Positive Psychologie für Projektleitende Führen ohne Macht im Projekt: Wie das PERMA-Modell Teams stärkt
Wenn Weisungsbefugnis fehlt, braucht es andere Hebel, um Teams zu stärken. Das PERMA-Modell zeigt, wie Positive Psychologie Orientierung gibt, Zusammenarbeit fördert und durch anspruchsvolle Projektphasen trägt. Teil 1.
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Positive Psychologie für Projektleitende Führen ohne Macht im Projekt: Wie das PERMA-Modell Teams stärkt
Wenn Weisungsbefugnis fehlt, braucht es andere Hebel, um Teams zu stärken. Das PERMA-Modell zeigt, wie Positive Psychologie Orientierung gibt, Zusammenarbeit fördert und durch anspruchsvolle Projektphasen trägt. Teil 1.
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Projektleitungen bewegen sich in einem besonderen Spannungsfeld: Sie tragen Verantwortung, steuern Prozesse, moderieren Interessen und das meist ohne disziplinarische Macht bzw. Befugnisse. Ihr Einfluss entsteht durch Kommunikation, Beziehungsgestaltung und psychologisches Fingerspitzengefühl. Gerade deshalb ist die Art, wie sie führen, entscheidend.
Doch was wäre, wenn sich nicht nur die Führungskraft dieser Verantwortung bewusst ist, sondern auch die Teammitglieder? Wenn es gelingt, die Verantwortung für die Stimmung, die Motivation und die gemeinsamen Ergebnisse auf die Schultern mehrerer zu verteilen? Geht uns der Erfolg nicht alle an?
Was Positive Psychologie mit Projekten zu tun hat
Genau hier lohnt sich ein Blick in die Positive Psychologie. Sie geht maßgeblich auf den Psychologen Martin Seligman zurück und richtet – gestützt durch zahlreiche hochwertige Forschungsergebnisse – ihren Blick nicht auf Defizite, sondern auf das, was Menschen stark macht. Wohlbefinden, Sinn, Stärken und gelingende Beziehungen stehen dabei im Mittelpunkt. Positive Psychologie fragt nicht nur: "Wie vermeiden wir Überlastung?", sondern auch: "Wie entstehen nachhaltige Motivation, Resilienz und Flow?"
Entscheidend für diese Entwicklungen und auch den Transfer in Richtung Führung ist das von Seligman erarbeitete PERMA-Modell, welches fünf Wohlfühlfaktoren definiert. Sie sind die Basis bzw. Stellschrauben für menschliche Zufriedenheit und Glück. Übertragen auf Projekte prägt das Modell einen Handlungsrahmen sowie die Aufgabe, Projekte nicht nur fachlich, sondern auch menschlich erfolgreich zu gestalten.
PERMA: Was Menschen stärkt – im Alltag und im Projekt
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