Anforderungskatalog

Ein Anforderungskatalog ist eine systematische, strukturierte und ggf. priorisierte Liste von ↑Anforderungen an eine zu erbringende ↑Leistung.

Das Sammeln, Formulieren und Bewerten von Anforderungen ist der wichtigste Schritt, um den von einem Projekt zu erbringenden Leistungsumfang spezifizieren zu können. Hierfür gibt es vielfältige Möglichkeiten, wie z.B. das ↑Quality Function Deployment. Das Ergebnis dieses Schrittes ist ein Anforderungskatalog, der wiederum als Input für weitere Projektdokumente dient, die den Leistungsumfang des Projekts spezifizieren. Beispiele für solche Dokumente sind:

Die seit Januar 2009 nicht mehr gültige DIN 69905:1997 definierte den Begriff Anforderungskatalog als die "Auflistung von Anforderungen, durch deren Erfüllung ein angestrebtes Projektziel erreicht werden soll." Die aktuellen deutschen Normen definieren den Begriff Anforderungskatalog

Relevante Beiträge im Projekt Magazin
von Maik Pfingsten
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3.8
7 Kommentare
Häufig schon musste Troubleshooter Maik Pfingsten Projekte aus der Krise führen, die ohne Lastenheft gestartet waren. Denn nur mit Lastenheft versteht das Projektteam die Wünsche des Auftraggebers. Pfingsten hat daher über die Jahre eine Methode entwickelt, mit der er innerhalb von zwei Wochen ein hinreichendes Lastenheft erstellt. In diesem Beitrag erklärt er Schritt für Schritt, wie er dazu vorgeht.
von Gottfried Zaby
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Bei der Zusammenstellung von Projektteams ergeben sich immer wieder Personalengpässe. Besonders wenn die Zeit drängt und die verfügbaren Qualifikationen im eigenen Unternehmen nicht verfügbar sind, bietet es sich an, einen externen Dienstleister hinzu zu ziehen. Gottfried Zaby erklärt, worauf Sie bei der Auswahl des Dienstleisters achten sollten und was Sie als Kunde tun können, damit die Zusammenarbeit reibungslos abläuft, sodass Sie am Ende Ihren Wunschkandidaten erhalten.
von Cornelia Niklas
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4 Kommentare
Entscheidungen gehören zum täglichen Geschäft eines Projektleiters. Da sich jede Entscheidung auf den weiteren Verlauf eines Projekts auswirkt und letztendlich für den Erfolg entscheidend sein kann, ist eine sichere Entscheidungsbasis wichtig. Gute Unterstützung bietet hierbei die Nutzwertanalyse, die verschiedene Entscheidungsalternativen vergleicht. Sie ist besonders geeignet, wenn "weiche", also in Geldwert oder Zahlen nicht darstellbare Kriterien als Entscheidungsgrundlage vorliegen. Cornelia Niklas stellt das Instrument vor und beschreibt die Durchführung anhand eines konkreten Beispiels.
von Christof Geißel
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Sie entwickeln gerade ein kleines Tool, das bestimmte Arbeiten erleichtern soll. Die dafür erforderlichen Funktionalitäten sind klar, Ihre Kollegen und Vorgesetzten haben aber darüber hinaus noch jede Menge zusätzlicher Wünsche. Vorsicht – hier besteht Featuritis-Gefahr! Die Software droht von Anforderungen überfrachtet zu werden. Die Folgen sind erhöhte Kosten, verlängerte Laufzeiten und eine schlechtere Bedienbarkeit. Christof Geißel und Matthias Strößner zeigen Ihnen, woran Sie Featuritis erkennen und wie Sie sie bekämpfen.
von Thomas Mathoi
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4.25
1 Kommentar
Mit Value Management ist es möglich, unnötige Projektkosten zu identifizieren und so eine höhere Kostensicherheit zu gewährleisten. Im Baubereich wird das Value Management als Value Engineering bezeichnet und ist insbesondere im anglo-amerikanischen Sprachraum bereits Bestandteil der Projektabwicklung im öffentlichen Bereich. Ein zentraler Aspekt ist die Einbindung des bauausführenden Auftragnehmers. Gemeinsam können Planer und Ausführende leichter neue Wege finden, um Kosten einzusparen und das Projektergebnis verbessern. Dr. Thomas Mathoi stellt das Value Engineering vor.
