Mit vier Werkzeugen zur Kreativität

Vier Werkzeuge stehen Ihnen zur Verfügung um Ihre Kreativität zu verbessern und eine Menge Tipps und Übungen zum praktischen Umsetzen.

Vier leistungsfähige Werkzeuge stehen Ihnen zur Verfügung, um Ihre Kreativität zu entwickeln:

  • Glaube an Ihre Kreativität 
  • Verzicht auf Kritik 
  • Genaue Beobachtung 
  • Unvoreingenommene Fragen. 

Nachfolgend finden Sie zu jedem dieser vier Werkzeuge einen Tipp oder eine Übung, die Ihnen helfen soll, den Umgang mit diesen Werkzeugen zu erlernen und Stück für Stück zu verbessern.

Glaube an Ihre Kreativität

Glaube ist ein schwieriges Wort. An etwas glauben bedeutet in diesem Zusammenhang: Sie sind bereit, sich unbedacht auf etwas zu verlassen. Wenn Sie glauben, dann wissen Sie, dass Sie eine Kraft in sich haben, auf die sie jederzeit zurückgreifen können.

Verzicht auf Kritik

Das zweite Werkzeug ist der Verzicht auf Kritik. Dazu müssen Sie lernen, die skeptische innere Stimme zum Schweigen zu bringen, die Ihre Ideen zensiert, bevor sie ausgereift sind. Ihre kritische Stimme kann Sie daran zweifeln lassen, dass Sie überhaupt jemals eine brauchbare Idee zustande gebracht haben. 

Übung: Umgang mit innerer Kritik

Ein erster Schritt im vernünftigen Umgang mit dieser kritischen Stimme ist das Eingeständnis, dass Sie sie haben! Versuchen Sie, sich an eine Episode zu erinnern, in der Sie eine Idee hatten und zögerten oder Angst hatten, sie auszusprechen oder in die Tat umzusetzen. Bestimmt ist es Ihnen dann auch schon einmal passiert, dass jemand anders genau das gesagt oder getan hat, woran Sie gedacht hatten. Haben Sie sich damals nicht auch geärgert oder es zumindest bedauert, nicht selbst den Mut dazu aufgebracht zu haben?

Diese Stimme der Kritik kann verschiedene Erscheinungsformen annehmen. Als innere Stimme ist sie meist besonders einschüchternd - aber es gibt auch die Kritik durch andere, die unser Verhalten regelt. Beispielsweise die Etikette, die ungebührliches Verhalten verurteilt.

Wie lernt man nun, mit dieser Kritik umzugehen? Versuchen Sie zu verstehen, wie die innere Kritik vorgeht, welche Ursache sie hat. Denken Sie an eine Person, zu der Sie eine enge Beziehung haben. Nehmen sie ein Blatt Papier und schreiben "Was mich an ..... besonders ärgert:" oben auf die linke Seite des Papiers. Dann listen Sie alle Einwände, die sie gegen diesen Menschen haben, darunter auf. Zum Beispiel: "Ist nie pünktlich, muss immer das letzte Wort haben”.

Jetzt schreiben Sie oben auf die rechte Seite Ihren Namen und listen Ihre Einwände unter "Was mich an mir besonders ärgert:" auf. Decken sie dabei die linke Seite zu. Vergleichen Sie nun die beiden Listen miteinander. es wäre nicht verwunderlich, wenn Sie größere Übereinstimmungen zwischen den beiden Listen feststellen würden. Die Tendenz, dass uns bei anderen Menschen bestimmte Charakterzüge stören, die wir an uns selbst nicht billigen, ist in der Psychologie unter der Bezeichnung Projektion schon lange bekannt.

Mit Hilfe der beiden Listen können Sie sich nicht nur klarmachen, wie Ihre innere Stimme Ihre Absichten und Chancen durchkreuzt, sondern auch, wie sie Ihre Beziehungen zu anderen Menschen beeinträchtigt. Jedesmal, wenn Sie in Zukunft mit der Person Ihrer Ärgernis-Liste in Kontakt treten, achten Sie auf die Einwände, die Ihnen durch den Kopf gehen. Ab dem Augenblick, in dem Sie sie bewusst registrieren, können Sie sie mit einer gewissen Distanz betrachten. Irgendwann sind Sie dann in der Lage, die Einwände zu überwinden.

Genaue Beobachtung

Als drittes Werkzeug empfehlen wir genaue Beobachtung. Betrachten Sie die Welt mit neugierigen Kinderaugen und dem unbestechlichen Blick eines Wissenschaftlers. Alles was Ihnen begegnet, müssen Sie mit geschärftem Bewusstein aufnehmen. Dazu ist aber Zeit notwendig. Das geht nicht schnell mal zwischendurch. Dabei sind alle Ihre Sinne gefragt. Stellen Sie sich einfach vor, Sie würden etwas zum allerersten Mal sehen. Wie, wenn Sie in ein exotisches Urlaubsland fahren und neue Düfte, Geräusche und Bilder auf Sie einströmen.

Tipp: Brechen Sie mit Ihren Gewohnheiten. Schlagen Sie morgens einen anderen Weg zu Ihrer Arbeitsstelle ein. Probieren Sie einmal ein anderes als Ihr Lieblingslokal aus, versuchen Sie ein Essen, das Sie noch nie gegessen haben. Viele Dinge werden alltäglich und wir schenken ihnen keine Aufmerksamkeit mehr. Wir sind ständig mit unseren Gedanken woanders, befürchten

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