Strategien erfolgreich umsetzen mit systematischer Vorhabenplanung

Unternehmen verfolgen oftmals zu viele Vorhaben gleichzeitig und stimmen diese nicht genügend mit der Unternehmensstrategie ab. Ein optimaler Ausgleich zwischen Ressourcenbedarf und -angebot lässt sich jedoch nur erreichen, wenn man die geplanten Aktivitäten in Abstimmung mit der Strategie priorisiert, dabei Synergien nutzt und Konkurrenzsituationen eliminiert. Alexander Knöss und Markus Kreßmann beschreiben, wie man diese Abstimmung durch eine strukturierte und standardisierte Vorhabenplanung erreichen kann und stellen ein Drei-Stufen-Modell dafür vor.

Finanzielle und personelle Ressourcen auf Vorhaben beziehungsweise auf Projekte eines Unternehmens zu verteilen, ist oft eine große Herausforderung. Eine strukturierte und standardisierte Vorhabenplanung sorgt für den optimalen Ausgleich zwischen Ressourcenbedarf und -angebot. Vorhaben, wie sie im vorliegenden Beitrag verstanden werden, sind die Vorstufe zum Projekt. Sie sind aber hinsichtlich ihrer Ausgestaltung weniger konkret. Erst mit der Projektplanung werden beispielsweise die Inhalte und einzelnen Aktivitäten ausgearbeitet oder Termine aufgrund von Mitarbeiterzuweisungen und -verfügbarkeiten ermittelt.

Aufgaben der Vorhabenplanung

Um Ressourcen optimal einplanen zu können, ist es notwendig, die Gesamtheit aller Vorhaben zu betrachten. Nur so ist es möglich,

  • verschiedene Interessen zusammenzubringen,
  • Synergien zu nutzen und
  • eine einheitliche und konsistente Datengrundlage zu erstellen.

Die Planung muss in einen strukturierten Prozess gefasst werden. Dabei dient die Unternehmensstrategie als Orientierungsmarke, damit die operativen Vorhaben zu den strategischen Zielen des Unternehmens passen.

Vorhabenplanung in drei Stufen

Ein typischer Planungsprozess besteht aus drei Stufen:

Stufe 1: Strategische Ziele festlegen, priorisieren und gewichten

Stufe 2: Konkretisieren der Zieldefinition im Rahmen der Maßnahmenplanung

Stufe 3: Jahresplanung: Planung und Priorisierung von Vorhaben

  • Dezentrale Erhebung der Vorhabenvorschläge in den einzelnen Organisationseinheiten und eine erste Abstimmung und Konsolidierung.
  • Aufteilung in Muss- und Kann-Vorhaben.
  • Vorauswahl der Kann-Vorhaben (nach K.o. Kriterien).
Anzeige
Jetzt kostenlos weiterlesen!
Abonnenten des Projekt Magazins wissen mehr!
Starten Sie jetzt unser 4-wöchiges Kennenlern-Angebot: Die Anmeldung dauert nur ein paar Minuten – Sie können also gleich weiterlesen.
  • KostenlosDas Kennenlern-Angebot kostet Sie nichts.
  • Kein RisikoSie können jederzeit kündigen, ohne dass Ihnen Kosten entstehen.
  • Einen Monat lang alles lesen4 Wochen Online-Zugriff auf alle Inhalte des Projekt Magazins.
Tech Link