Normen/
Standards
DIN 69905:1997, DIN 69901-5:2009-01
Englischer
Begriff
  • Clearance

Freigabe

Die DIN 69901-5 schränkt den Begriff Freigabe ein auf die "Erlaubnis zur Durchführung nachfolgender Arbeiten festgelegten Inhaltes." Implizit ist dies verbunden mit der Qualitätsprüfung eines erreichten Zwischenergebnisses. Meist wird Freigabe daher auch auf das Ergebnis eines Arbeitspakets (z.B. eine Programmversion oder ein Prototyp) bezogen. Prüfung des Zwischenergebnisses und anschließende Freigabe bilden zusammen einen Meilenstein im Projektablauf.

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Wer die Freigabe erteilt, muss zu Beginn des Projekts in der Aufbauorganisation festgelegt werden. Je nach hierarchischer Bedeutung der Vorgänge kann dies ein Arbeitspaketverantwortlicher, ein Teilprojektleiter, der Projektleiter selbst oder der Lenkungsausschuss sein.

Betriebswirtschaftlich bedeutet Freigabe die Entsperrung oder Zurverfügungstellung von Finanzmitteln oder anderen Ressourcen (insbes. Personal).

Diese Freigaben (Qualitätsprüfung, Tätigkeitserlaubnis und verfügbare Finanzmittel) sind nur die notwendigen Voraussetzungen zur Weiterarbeit. Projektleiter oder Projektmanager müssen aktiv dafür sorgen, dass die Tätigkeiten dann auch tatsächlich durchgeführt werden.

Dieser Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 21.08.2009.
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