Spielregeln

Ein Projektteam ist mehr als eine Ansammlung von Individuen. Es kann nur erfolgreich sein, wenn alle Mitglieder gemeinsam auf das Projektziel hin zusammenwirken. Hierzu werden stille oder offiziell vereinbarte Verhaltensweisen für die Kommunikation und die Zusammenarbeit (Spielregeln) benötigt. Wenn man den vierstufigen Gruppenprozess "forming - storming - norming - performing" zu Grunde legt, werden erst in der dritten Phase diese Spielregeln allgemein anerkannt. Für zielführende und effiziente Projektarbeit ist dies zu spät.

Es empfiehlt sich daher, bereits bei der ersten Teamsitzung eine kurze Liste von "Spielregeln" mit allen Teammitgliedern verbindlich zu vereinbaren. Durch diese Formalisierung verliert der Gruppenprozess zwar einerseits an Intensität, andererseits kann dann sofort mit dem "Spiel" begonnen werden.

Der Begriff "Spielregeln" ist dabei sehr treffend gewählt. Man stelle sich z.B. vor, dass zwei Mannschaften zu einem Ballspiel antreten und zunächst miteinander vereinbaren müssten, ob sie Fußball oder Rugby spielen. Die Zuschauer wären hier wenig begeistert. Im gleichen Sinne muss bei einem Projektteam von Anfang an klar sein, "was hier gespielt wird." Vor dem Hintergrund dieser klaren, ergebnisorientierten Regeln können dann weitere, gruppendynamische Enwicklungen stattfinden. Ziel der Teamführung bleibt es aber jederzeit, die Arbeitsfähigkeit des Teams aufrecht zu erhalten.

Relevante Beiträge im Projekt Magazin
von Birgit Mallow
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Fehler sind toll! Sie decken bisher ungeahnte Potentiale auf und sind Wegbereiter für Innovationen. Wer keine Angst vor Fehlern hat, denkt kreativ, probiert etwas aus und generiert neue Ideen. Wichtig ist nur, dass die Unternehmenskultur den Mitarbeitern diesen Raum auch bereitstellt – und genau hier hapert es in vielen Organisationen. Worauf ein Unternehmen bei der Etablierung einer positiven Fehlerkultur achten sollte, zeigen Birgit Mallow und Dr. Gerd Kopetsch im zweiten Teil. Zudem stellen sie die letzten drei Stufen ihrer Fehlerkultur-Reifegradskala vor.
von Birgit Mallow
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Haben Sie Angst, dass Ihnen in der Arbeit ein Fehler passiert? Falls ja, scheint die Fehlerkultur in Ihrem Unternehmen nur sehr schwach ausgeprägt zu sein – für neue Ideen und Innovationen ist kein Raum. Dabei ist der Weg zu einer positiven Fehlerkultur überaus lohnenswert, wie Birgit Mallow und Dr. Gerd Kopetsch zeigen. Sie stellen in diesem zweiteiligen Beitrag eine Reifegradskala vor, die die verschiedenen Ausprägungen einer Fehlerkultur beschreibt. Das Modell dient zur Diagnose des Status Quo und gibt Anregungen, wie sich die Fehlerkultur eines Unternehmens verbessern lässt.
von Irene Fellner
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Wer sich wohl fühlt, ist glücklicher und kann mehr leisten. Somit ist Wohlbefinden auch ein mächtiger Schlüssel zum Erfolg von Projekten. Irene Fellner hat die Bedeutung von Wohlbefinden für den Projekterfolg untersucht. Sie erklärt, welche Faktoren das Wohlbefinden bestimmen und wie Projektmanager diese Faktoren positiv beeinflussen können.
von Wolfram Müller
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Der Verzicht auf Methodik kann die Projektarbeit beschleunigen. Das zeigt die Erfahrung der 1&1 Internet GmbH: Von ihren erfolgreichen Projekten waren jene besonders schnell und gut abgeschlossen worden, die man mit wenig Methodeneinsatz durchgeführt hatte. Voraussetzung für den Verzicht auf Methodik ist allerdings, dass man auf die Kooperationsbereitschaft und Eigenverantwortlichkeit der Mitarbeiter vertrauen kann. Wolfram Müller, Manager des Project Office bei 1&1, erläutert, wie und unter welchen Bedingungen sich der Methodeneinsatz reduzieren lässt.
