Actano Rplan 9.3 – Kooperativ planen und steuern

Die Projektmanagement-Software RPlan der Münchner Actano GmbH unterstützt den Anwender insbesondere bei der Entwicklung komplexer Produkte. RPlan bietet hierzu u.a. Funktionen für die Abstimmung von Terminen und Ressourceneinsatz zwischen mehreren Projektplänen mit jeweils verantwortlichen Planeigentümern, z.B. bei der Vereinbarung von Teilleistungen. Dr. Mey Mark Meyer hat sich für Sie die neue Version 9.3 von RPlan angesehen, die an Neuerungen vor allem eine XML-Schnittstelle zu SAP und Verbesserungen der Bedienoberfläche bietet.

Actano Rplan 9.3 – Kooperativ planen und steuern

Die Projektmanagement-Software RPlan der Münchner Actano GmbH unterstützt den Anwender insbesondere bei der Entwicklung komplexer Produkte. RPlan bietet hierzu u.a. Funktionen für die Abstimmung von Terminen und Ressourceneinsatz zwischen mehreren Projektplänen mit jeweils verantwortlichen Planeigentümern, z.B. bei der Vereinbarung von Teilleistungen. Dr. Mey Mark Meyer hat sich für Sie die neue Version 9.3 von RPlan angesehen, die an Neuerungen vor allem eine XML-Schnittstelle zu SAP und Verbesserungen der Bedienoberfläche bietet.

Seit 1994 vertreibt die heutige Actano GmbH die Projektmanagement-Software RPlan. Diese zielt mit ihrer Funktionalität insbesondere auf die Produktentwicklung ab, bei der einerseits der Projektleiter das Gesamtprojekt im Blick haben muss, andererseits Produktverantwortliche und Teamleiter die zugehörigen Teilprojekte selbst planen und steuern. Neben Unternehmen der Automobilbranche setzen auch Maschinen- und Anlagenbauer sowie Luftfahrtunternehmen RPlan zur Steuerung ihrer Entwicklungsprojekte ein.

Die Produktphilosophie von RPlan beschreibt der Hersteller mit "kooperativem Projektmanagement": Umfangreiche Projektpläne werden dadurch leichter zu handhaben, dass sie in eine Vielzahl überschaubarer Einzelpläne mit jeweils verantwortlichen Planeigentümern unterteilt werden. Damit diese gemeinsam dennoch den Überblick über das Ganze behalten, unterstützt sie RPlan durch Funktionen für die Abstimmung von Terminen und Ressourceneinsatz - ohne dabei zwangsläufig auf Automatismen zu setzen.

Actano GmbH

Das Unternehmen mit Hauptsitz in München beschäftigt mittlerweile rund 180 Mitarbeiter an mehreren Standorten in Deutschland sowie in der Schweiz und in den USA. Bedeutende Kunden, die ihre Entwicklungsprojekte mit RPlan steuern, sind u.a. Automobilhersteller wie BMW, Daimler, GM und Volkswagen, Zulieferer der Branche wie Bosch, ZF, Vredestein, GETRAG Ford Transmissions, Anlagenbau-Unternehmen wie Komax und Manz sowie Luftfahrtunternehmen wie Airbus, MTU Aero Engines und EPI Europrop.

Das RPlan-System ist modular aufgebaut: Sein Herzstück besteht aus den beiden Modulen "Terminmanager" und "Resource Manager". Zu diesen gesellen sich eine Reihe weiterer Bausteine, etwa für das Reporting oder die Aufwandserfassung. Das Modul "Präsentationsgrafik" erleichtert das Berichtswesen, indem es automatisch Powerpoint-Präsentationen mit aktuellen Projektdaten im Firmendesign erstellt. Für die Überwachung von Zielen und Risiken bietet RPlan das Modul "Project Controller". Gerade Controller dürften sich über das nun als Modul verfügbare SAP-Interface freuen.

