Sun Remote Services: Ein Beispiel für interkulturelles Projektmanagement
Sun Remote Services: Ein Beispiel für interkulturelles Projektmanagement
Warum interkulturelles Projektmanagement?
In der globalisierten Wirtschaft benötigen weltweit agierende Unternehmen internationale Teams und Projektmitarbeiter, die mit Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen umgehen können. Gerade hier kommt es bekanntermaßen immer wieder zu Reibungsverlusten und Schwierigkeiten, und nicht wenige scheitern an eben diesen kulturellen Unterschieden.
Im Rahmen eines interkulturellen Projektmanagements fragt man sich: Wie kann man die Methoden des Projektmanagements so einsetzen, damit typische Reibungspunkte in multinationalen Projekten von vornherein vermieden werden und wie lassen sich Konflikte konstruktiv und ergebnisorientiert lösen? Als Beispiel soll das globale Sun Remote Services-Programm der Firma Sun Microsystems dienen, speziell das EMEA-Deployment-Projekt (European / Middle East / Africa), in dem Helmut Vogt als Projektleiter und Peter Duwe als Projektmanagement-Coach sowie operativer Projektmanager tätig waren.
Das Sun Remote Services-Programm
Seit dem Gründungsjahr 1982 hat sich Sun Microsystems, Inc. (Nasdaq: SUNW) mit der Vision "The Network Is The Computer" zu einem führenden Anbieter von Produkten, Technologien und Dienstleistungen für das Internet entwickelt und unterstützt damit Unternehmen in der ganzen Welt. Sun (www.sun.com) ist in über 170 Ländern vertreten. Die Qualität der Sun-Dienstleistungen sind für den Kundenerfolg entscheidend. Zur Erweiterung und Verbesserung der Services hat Sun Microsystems das weltweite Programm "Sun Remote Services" (kurz SRS) ins Leben gerufen.
Der Sun Remote Service
Im Zentrum von SRS steht ein Fernüberwachungsservice für Kunden-Serversysteme. Hier werden die Kundensysteme über eine leistungsfähige und sichere Infrastruktur an zentrale Call Center angebunden, in denen einlaufende Statusmeldungen ausgewertet werden. Kündigen sich im Kundensystem Probleme an, kann Sun darauf schnell und ergebnisorientiert reagieren. Eine zeitnahe Fehleranalyse über die vorhandene Infrastruktur ermöglicht einen gezielten und auf die notwendigen Fälle begrenzten Einsatz von Personal vor Ort. Ziel ist es, durch präventive Maßnahmen das Auftreten von Schwierigkeiten schon im Vorfeld weitestgehend zu vermeiden und so die höchstmögliche Systemverfügbarkeit zu gewährleisten.
Das globale SRS-Programm ist in vier eigenständige Projekte untergliedert:
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