Mit Moderationstechniken zum Ziel Lösungen im Team entwickeln

Teil 2:
Durchführung in der Praxis

Projektteams stehen immer wieder vor der Herausforderung, Probleme lösen zu müssen oder schwierige Aufgaben zu meistern. Um im Rahmen eines Workshops gemeinsam eine Lösung zu finden, eignet sich die sog. "Moderations-Methode", die verschiedene Techniken beinhaltet. Dr. Tomas Bohinc behandelte im ersten Teil die Anforderungen an den Moderator und zeigte, auf was dieser bei der Vorbereitung des Workshops achten sollte. Im zweiten und abschließenden Teil erklärt er die einzelnen Prozessschritte und erläutert die Funktionsweise der einzelnen Moderationstechniken anhand eines konkreten Beispiels.

Mit Moderationstechniken zum Ziel Lösungen im Team entwickeln

Teil 2:
Durchführung in der Praxis

Projektteams stehen immer wieder vor der Herausforderung, Probleme lösen zu müssen oder schwierige Aufgaben zu meistern. Um im Rahmen eines Workshops gemeinsam eine Lösung zu finden, eignet sich die sog. "Moderations-Methode", die verschiedene Techniken beinhaltet. Dr. Tomas Bohinc behandelte im ersten Teil die Anforderungen an den Moderator und zeigte, auf was dieser bei der Vorbereitung des Workshops achten sollte. Im zweiten und abschließenden Teil erklärt er die einzelnen Prozessschritte und erläutert die Funktionsweise der einzelnen Moderationstechniken anhand eines konkreten Beispiels.

Die "Moderations-Methode" ist eine Arbeitstechnik, die einen Projektleiter dabei unterstützen kann, im Rahmen eines Workshops gemeinsam mit seinem Team Probleme zu analysieren und dafür Lösungen zu finden. Der erste Teil dieser zweiteiligen Artikelserie behandelte die Anforderungen an den Moderator und zeigte, was dieser bei der Vorbereitung des Workshops beachten sollte. Der zweite Teil beschreibt die einzelnen Phasen der Moderation und führt aus, welche Techniken in jeder einzelnen Phase eingesetzt werden.

Die Vorgehensweise

Typische Anlässe für einen Workshop sind, dass z.B. eine Entscheidung für einen bestimmten Sachverhalt im Projekt zu treffen ist oder dass Probleme bei der Zusammenarbeit der Teammitglieder zu lösen sind. All diese Fragestellungen besitzen eine sachliche und eine emotionale Ebene.

Sachliche und emotionale Ebene

Auf der sachlichen Ebene wird eine Vorgehensweise für das Problem festgelegt, anhand derer die Teilnehmer die Lösung systematisch erarbeiten können. Auf der emotionalen Ebene werden den Teilnehmern Reflexionsmöglichkeiten angeboten, wie weit sie das Thema bereits bearbeitet haben und welche Schwierigkeiten und Probleme sie sehen. Dieser Reflexionsprozess ermöglicht es gleichzeitig auch, Schwierigkeiten, Bedenken und Zustimmung zur Lösung zu äußern.

Auf der sachlichen Seite wird die Lösung in vier klar abgegrenzten Lösungsschritten erreicht:

Problem transparent machen: Alle Aspekte des Problems werden zusammengetragen. So bekommt das Team einen umfassenden Überblick über die Situation.

Themen bearbeiten: Die Vielzahl der einzelnen Aspekte des Problems werden zu Teilthemen zusammengefasst, priorisiert und unabhängig voneinander bearbeitet.

Lösungen zusammenführen: Die Teilnehmer führen die Teillösungen zu einer Gesamtlösung zusammen und prüfen, ob diese Lösung auch umgesetzt werden kann.

Maßnahmen planen: Im vierten Schritt werden aus dieser Lösung konkrete Maßnahmen abgeleitet, die umgesetzt werden sollen.

Auf der emotionalen Ebene werden drei Prozesse in Gang gesetzt:

Team einstimmen: Unter den Teilnehmern wird ein Gruppenprozess initiiert, indem ihr Interesse am Thema geweckt und ein strukturiertes Vorgehen für die Problemlösung etabliert wird.

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Fortsetzungen des Fachartikels

Teil 1:
Vorbereitung auf den Workshop
Oft ist es sinnvoll, die Lösung für ein Problem oder eine schwierige Aufgabenstellung in einer Gruppe zu entwickeln. Denn so lassen sich die verschiedenen Sichtweisen der Betroffenen berücksichtigen.