Die neue Version 9.3 von RPlan zielt vor allem auf die Integration mit der vorhandenen Unternehmenssoftware ab. Hierfür bietet RPlan nun eine XML-Schnittstelle, mit der etwa komplette Planstrukturen übernommen werden können, die in einem ERP-System angelegt wurden. Über Webservices ist es möglich, mit anderen Programmen auf spezielle Daten wie Stundensätze zuzugreifen. Daneben bringt die neueste Version eine weitere Flexibilisierung des Ressourcenmanagements und punktuelle Verbesserungen der Bedienbarkeit, wie z.B. die Möglichkeit, Ampelbewertungen schnell und einfach direkt in Tabellen vorzunehmen, ohne ein gesondertes Dialogfenster aufzurufen.

Terminmanagement in verbundenen Plänen

Die Terminplanung eines Projekts erstellt der Anwender in einer typischen Balkendiagramm-Ansicht. Projektgruppen, Projekte und die zugehörigen Pläne verwaltet RPlan in einem Projektstrukturbaum. In diesem stellt RPlan die Projekte übersichtlich gegliedert dar, beispielsweise nach Programmen oder auch nach den Projekttypen. Im Projektstrukturbaum findet der Benutzer also beispielsweise sämtliche Klimaanlagen-Projekte und innerhalb dieser Gruppe das Entwicklungsprojekt "Aggregat 0815" mit seinen diversen Teil-Plänen.

Alternativ steht der Organisationsbaum zur Verfügung. Dieser bildet die Ressourcenstruktur - bestehend aus Abteilungen, Projektteams sowie RPlan-Anwendern mit den Plänen, für die sie verantwortlich sind - übersichtlich ab. Wählt hier ein Anwender beispielsweise den Mitarbeiter Daniel Develop aus der Entwicklungsabteilung aus, zeigt RPlan alle Pläne an, für die Develop verantwortlich ist. Passende Zugriffsrechte vorausgesetzt, kann der Anwender dann den Plan von hier aus öffnen.

Häufig benötigte Zusammenstellungen mehrerer Pläne werden als Favoriten gespeichert und später mit wenigen Mausklicks gleichzeitig geöffnet. Auf diese Weise ist es beispielsweise möglich, schnell auf sämtliche Teilprojektpläne zuzugreifen oder alle Pläne gleichzeitig zu sehen, die in Zusammenhang mit einer bestimmten Produktreihe stehen. RPlan öffnet sämtliche Pläne solch einer Kombination gemeinsam als Balkendiagramme, wobei die einzelnen Pläne jeweils durch eine grün unterlegte Überschrift gekennzeichnet sind (Bild 1).

Bild 1: Der RPlan-Terminplaner zeigt beliebige Zusammenstellungen von Einzelplänen an. Die Schnittstellenansicht verdeutlicht die Abhängigkeiten zwischen den Plänen.

Kann ein Teilprojektplaner einen vorgegebenen Termin nicht einhalten, muss der Projektleiter das im Gesamtplan erkennen können. Verändert der Teilprojektleiter aufgrund des Zeitmangels seinen Terminplan, darf sich das allerdings nicht automatisch auf den Gesamtprojektplan auswirken. Andernfalls würde jede Planänderung in einem Teilprojekt automatisch das Gesamtprojekt und somit auch alle nachfolgenden Teilprojekte beeinflussen - das Chaos wäre vorprogrammiert. Um das zu verhindern, bietet RPlan eine Reihe leistungsfähiger Alternativen, mit denen sich planübergreifend Abhängigkeiten modellieren lassen.

Sogenannte Synchrolinks entsprechen einer gewöhnlichen Verknüpfung von Vorgängen (Anordnungsbeziehung). Sie verschieben jedoch bei einem Terminkonflikt den Nachfolger nicht selbstständig. Stattdessen weist in diesem Fall eine rote Verknüpfungslinie auf den Konflikt hin. Grüne Linien signalisieren dagegen einen Puffer. Im Sinne eines kooperativen Projektmanagements sollen die Projektbeteiligten bei Konflikten gemeinsam eine Lösung finden und entsprechende Korrekturen im Plan vornehmen. RPlan berechnet die Termine der betroffenen Vorgänge…

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