Unternehmensweiter Rollout von Microsoft Project 2002

Das müssen Sie bei der Installation beachten

Erwägen Sie, Microsoft Project 2002 unternehmensweit einzuführen? Die Software, die früher primär als Desktop-Anwendung eingesetzt wurde, hat sich inzwischen zu einer Client/Server-basierten Lösung für unternehmensweites Projektmanagement weiterentwickelt. Mit dem erweiterten Funktionsumfang wuchsen gleichzeitig die Anforderungen für den Einführungsprozess. Ingo Meironke zeigt in seinem Beitrag, was Sie beim unternehmensweiten Rollout beachten müssen, auf welche Probleme Sie dabei stoßen können und wie Sie diese am Besten lösen. Außerdem erfahren Sie, welche zusätzlichen Voraussetzungen bei der Nachfolgeversion Microsoft Project 2003 zu berücksichtigen sind.

Erwägen Sie, Microsoft Project 2002 unternehmensweit einzuführen? Die Software, die früher primär als Desktop-Anwendung eingesetzt wurde, hat sich inzwischen zu einer Client/Server-basierten Lösung für unternehmensweites Projektmanagement weiterentwickelt. Mit dem erheblich erweiterten Funktionsumfang wuchsen gleichzeitig die Anforderungen für den Einführungsprozess.

Der vorliegende Beitrag zeigt, was Sie beim unternehmensweiten Rollout beachten müssen, auf welche Probleme Sie dabei stoßen können und wie Sie diese am Besten lösen. Die verschiedenen Phasen der Einführung werden beispielhaft dargestellt.

Systemvoraussetzungen

Die Systemvoraussetzungen sind nur mit genauen Informationen über den Anwenderkreis, die Anzahl der Zugriffe auf das System und der Projekte sowie die Art und Weise der Ist-Zeiterfassung feststellbar. In diesem Beitrag gehen wir von den in Tabelle 1 dargestellten Anforderungen aus.

Tabelle 1: Mengengerüst zur Benutzer- und Projektanzahl pro Jahr.
Typ Projekte Mitarbeiter Projektleiter Führungskräfte Administratoren
Anzahl 35 120 30 20 5

Es gibt zwei Szenarien:

  1. Ein-Server-System: Datenbankserver und Applikationsserver werden auf ein und derselben Maschine betrieben.
  2. Zwei-Server-System: Datenbankserver und Applikationsserver sind physisch voneinander getrennt.

Bei besonders großen Mengengerüsten und hohen Performance-Anforderungen sind auch Lösungen mit weiteren Servern denkbar. Dabei werden mehrere Applikationsserver betrieben, wobei die Anfragen über ein spezielles Verteilverfahren (Load-Balancing) auf die verschiedenen Rechner aufgeteilt werden. Bild 1 zeigt die Architektur von Microsoft Project 2002 bei einem Zwei-Server-Konzept.

Bild 1: Architektur von Microsoft Project 2002 bei einem Zwei-Server-Konzept.

In der überwiegenden Zahl der Fälle ist ein Zwei-Server-System besser geeignet als ein Ein-Server-System. Den höheren Kosten stehen die Vorteile der besseren Performance und einer leich

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