16
Jan 2015
Meilenstein – Der Projektmanagement-Blog

Kreativität in Projekten – was soll das?

Immer wieder einmal fällt das Wort "Kreativität" im Zusammenhang mit Projektmanagement. Wozu brauchen wir Kreativität in unseren Projekten? Wir haben doch Methoden. Und Pläne. Und Risikoanalysen. Und Kostencontrolling. Und Teamsitzungen, in denen nach Agenda gearbeitet wird und Protokolle erzeugt werden. Und Aktivitätenlisten. Und ein Projektlogo. Und, und, und...

Anzeige
die Kreativität:
  1. schöpferische Kraft, kreatives Vermögen (Gebrauch bildungssprachlich)
  2. mit der sprachlichen Kompetenz verbundene Fähigkeit, neue, nie gehörte Sätze zu bilden und zu verstehen (Gebrauch Sprachwissenschaft)
Synonyme: Einfallsreichtum, Erfindungsgabe, Fantasie, Genie, Intelligenz

Wozu soll Kreativität auch gut sein? Innovationen sind nicht der Fokus im Projektmanagement, das ist vielmehr Sache des Innovationsmanagements. Kreativität ist wichtig für Künstler und Schriftsteller – unsere Projektmitarbeiter sind hochkompetente Techniker, Ingenieure, Informatiker und so weiter. Die brauchen Fakten und keine Fantasie.

Seit wir intensiv mit Projektmanagement-Methoden arbeiten, sind wir erfolgreich. Insbesondere darin, Kreativität zu verhindern, zu blockieren und zu vermeiden. Sehr erfolgreich sogar, deshalb geben wir unser Knowhow auch gerne weiter:

Zielorientierung geht über alles

Wir arbeiten ausschließlich zielorientiert, es gibt strikte Vorgaben, wie vorzugehen ist. Probleme lösen wir anhand fixierter Lösungswege (darin haben wir langjährige Erfahrung!). Methoden, die bei uns eingesetzt werden, sind bewährt und eingespielt. Neue Mitarbeiter lernen schnell, dass ausschließlich anhand dieser Methoden gearbeitet werden darf. Unsere Problemlösungsrituale sind geprägt von mechanischer Vorgehensweise und einheitlicher Gedankenführung. Jedes Teammitglied erhält eine Zielvereinbarung, in der die eigene Karriere im Vordergrund steht, um die Motivation zu sichern.

Leistungsorientierung heißt das Zauberwort

Hohe Leistungsforderungen an Teams und Projektleitung sind selbstverständlich – Vorgesetzte, Kollegen, Manager wissen, was sie erwarten dürfen! Die Erfolgsfixierung ist uns extrem wichtig, denn sie verhindert, dass Zeit und Energie in den Projekten sinnlos vergeudet wird. Fehler werden nicht zugelassen, das sind wir unseren hohen Ansprüchen schuldig – deshalb kommen in unseren Projekten auch kaum Fehler vor!

Die strenge Einhaltung unserer Vorgaben ist oberste Regel in unseren Projekten, das wissen auch alle Mitarbeiter. Arbeit ist schließlich eine sehr ernste und verantwortungsvolle Angelegenheit, wie schon das Sprichwort „erst die Arbeit, dann das Vergnügen“ besagt. Den Feierabend (und damit das Vergnügen) verdienen sich unsere Mitarbeiter redlich!

Vertrauen ist nicht gut, Kontrolle ist alles

Kostenabweichungen werden akribisch verfolgt, um Ursachen zu finden und zu beseitigen. Fehler kommen eigentlich keine vor, bei uns werden Fehler vermieden – nahezu perfekte Teams leisten perfekte Projektarbeit. Erreicht haben wir diesen Standard durch intensive Kontrollen – Qualitätskontrolle so frühzeitig wie möglich, Kontrollieren des Fortschritts, Kontrollieren der Einhaltung unserer hohen Standards.

Wird ein Fehler bekannt, so wird er akribisch analysiert und alle möglichen Ursachen werden herausgefunden – mit Sanktionen und Strafen wird verhindert, dass die gleichen Fehler wieder passieren. Damit konnten wir erreichen, dass die Fehlerquote praktisch gegen Null geht!

Anforderungen im Projektmanagement

Methoden, Standards, Methoden, Standards, …

Schon zu Beginn wird mit Risikobetrachtungen gearbeitet – unsere ausgeprägte Risikoanalyse zerlegt jede Bedrohung bereits im Vorfeld. Die Teams konzentrieren sich schon frühzeitig darauf, was alles schiefgehen kann, um Fehler zu vermeiden und mögliche Bedrohungen im Keim zu ersticken!