von Dörte Bräunche
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Als die SIMONA AG an mehreren deutschen Standorten die integrierte Unternehmenssoftware SAP einführte, musste es schnell gehen: Der Termin zur Produktivsetzung konnte nur gehalten werden, wenn das Projektteam außerordentliches Engagement einbrachte. Dafür mussten die Projektmitarbeiter möglichst schnell zu einem leistungsfähigen Team entwickelt werden. Dörte Bräunche beschreibt, mit welchen Maßnahmen die Teamentwicklung gefördert wurde.
von Claudia Kellermann-Lindskog
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Zu Projektbeginn waren die begleitende Qualitätssicherung und die regelmäßigen Statustreffen noch fest beschlossene Sache. Im Projektverlauf jedoch geraten solche eher mittel- und langfristig wirkenden Maßnahmen nach und nach in Vergessenheit - bis die Diskrepanz zwischen Anforderung und Ergebnis zum Problem wird. Claudia Kellermann-Lindskog und Dirk Schüpferling erläutern, durch welche typischen Verhaltensmuster sich diese Disziplinlosigkeit einschleicht und wie Projektverantwortliche dafür sorgen können, dass projektbegleitende Maßnahmen nicht unter den Tisch fallen.
von Ina Wohlgemuth
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Katja M. und Sven D. sind für das Projekt unverzichtbar. Doch an Zusammenarbeit ist nicht zu denken, denn beide sind sich spinnefeind. Der Konflikt beschäftigt inzwischen schon das ganze Team. Projektleiter Heinz K. fühlt sich hilflos. Eine Lösung muss her – und zwar schnell. Ina Wohlgemuth schildert anhand eines fiktiven Beispiels, wie Konflikte in Projekten angeheizt werden und wie sich auch in verfahrenen Situationen eine Lösung finden lässt.
von Dirk Heche
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Unerwartete Probleme entstehen häufig bei der Übergabe von Zwischenergebnissen innerhalb eines Projekts. An diesen Schnittstellen können inhaltliche Lücken auftreten, manchmal wurden auch Arbeiten doppelt ausgeführt. Um die Lücken zu schließen bzw. Überschneidungen zu klären, ist zusätzlicher, ungeplanter Arbeitsaufwand erforderlich. Dirk Heche erklärt, wie ein Projektleiter mit einem angepassten Regelwerk die Qualitätssicherung an Schnittstellen gewährleisten und dadurch den zusätzlichen Aufwand minimieren kann.
von Philippe Nussbaum
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Projektleiter sind meist auf sich gestellt. Sie müssen unter Druck schnell die richtigen Entscheidungen treffen. Fortbildungen und Coaching können dabei zwar helfen, im Projektalltag sieht jedoch vieles anders aus als in der Theorie und Berater stehen nur punktuell zur Verfügung. Die Schweizer CSS Versicherung beschreitet mit der so genannten Kollegialen Beratung - einer Methode zur Gruppenberatung durch Gleichgestellte - einen neuen Weg, um den PM-Reifegrad im Unternehmen nachhaltig zu steigern. Phillippe Nussbaum beschreibt, wie die Kollegiale Beratung funktioniert, wie sie im Unternehmen eingeführt wurde und welche Erfahrungen damit im laufenden Betrieb gewonnen wurden.
von Frank Gürgens
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Jedes Unternehmen muss möglichst effizient arbeiten, um Rentabilitätsprobleme zu vermeiden und dauerhaft am Markt bestehen zu können. In projektgetriebenen Dienstleistungs-Unternehmen, die ihren gesamten Umsatz durch den Einsatz von Arbeitskraft erwirtschaften, ist es von besonderer Bedeutung, dass die Arbeitskraft effizient genutzt wird. Frank Gürgens beschreibt, mit welchen kurzfristig umsetzbaren Maßnahmen man in projektorientierten Dienstleistungs-Unternehmen die Effizienz steigern kann.
