der Ausgabe 2004 führte der PMBOK(R) Guide den Begriff "Schedule Activity" ein, der genau dem deutschen "Vorgang" entspricht. "Activity" ist nun auch im PMBOK(R) Guide ein allgemeiner Begriff für alle Arten von Tätigkeiten im Projekt.

"Aktivität" eignet sich daher als Oberbegriff für alle Aggregationsebenen von Arbeitseinheiten, von der einzelnen Aufgabe bis hin zum gesamten Projekt.

Relevante Beiträge im Projekt Magazin
von Dr. Wolfgang Danzer
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Wollen Sie die Aufgaben Ihres Projektteams im Blick behalten, ist es zweckmäßig, diese in einer Aktivitätenliste zu dokumentieren. So erhalten Sie schnell den Überblick "wer" "was" bis "wann" erledigen soll. Der Informationsgehalt einer solchen Aktivitätenliste ist damit jedoch noch lange nicht erschöpft. Sofern Sie diese kontinuierlich führen, können Sie daraus wertvolle Kennzahlen zum Abarbeitungsgrad, zur Planungsgenauigkeit und zum zukünftigen Ressourcenbedarf ableiten. Dr. Wolfgang Danzer erklärt an einem Praxisbeispiel, wie Sie die Kennzahlen gewinnen, welche Aussagekraft diese haben und wie Sie damit Schwachstellen identifizieren können, um eine zügige und termingerechte Abarbeitung aller Aufgaben sicherzustellen.
von Dr. Georg Angermeier
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Arbeitspakete sind die Grundbausteine eines Projekts. Nur wenn sie richtig definiert sind, steht das Projektgebäude stabil. Sie sind für die Arbeitsverteilung an die Mitarbeiter notwendig und ermöglichen effizientes Projekt-Controlling. Dr. Georg Angermeier erläutert in seinem Beitrag, wie Sie Arbeitspakete definieren und bei der Projektabwicklung für die Überwachung und vorausschauende Steuerung einsetzen können. Anhand eines Praxisbeispiels verdeutlicht er die entscheidende Rolle des Arbeitspakets im Projektkontext.
von Dr. Georg Angermeier
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Der Projektstrukturplan (PSP) leistet bei Projektplanung und -durchführung wertvolle Dienste. Er bietet Projektmanagern eine gute Möglichkeit, dem Projekt eine von allen akzeptierte Struktur zu geben und es professionell zu visualisieren. Doch in der Praxis ziehen viele Projektmanager den Balkenplan dem PSP vor. Grund ist oft die Unsicherheit darüber, wie ein "richtiger" Projektstrukturplan aussehen muss. Dr. Georg Angermeier nennt in seinem Artikel Argumente für den Einsatz des PSP. Er bescheibt seine Aufgaben und erläutert an einem anschaulichen Beispiel den Weg zum "Quick and Dirty"-PSP, bis hin zur systematischen Erstellung eines komplexen Projektstrukturplans für große Projekte.
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