Eine exakte Kostenkalkulation ist das A und O aller Projekte – deshalb sind Schätzmethoden vorgeschrieben, die angewendet werden müssen, um die Kosten des Projekts möglichst exakt zu ermitteln. Die Projektplanung läuft methodenunterstützt ab, die Sitzungen werden stringent nach Agenda durchgezogen, alle Prozesse sind standardisiert. Alle machen alles gleich, lautet die Devise – damit sichern wir die Einhaltung der Standards und der Prozesse auf höchstem Niveau.

Unsere Teams liefern perfekte Lösungen

Die Teamentwicklung wird bewusst gefördert, nach kurzer Zeit erhält jedes Teammitglied eine Bewertung der Leistung – so sichern wir die Erfolgsorientierung aller Mitarbeiter. Die Gruppe liefert bessere Ergebnisse als einzelne Mitarbeiter; diese Erkenntnis setzen wir in den Projekten um.

Um die perfekte Lösung für Probleme zu finden, werden Vorschläge deshalb immer innerhalb des Teams erörtert und analysiert, bis alle im Bezug auf den Lösungsvorschlag einer Meinung sind. So fördern wir Gruppenzusammenhang und Teamwork. Die Teams wachsen damit sehr schnell zusammen – Abweichler kommen praktisch nicht vor. Die persönliche Karriere wird durch diese Strategie gefördert – wer sich in der Projektarbeit profiliert, wird schnell auf einen verantwortungsvollen Posten befördert.

Die Perspektive

Von einem anderen Unternehmen haben wir gehört, dass es noch viel zu optimieren gibt: Dort wird ein Punktesystem verwendet, um die ordnungsgemäße Einhaltung der Arbeitsanweisungen zu sichern. Ein fehlendes Namensschild gibt 5 Minuspunkte, Unpünktlichkeit bei Besprechungen ebenfalls 5 Minuspunkte, ist der elektronische Kalender nicht gepflegt oder wird die Einrichtung einer Abwesenheitsnotiz vor Urlaub oder Dienstreise vergessen, so gibt es 10 Minuspunkte und so weiter. Eine Top-Idee, die wir übernehmen werden.

PS: Dann müssen wir uns hoffentlich auch nicht mehr mit diesen Dingen befassen:

Auswahl an Aspekten des Projektmanagements
Bisher gibt es 19 Kommentare
"Kreativität in Projekten - was soll das?"
Ein stark eingeschränkter Horizont kann ebenfalls hinderlich für den Erfolg eines Projektes sein.
Wenn Mitarbeiter sich nur für die technischen Details interessieren und sich nicht mit einem Projekt identifizieren können, wird die Qualität des Resultats auch dementsprechend sein.
Kreativität ist ein wesentlicher Faktor für ein gutes Ergebnis und das schließt alle Beteiligten und den gesamten Entwicklungsprozess mit ein.
vor 1 Jahr 36 Wochen DerThomas
Und was ist die Antwort auf die Frage? Im Artikel kann ich das nicht finden. Oder bin ich nicht kreativ genug? Soll das Satire sein?
Meine Antwort ist: Ja wir brauchen Kreativität! Unbedingt!
vor 1 Jahr 36 Wochen Volker Gottwald
Merkwürdiger Artikel. Ich würde mich erst mal mit der Idee des Projekts vertraut machen, bevor ich einen derartigen Artikel verfasste. Der Ausschluss Innovationsmanagement versus Projektmanagement zeigt deutlich, dass die Autorin weder was vom einen noch vom anderen versteht.
Kreativität ist ein besonderes Pflänzchen, das man indivuduell behandeln muss, so wie ich das tue.
Das Ergebnis eines Projektes ist ein Produkt. Dies ist per Definitionem was Einzigartiges. Das erfordert Kreativität. Und zwar nicht zu knapp.
vor 1 Jahr 36 Wochen Michael
N/A; kreative Fehlleistung
vor 1 Jahr 36 Wochen Matthias Reimund
Klasse Satire !!! Ich wünsche mir mehr davon.
Was mir noch etwas fehlt im Artikel ist: "Wenn alles erst einmal durchgeplant ist, darf auf keinen Fall vom Plan abgewichen werden, denn nur so kann das Projekt mit den initial erhobenen Anforderungen und der initial geplanten Zeit fertiggestellt werden." Wer will sich schon mit Änderungen aufhalten.
vor 1 Jahr 36 Wochen Eine Leserin aus Deutschland
Hallo & danke für den Artikel. Ich bin ein großer Freund bin Ironie. Wenn ich mir die Kommentare anschaue merke ich aber wie vorsichtig man damit sein muss ;-). Das Ironie Gen scheint nicht bei jedem gleich ausgeprägt zu sein. Mit Ironie oder Satire Kennzeichen wie sie bei Facebook diskutiert wurden kann ich mich trotzdem nicht anfreunden.
vor 1 Jahr 36 Wochen Björnsen
Wenn der Artikel ironisch oder satirisch sein soll, dann kennzeichnet man das anständig.
Ich finde das nicht lustig, wenn sich jemand zu Themen verlustiert um dabei zu erkennen zu geben, kaum Ahnung zu haben.
vor 1 Jahr 36 Wochen Michael Schmid
Also ich habe den Artikel jetzt bestimmt vier mal gelesen und kann nicht finden, dass er - wenn er denn Satire sein soll - in irgendeiner Weise gut geschrieben ist und die Sache auf den Punkt bringt.
Es wäre schön, wenn sich die Autorin dazu mal äußern würde. Oder die Redaktion, was sie sich bei der Veröffentlichung gedacht hat.
Das zu tun, was in dem Artikel beschrieben wird ist ja per se nicht das Falsche. Es gut zu tun, dazu gehört Kreativität. Und diese Aussage vermisse ich.
Wenn jemand mal ein gutes Beispiel für Projektmanagement Satire lesen will, sollte er sich mal das Buch "Anleitung für Projektvernichter"
von Horst W. Kötting (gibt es bei Amazon) zulegen, lesen und es genau so nicht machen.
Was dem Artikel fehlt, ist die sprachlich überspitzte Formulierung, die Satire ausmacht. Gute Satire führt dazu, dass man nachdenklich wird und/oder lachen muss. Satire parodiert. Satire ist polemisch. Satire kritisiert und fordert Veränderung von Einstellungen und Handlungen.
Alls das kann ich in diesem Artikel nicht erkennen und daher ist er nach meiner Einschätzung einfach misslungen.
vor 1 Jahr 36 Wochen Volker Gottwald
Mir ist klar, dass das Projekt Magazin keine Satirezeitung ist - und doch habe ich - einer spontanen Idee folgend - einen ironisch gemeinten Text verfasst. Darin habe ich absichtlich etliche Ansichten und Einstellungen, denen ich begegnet bin, überspitzt formuliert. Nicht, um mich lustig zu machen oder Leser vor den Kopf zu stoßen, sondern um einen Denkanstoß zu geben und zur Diskussion anzuregen.
Ich freue mich über die zahlreichen Kommentare - und sehe mich bestätigt in meiner Idee, dass im Blog auch Ironie und Satire Raum gegeben werden sollten.
vor 1 Jahr 36 Wochen Cornelia Niklas
Hallo Herr Gottwald,