von Chris Rupp
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2.5
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Bei der Systementwicklung in Softwareprojekten wird die Formulierung nichtfunktionaler Anforderungen (NFA) oft vernachlässigt. In der Folge kann es geschehen, dass das Endprodukt zwar alle funktionalen Anforderungen erfüllt, aber umständlich zu bedienen ist oder nicht in die bestehende Systemarchitektur integriert werden kann. Es ist deshalb wichtig, die NFA solide zu erstellen. Das ist zwar aufwändig, doch NFA von hoher Qualität können gesammelt und in Folgeprojekten erneut verwendet werden. Das spart Zeit und Kosten. Chris Rupp und Christof Geißel stellen ein Verfahren vor, mit dem NFA entsprechend angepasst für andere Systementwicklungen wieder verwendet werden können.
von Achim Engels
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Eigentlich ideal: ein Projekt, das sich nicht nur selbst finanziert, sondern auch die Linienorganisation optimiert und die Kosten senkt. Dennoch regen sich gegen Projekte zur Kosteneinsparung oft Widerstände in der Belegschaft, weil die Mitarbeiter sich kontrolliert und überprüft fühlen. Achim Engels stellt in seinem Beitrag ein von ihm entwickeltes Phasenmodell vor, mit dem es möglich ist, ein effizientes und professionelles Kostenmanagement in mittelständischen Unternehmen umzusetzen und Vorbehalte gegen das Projekt auszuräumen.
von Dirk Heche
6 Bewertungen
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Die Anforderungen an ein Projektergebnis werden während des Projektverlaufs häufig geändert, ergänzt oder präzisiert. Um zu vermeiden, dass diese Änderungen unerwartete Auswirkungen auf das Projekt haben, ist es wichtig, sie sorgfältig zu prüfen und koordiniert umzusetzen. Dafür ist ein fundiertes Anforderungsmanagement notwendig. In vielen Unternehmen ist ein solches aber nicht implementiert, stattdessen werden die Änderungswünsche bestimmter Personen oder Abteilungen oft spontan von einzelnen Projektmitarbeitern umgesetzt. Dirk Heche und Oliver Ollech erläutern, welche Erfolgsfaktoren man beachten sollte, um ein Anforderungsmanagement effizient und nutzbringend umzusetzen und welche Probleme sich so vermeiden lassen.
von Dr. Christoph Zahrnt
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Wer Standardsoftware einführen will, sollte nicht nur auf deren Leistungsfähigkeit achten, sondern auch auf die des Anbieters – vor allem hinsichtlich des Projektmanagements bei der Software-Einführung. Diese kostet schließlich oft mehr als die Software selbst, insbesondere, wenn man den Arbeitsaufwand der eigenen Mitarbeiter mit einrechnet. Dr. Christoph Zahrnt erklärt in seinem Tipp, welche Qualitätsindikatoren Sie überprüfen sollten.
von Christian Wilkens
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Wer optimale Entscheidungen treffen möchte, braucht einen standardisierten Prozess der Entscheidungsfindung. Im Rahmen dieses Prozesses müssen alle Entscheidungsalternativen auf der Grundlage objektiver Kriterien bewertet und verglichen werden. Im zweiten Teil des Artikels stellt Christian Wilkens die neun Schritte der Entscheidungsfindung vor und zeigt, welche typischen Herausforderungen für Projektleitung und Team damit verbunden sind.
von Cornelia Niklas
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Die Qual der Wahl - auf die Auswahl eines Enterprise Resource Planning Systems (ERP-Systems), passt diese Formulierung ausgezeichnet. ERP-Systeme ermöglichen es, die gesamte Auftragsabwicklung eines Unternehmens durchzuführen. Entsprechend vielfältig ist das Spektrum der angebotenen Lösungen. Um bei dieser Vielfalt die Software auszuwählen, die den Anforderungen des Unternehmens am besten entspricht, ist ein sorgfältig vorbereiteter Auswahlprozess erforderlich. Cornelia Niklas beschreibt in diesem Artikel anhand eines Fallbeispiels, wie ein Auswahlprojekt gestaltet werden kann, das einerseits zügig eine Entscheidung für eine passende Lösung herbeiführt und andererseits schon frühzeitig wichtige Weichen für die spätere Einführung der Programme stellt.