von Ralf Wallner
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Viele Projekte werden zwar erfolgreich umgesetzt, können ihren angestrebten Nutzen aber nicht generieren, weil die betroffenen Personen das Ergebnis nicht akzeptieren oder sogar boykottieren. Mit Projektmarketing kann man Bedenken und Kritik frühzeitig ausräumen, notorischen Gegnern den Wind aus den Segeln nehmen und die Zustimmung zum Projekt fördern. Ralf Wallner beschreibt in seinem Artikel, an wen sich Projektmarketing richten muss und wie man es am besten durchführt.
von Cornelia Niklas
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Wann haben Sie Ihre Projektmitarbeiter zuletzt gelobt? Haben Sie sie überhaupt schon einmal gelobt? Wenn nicht, dann lohnt es sich, damit anzufangen! Lob ist ein einfaches, aber wirkungsvolles Führungswerkzeug, das häufig unterschätzt wird – genau wie Feedback. Lob und Feedback fördern die Motivation und die Zusammenarbeit und benötigen nicht viel Vorbereitung. Cornelia Niklas beschreibt, wie Sie richtig loben und Feedback geben und welche Fehler Sie dabei vermeiden sollten.
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Lautstarke Diskussionen, zynische Bemerkungen oder eisiges Schweigen – Konflikte werden auf unterschiedliche Weise ausgetragen, sie können vielfältige Ursachen haben und es gibt sie überall. Auch in der Projektarbeit gehört es zum Alltag, dass über Sachfragen gestritten wird oder zwei Kollegen aus persönlichen Gründen auf Kriegsfuß miteinander stehen. Gero Lomnitz erklärt im ersten Teil seines zweiteiligen Beitrags, welche Konfliktarten es gibt und wie Projektleiter sie erkennen und lösen können.
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Pannen sind immer unangenehm, das gilt besonders bei Kundenterminen, Präsentationen und Verkaufsgesprächen. Bei diesen Gelegenheiten können schon kleine Ausrutscher beim Kunden den Eindruck von Unprofessionalität hinterlassen und letztendlich einen wirtschaftlich weit reichenden Effekt haben. In diesem Artikel über Stolperfallen im Projektmanagement widmet sich Frank Gürgens dem Thema Kundenmeetings und Präsentationen und listet Fettnäpfchen auf, die schon so manchem Projektverantwortlichen zum Verhängnis geworden sind.
von Dr. Martin Kärner
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Das virtuelle Team ist aufgestellt, das Projekt hat begonnen und dank der Vorarbeiten des Projektleiters läuft die Arbeit gut. Damit das bis zum Projektabschluss so bleibt, muss sich der Projektleiter um sein Team kümmern. Im dritten Teil seiner Artikelreihe zu virtuellen Teams stellt Dr. Martin Kärner sechs Maßnahmen vor, die dabei helfen, auf Dauer eine gute Zusammenarbeit der Teammitglieder zu gewährleisten.
von Renate Raschke
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Konflikte im Team sind wie Sand im Getriebe: Sie behindern die Zusammenarbeit und gefährden den Projektfortschritt. Deshalb sollten Sie als Projektleiter möglichst früh eingreifen und für Klärung sorgen, bevor sich eine ernsthafte Krise entwickelt. Eine nachhaltige Lösung des Problem können Sie jedoch nur erreichen, wenn es Ihnen gelingt, die Konfliktparteien an einen Tisch zu bringen, damit diese gemeinsam eine Lösung entwickeln. Eine geeignete Vorgehensweise dafür liefert die sogenannte kooperative Konfliktlösung. Renate Raschke stellt die Methode vor und beschreibt, auf was es bei der Durchführung ankommt.
von Gero Lomnitz
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Fehlentwicklungen in Projekten kommen selten aus heiterem Himmel. Meist gibt es bereits Anzeichen für eine Schieflage des Projekts, bevor die Probleme durch Kosten- und Terminüberschreitungen für jedermann offensichtlich werden. Diese Warnzeichen werden jedoch oft nicht rechtzeitig wahrgenommen oder es wird nicht richtig darauf reagiert. Gero Lomnitz, der sich seit Jahren mit dem Thema Projektreview befasst, beschreibt in seinem Beitrag den richtigen Umgang mit Fehlentwicklungen in Projekten.
