Ausgabe 10/2026
Menschen vergessen, was du gesagt hast, und sie vergessen, was du getan hast – aber sie vergessen nie, wie sie sich bei dir gefühlt haben.
Maya Angelou (1928–2014), US-amerikanische Schriftstellerin und Bürgerrechtlerin
Liebe Leserinnen und Leser,
Projekte scheitern selten an zu wenig Methoden. Sie scheitern daran, dass Druck Vertrauen ersetzt, Meetings Energie ziehen und Führung Wirkung unterschätzt. Gerade in Projekten, in denen Führung nicht auf Weisungsbefugnis bauen kann, entscheidet sich deren Wirkung im Ton, im Timing und in der Frage, ob Menschen sich gemeint, gesehen und ernst genommen fühlen.
Wenn mein Team ehrlich wäre: Würde es sagen, dass meine Führung ihm guttut – oder dass es sie aushält?
Alexandra Hagemann richtet in ihrem Artikel "Führen ohne Macht im Projekt: Wie das PERMA-Modell Teams stärkt" den Blick auf genau diesen blinden Fleck. Teil 1 der Artikelreihe (der zweite Teil erscheint in der nächsten Ausgabe 11/26) zeigt, warum positive Emotionen, echtes Engagement und bewusste Beziehungsgestaltung keine weichen Faktoren sind, sondern harte Erfolgsbedingungen. Das PERMA-Modell macht deutlich: Wer im Projekt führen will, muss nicht lauter werden, sondern wirksamer. Nicht mehr kontrollieren, sondern besser verstehen, stärken und den richtigen Rahmen schaffen.
Viel Spaß beim Lesen dieser Ausgabe wünscht das Team des projektmagazins
Weitere Themen dieser Ausgabe:
Transformation in 5 Schritten · Laterales Denken · Rückendeckung vom Topmanagement · KI im Projekt-Reporting