von Dr. Georg Angermeier
14 Bewertungen
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Das Lastenheft beschreibt das angestrebte Projektergebnis. Es wird vom Auftraggeber erstellt und ist eines der zentralen und unverzichtbaren Projektdokumente. Dennoch scheuen viele vor dem Aufwand zurück, der mit seiner Erstellung verbunden ist. Der Nutzen eines professionellen Lastenhefts übertrifft aber diesen Aufwand bei weitem. Zudem enthält bei einem systematischen Vorgehen das Lastenheft ausschließlich Informationen der ohnehin nötigen Projektplanung. Dr. Georg Angermeier beschreibt in diesem Artikel, was ein Lastenheft genau ist, welchen Nutzen es hat und was alles in ihm enthalten sein sollte.
von Robert Vogler
3 Bewertungen
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Sie sind auf der Suche nach einem Projektmanagement-Werkzeug und haben bereits umfassende Informationen zu verschiedenen Tools gesammelt. Die Anforderungen sind Ihnen klar, nur die Vielfalt der in Frage kommenden Lösungen bereitet Ihnen Probleme: Sie benötigen eine Methode, die einen sicheren Vergleich ermöglicht. Promethee ist ein solches Methode. Das Verfahren leitet sich von der Nutzwertanalyse ab, ist aber genauer als diese. Dr. Robert Vogler beschreibt die Vorgehensweise an einem vereinfachten Beispiel und zeigt, wie Sie dieses in Microsoft Excel nachbilden können. Die Beispieldatei können Sie zusammen mit dem Artikel herunterladen.
von Daniel Ober
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Veraltete Software, neue gesetzliche Anforderungen, Fusionen und Übernahmen zwingen Banken zunehmend, ihre IT-Systeme abzulösen. Solche Projekte sind komplex und erfordern für eine erfolgreiche Durchführung eine sorgfältige Planung. Daniel Ober beschreibt in seinem Beitrag die einzelnen Schritte bei der Einführung eines neuen Back End-Systems in einem Kreditinstitut. Dabei zeigt er mögliche Probleme in den einzelnen Projektphasen sowie vorbeugende Maßnahmen auf.
von Hedwig Kellner
7 Bewertungen
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Die (heimlichen) Erwartungen der künftigen Anwender an das Projektergebnis bereiten Projektleitern so manche böse Überraschung. Präsentiert das Team erste Ergebnisse, heißt es plötzlich: "Das haben wir uns ganz anders vorgestellt." Die Folge sind Verzögerungen, Zusatzkosten, Akzeptanzprobleme und oft sogar der Projektabbruch. Hedwig Kellner beschreibt in diesem Tipp, wie Sie Anforderungen in fünf Schritten erfassen, filtern, festhalten und den Betroffenen vermitteln bzw. präsentieren. Checklisten helfen Ihnen dabei, die richtigen Fragen zu stellen. Im Fokus steht dabei der Workshop zur Erwartungsabfrage.
von Dr. Herbert Borchardt
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Kunden oder Anwender verbinden meist bestimmte Erwartungen mit einem Projekt. Diese zu managen, ist für alle Projekte wichtig, gewinnt aber bei großen, sichtbaren, politischen bzw. kritischen Projekten eine besondere Bedeutung. Wenn Erwartungen gut gemanagt werden, können alle Beteiligten dem Ergebnis zuversichtlich entgegensehen, selbst wenn im Projekt Änderungen und unvorhergesehene Herausforderungen auftreten. Andernfalls kann es passieren, dass das Projektergebnis nicht als Erfolg angesehen wird, selbst wenn das Projekt zeit- und kostengerecht abgeschlossen wurde.
von Bernd Hilgenberg
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3.8
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Lästiges Übel oder unverzichtbare Notwendigkeit? Im Bereich der Softwareentwicklung wird die Erstellung eines qualifizierten Pflichtenhefts oft mit geringer Priorität behandelt. Doch der Katzenjammer kommt meist hinterher, wenn immer wieder neue Forderungen die Entwicklungskosten in das Unermessliche treiben oder zugesagte Funktionen fehlen. Bernd Hilgenberg erläutert die wichtigen Bestandteile eines Pflichtenhefts. Eine fertig erstellte Vorlage zum Downloaden führt Sie Schritt für Schritt durch die Pflichtenhefterstellung.
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