vielen Dank für Ihren Kommentar, der Beitrag ist selbstverständlich satirisch gemeint. Objektive Kriterien zu benennen, was Satire ausmacht, ist aus meiner Sicht allerdings schwierig, da jeder Satire unterschiedlich empfindet. Ich zum Beispiel bin nicht der Meinung, dass eine Satire drastisch überspitzt formuliert sein muss. Sie kann auch sehr nüchtern oder unterschwellig in einem Text platziert werden und gerade dadurch provozieren und zum Nachdenken anregen.
Frau Niklas möchte mit der ironischen Überzeichnung zeigen, wie man es in der Praxis eben nicht machen sollte. Und da so mancher Punkt tatsächlich wie er im Beitrag steht in dem einen oder anderen Unternehmen gehandhabt wird (Stichworte: Kostenkontrolle oder akribische Risikoanalyse), ist dies ein konkretes Anprangern tatsächlich herrschender Umstände – also ein satirisches Stilmittel.
In der Redaktion haben wir den Beitrag natürlich ebenfalls besprochen und waren der Meinung, dass gerade eine Kennzeichnung als Satire dem Artikel den Biss nehmen würde. An dieser Stelle kommt dann, wie oben schon erwähnt, die individuelle Einschätzung ins Spiel. Wie an den Kommentaren zu sehen ist, finden manche Leser es gut, manche nicht. Hierfür gibt es leider kein Patentrezept.
Herzliche Grüße
Marko Zotschew, Redaktion
vor 1 Jahr 36 Wochen Marko Zotschew
Satire muss und soll man nicht kennzeichnen. Man muss sie erkennen können. Und das ist hier für mich schwierig. Ironie und Biss finde ich auch nicht ...
vor 1 Jahr 36 Wochen Volker Gottwald
Sehr geehrte Herren, damit bin ich zwangsläufig der doofe, der Satire nicht erkennt. Gut sei es drum. Ich bin da nicht nachtragend. Aber Sie irren trotzdem, meine Herren. Es gibt selbstverständlich Projekttypen, die genau so laufen, wie die Autorin geschrieben hat. In der Industrie werden zum Beispiel Düsentriebwerke auf Projektbasis gebaut und nicht am Fließband.
Die Kreativitätsanforderungen im Bauwesen halten sich auch sehr in Grenzen. Während in Elb-Philharmonie Projekten ruhig etwas mehr Kreativität zur Kostensenkung einfliessen darf.
Die Regeln, welche besagen solle, dass man Satire oder Ironie nicht kennzeichnen braucht, kenne ich nicht. Es gibt allerdings eine Wahrscheinlichkeit für die Erkennfähigkeit der Statire und für die Nicht-Erkennfähigkeit von Satire. Und da erwarte ich von Autoren und Redakteuren schlicht auszuschliessen, dass sich der geneigte Leser ver ars**t fühlt. Sonst könnte der ja böse werden.
Generell erwarte ich von Redakteuren und Autoren nicht unbedingt Sachverstand. Denn sonst wären sie ja hochbezahlte Projektmanager geworden ;-)
Viele Grüße
Michael Schmid
vor 1 Jahr 36 Wochen Michael Schmid
Der Artikel gefällt mir! Die leider nur zu oft vorzufindende Unantastbarkeit und Betonierung von Standards und Methoden wird hier „durch den Kakao gezogen“. Die Ironie ist klar erkennbar – aber auch nicht zur Groteske überzeichnet. Vielen Unternehmen könnte eine sorgfältige Reflexion des Themas zu erfolgreicherem Projektmanagement verhelfen. Flexibilität und Engagement sind nun einmal unverzichtbare Erfolgsfaktoren in komplexen Projekten.
vor 1 Jahr 36 Wochen Klaus Schopka
Voll ins Schwarze – oder voll daneben? Genau das zeichnet Satire aus: Sie spaltet, sie provoziert, sie will nicht gefallen, aber sie will auch nicht belehren. Vor allem aber legt sie keinen Wert darauf, erkannt zu werden. Bereits Karl Kraus sagte: „Satiren, die der Zensor versteht, werden mit Recht verboten.“
Und Wittgenstein führte aus: „Man kann nicht eigentlich sagen: ‚Satire ist durch folgende Charakteristika definiert, die jedes Satire genannte Werk haben muss‘“
Als Physiker, Projektmanager und Redakteur (ob hochbezahlt oder nicht, darüber sind meine Auftraggeber und ich unterschiedlicher Meinung) habe ich sowohl den Blog-Beitrag von Frau Niklas als auch die vielen verschiedenen Kommentare mit großem Vergnügen gelesen.
Zunächst: Gratulation an Autorin und Redakteur! Endlich ein Blog-Beitrag, der Leben in die Bude bringt! Langweilige Beiträge, denen alle zustimmen, erregen keine Aufmerksamkeit und bringen keinen Traffic.
Zum Thema selbst: Ich behaupte immer: Projektmanagement ist Kunst! Denn all die Methoden und Standards müssen kreativ verwendet werden. Ein Netzplan, eine FMEA, eine QFD-Matrix dürfen ruhig einige formelle Fehler aufweisen – aber sie müssen ein lebendiges Bild des Projektes sein und die Anwender müssen ein intuitives, kreatives Gefühl für ihre Methoden entwickeln, um Nutzen aus ihnen zu ziehen.