von Christine Schmidt
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Viele Streitigkeiten zwischen Projektparteien entstehen durch unerfüllte Erwartungen und mangelnde Kommunikation. So kommt es zu Missverständnissen und die Zusammenarbeit wird von beiden Seiten als unbefriedend empfunden. Eskaliert der Streit, endet er häufig vor Gericht. Eine alternative Methode der Konfliktlösung ist die Mediation. Anstatt die Konfrontation fortzusetzen, erarbeiten die Konfliktparteien Möglichkeiten der Kooperation. Christine Schmidt beschreibt in Ihrem Artikel die Vorteile der Mediation und erläutert anhand eines Beispiels den Verlauf dieses Verfahrens.
von Dr. Oliver Keiser
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Moderne Informations- und Kommunikationstechnik ermöglicht die Zusammenarbeit von Personen, die räumlich getrennt sind. Damit diese virtuellen Teams erfolgreich arbeiten können, reicht eine leistungsfähige Technik allein nicht aus; die Mitarbeiter müssen auch auf die neue Art der Kommunikation vorbereitet und als Team aktiv gemanaget werden. Dr. Oliver Keiser zeigt, worauf es dabei ankommt und welche typischen Stolperfallen es gibt.
von Sonja Nitsch
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Geschäftsbeziehungen im internationalen Umfeld sind dann am erfolgreichsten, wenn jeder die Kultur des Partners kennt und damit verbundene Spielregeln achtet. Reagiert der sonst freundliche Kooperationspartner plötzlich ungewohnt schroff, ging dem häufig eine ungewollte Missachtung kulturspezifischer Regeln voraus. Wie die Deutschen beim interkulturellen Umgang mit den Engländern abschneiden, sollte eine Befragung von englischen Geschäftsleuten klären. Sonja Nitsch, Kristina Gramberg und Ria Ströhlein stellen das Ergebnis der Untersuchung vor und zeigen, auf was Sie bei der deutsch-englischen Zusammenarbeit achten sollten.
von Gerhard Großberger
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Braucht jedes kleinere und mittlere Unternehmen ein professionelles Projektmanagement? Sind fehlende Projektmanagement-Strukturen immer ein Nachteil? Größere Projektpartner oder Auftraggeber antworten darauf gerne mit "Ja". Dabei lassen sie jedoch etwas außer Acht, was bei mittleren Unternehmen bemerkenswert stark ausgeprägt ist: ein großer Teamgeist aufgrund einer sehr flachen Unternehmenshierarchie sowie eine starke Identifikation jedes Teammitglieds mit den Projekten. Ein Ressourcenmanagement, das solche Strukturen unterstützt, steigert die Zufriedenheit im Team und macht die Projekte erfolgreicher. Gerhard Großberger gibt in seinem Beitrag praktische Hinweise und wertvolle Anregungen, wie solche Teambindungen in der Projektarbeit stärker gefördert und weiter verbessert werden können.
von Dr. Martin Kärner
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Schlecht organisierte und abgestimmte Informations- und Datenflüsse können selbst das ausgefeilteste Controllingsystem zu Fall bringen. Ein solches System kann nur funktionieren, wenn alle Beteiligten es akzeptieren und ihre Pflichten kennen. Dr. Martin Kärner beschreibt in seinem Beitrag die Schnittstellen im System der Daten- und Informationsflüsse und erklärt, was Projektleiter beim Aufbau einer Projektkommunikation zu Controllingzwecken beachten sollten.