Kreativität z.B. im Maschinenbau bedeutet nicht, Turbinen bunt anzumalen, sondern sie allen technischen Beschränkungen zum Trotz zu höchsten Wirkungsgraden und Leistungen zu bringen, z.B. indem man auf die Idee kommt, in die Brennkammer Wasser einzuspritzen (ja, ich weiß, das ist ein Uraltbeispiel).
Richtlinien und Kreativität schließen sich nicht aus! Dies weiß jeder Jazz-Musiker und jeder Tango-Argentino-Tänzer! Improvisation benötigt einen verlässlichen Rahmen. Ob Blues-Schema, Compás oder eben PM-Richtlinie. Aber man darf diesen Rahmen nicht verabsolutieren, sondern muss ihn eben auch füllen, ob man dies nun Innovation oder Kreativität nennt, ist egal.
vor 1 Jahr 36 Wochen Dr. Georg Angermeier
Die köstlichen Beiträge zeigen, dass man auch Unsinn schreiben kann und noch nicht einmal rot zu werden braucht, wenn der Unsinn erkennbar wird. Man hat ja immer die Möglichkeit, das als Satire zu kennzeichnen.
Selbstverständlich gehe ich ja zwischenzeitlich davon aus, dass es sich um Satire handeln muss.
Demzufolge sind also alle Projekte, die aus guten Gründen genau so abgearbeitet werden, wie vermeintlich satirisch auf das Korn genommen wurden, Negativbeispiele. Sie sind aber real und aus guten Gründen genau so aufgesetzt. Sie müssten zum Beispiel sämtliche Dienste, die Ihnen Mobilfunkanbieter zur Verfügung stellen als wenig kreativ empfinden weil sie in einem Produktentwicklungsprogramm (nicht Software) eingebettet sind und die kreativsten Ideen meist rausfallen. Das liegt aber an den recht großen Begleitumständen, die zu solchen Diensten gehören wie Sicherheit, TKG, BSI oder schlicht die nicht vorhandenen Elemente im Billing-Umfeld, dessen Änderungen im Zweifel zu teuer sind.
Psychologisch gesehen ist der Aufruf zu mehr Kreativität allerdings alles andere als förderlich (sagt hier ein jahrzehntelanger Kirchenorganist und Jazz-und Soul-Musiker). Er beinhaltet die Suggestion, man sei in Projekten nicht kreativ. Und wer von solchen Suggestionen nix versteht, sollte sie besser lassen.
Kreativität ist, wie ich oben beschrieben habe, ein Individualereignis, das man weder befehlen noch bestellen kann. Ich mühe mich immer darum, die Kreativität meiner Projektmitarbeiter durch verschiedene und lange erforschte Elemente zu befördern.
Also kann ich nur nochmals wiederholen, der Artikel hilft niemandem.
Um Sie nun aber von meinen Einlassungen zu erlösen, versichere ich Ihnen, das war mein letzter Versuch zum Thema.
vor 1 Jahr 36 Wochen Michael Schmid
Ich würde so gerne über diesen gut geschriebenen ironischen Artikel lachen, aber es geht nicht, weil:
- ich ein OSD-Programm (Ordnung Sauberkeit Disziplin) kenne das so weit gegangen ist, dass Ingenieure geschult wurden, wie man eine Tastatur reinigt - "Punktesystem"
- weil ich schon ein Klima der Angst kennenlernen musste, wo niemand sich getraut hat zu sagen, wenn er einen Fehler gemacht hat - "Unsere Teams liefern perfekte Lösungen"
- ich die Interpretation vieler Firmen zur Funktionalen Sicherheit nach ISO 26262 kenne - "Methoden, Standards, Methoden, Standards", Sicherheit kommt da kaum vor und die Ingenieure fühlen sich bzgl. der Lösungen unwohl
vor 1 Jahr 36 Wochen Annette Kempf
Liebe Frau Niklas,
ich finde den Beitrag ganz prima ... habe mich köstlich amüsiert … sehr gut geschrieben … und da ich Sie kenne und weiß das Sie eine der besten Projektleiterinnen sind die man für ein Projekt bekommen kann fand ich den Kommentar bzgl. des Autors ohne Sachverstand besonders nett ... also "Weitermachen und munter bleiben" wie man bei uns im Norden sagt.
vor 1 Jahr 35 Wochen Jörg Köster
Hallo & danke für den Artikel. Ich bin ein großer Freund bin Ironie. Wenn ich mir die Kommentare anschaue merke ich aber wie vorsichtig man damit sein muss ;-). Das Ironie Gen scheint nicht bei jedem gleich ausgeprägt zu sein. Mit Ironie oder Satire Kennzeichen wie sie bei Facebook diskutiert wurden kann ich mich trotzdem nicht anfreunden
vor 6 Wochen 19 Stunden Farah June
Der Meinung bin ich auch! Danke für Ihren Beitrag.
Ab und zu ein ironisch gemeinter Beitrag darf den Blog auch mal auflockern, finde ich - und das ohne vorherige Warnung. Das Projektmanagement-Geschäft ist meist ernst genug...
vor 4 Wochen 4 Tagen Cornelia Niklas
Wählen Sie hier Ihre bevorzugte Anzeigeart für Kommentare aus und klicken Sie auf „Einstellungen speichern“ um die Änderungen zu übernehmen.
Kommentar verfassen
Der Inhalt dieses Feldes wird nicht öffentlich zugänglich angezeigt.
Bitte geben Sie Ihren Namen an: *
Tech Link