von Dr. Peter Duwe
6 Bewertungen
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Kommunikation läuft nicht immer reibungslos. Das ist nur logisch, da wir Menschen sehr verschieden sind. Probleme in der zwischenmenschlichen Kommunikation können jedoch viel Energie und Aufmerksamkeit binden, die sonst für andere Aufgaben zur Verfügung stehen würde. Da gerade in Projekten erfolgreiche Teamarbeit ein Schlüssel zum Erfolg ist, gehören grundlegende Kenntnisse über die Mechanismen der zwischenmenschlichen Kommunikation zum Grundhandwerkszeug jeder Projektleiterin – und jedes Projektmitarbeiters. Dr. Peter Duwe zeigt, wie sich mit Hilfe einiger grundlegender Regeln Kommunikationsschwierigkeiten ausräumen und Konfliktsituationen entschärfen lassen.
von Jonathan Siegel
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Füllen mehrere Mitarbeiter ein- und dieselbe Rolle aus, sind Probleme programmiert. Der Projekterfolg ist in Gefahr, wenn niemand die Rollenträger miteinander koordiniert. Jonathan Siegel schlägt in seinem Beitrag mit einem Augenzwinkern den Bogen von den "Chaos- und Kosmos"-Theorien antiker Philosophen zum heutigen Projektalltag. Er beschreibt mögliche Folgen einer schlecht organisierten Rollenteilung und schlägt konkrete Präventivmaßnahmen vor. Der Artikel wurde ursprünglich in Englisch verfasst und steht interessierten Lesern auch in der Originalversion zur Verfügung.
von Jörg Meyer
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Immer wenn Menschen über einen längeren Zeitraum in komplexen Situationen zusammenarbeiten, kommt es zu Reibungen. Das gilt auch und insbesondere für die Projektarbeit. Dies ist soweit ganz normal. Normal ist nicht, dass viele Projektverantwortliche diesen Zustand immer wieder billigend in Kauf nehmen. Deshalb ist es sinnvoll und nützlich, bereits zu Beginn eines Projekts Spielregeln für die Zusammenarbeit und den Umgang miteinander zu vereinbaren. Jörg Meyer stellt Ihnen die sieben wichtigsten Spielregeln für eine erfolgreiche Zusammenarbeit vor.
von Eva Groß-Hardt
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Je komplexer die Projekte werden, umso stärker treten die weichen Skills eines Projektmanagers in den Vordergrund. Anhand eines konfliktbeladenen Projekts zeigen die Autoren Faktoren auf, die dieses Projekt zum Erfolg führten. Sie hatten mit Machtspielen zu kämpfen und der Endkunde boykottierte das Projekt. Welche Kniffe sie dabei anwendeten, um das Projekt erfolgreich abzuschließen, schildern sie in ihrem Praxisbericht.
von Bernd Hilgenberg
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Vielfach reduzieren sich die Arbeiten an einem Pflichtenheft auf die für die Softwareerstellung relevanten Inhalte. Es wird meist einfach nur eine Vorgabe für die Programmierung geschrieben. Doch das ist für die effiziente Erstellung eines Pflichtenhefts nicht genug. Es gibt viele Fallstricke organisatorischer und politischer Natur, die durch den rein fachlichen Teil nicht abgedeckt werden können. Bernd Hilgenberg gibt Ihnen Tipps, wie Sie Ihr Team erfolgreich durch die schwierige Phase der Pflichtenhefterstellung führen.
von Astrid Pfeiffer
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Wenn Kompetenzgerangel, Misstrauen und Streit die Teamarbeit lahmlegen, kann eine Konfliktmoderation ein Lösungsweg sein. Astrid Pfeiffer stellt vor, wie ein solcher Moderationsprozess aussehen kann und erklärt, welche Rolle der Moderator einnimmt. Sie beschreibt, wie die unterschiedlichen Sichtweisen zu einem Kompromiss geführt werden, so dass Befugnisse und Zuständigkeiten für die Zukunft verbindlich geklärt sind.
von Hedwig Kellner
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Das Kick Off-Meeting ist der Startschuss für ein Projekt. Hier werden die Weichen gestellt, die für die weitere Arbeit und vor allem für die Hürden des Anfangs entscheidend sind. Hedwig Kellner erläutert in ihrem Artikel, was bei diesem wichtigen Zusammentreffen zu beachten ist. So wird Ihr Projektstart ein voller Erfolg.
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