Bottom-Up

"Bottom-up" (in etwa: "von unten nach oben") bedeutet im Management entweder "vom Detail zum Groben" oder "von den Mitarbeitern zum Vorstand".

Bottom-up-Planung

Wenn eine Planung "von unten nach oben" erfolgt, bedeutet dies, dass analytisch die einzelnen Details (Aufgaben, Arbeitspakete) betrachtet und bewertet werden, um dann durch Integration und Aufsummierung das Gesamtergebnis zu erhalten.

Bottom-up-Vorschlagswesen

Grundlage des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses (KVP, Kaizen) ist das Vorschlagswesen, bei dem die Mitarbeiter vor Ort Verbesserungsvorschläge an das Management einreichen. Dieser bottom-up-Prozess kann allerdings nur funktionieren, wenn er top-down vom Management gefordert und unterstützt wird.

Erläuterungen und Kommentar

Der Vorteil einer "Bottom-Up-Planung" besteht in der großen Genauigkeit und der daraus resultierenden Planungssicherheit. Dem steht in erster Linie der Nachteil des großen Aufwands entgegen. Weiterhin herrscht zum Zeitpunkt der Projektplanung meist große Unsicherheit über die tatsächlichen Details, so dass eine vollständige Bottom-Up-Planung gar nicht möglich ist. In der Praxis müssen Top-Down-Planung und Bottom-Up-Planung geeignet miteinander verbunden werden. Dieser Zusammenhang ist unter dem Stichwort "Top-Down" dargestellt.

Relevante Beiträge im Projekt Magazin
von Birgit Mallow
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Fehler sind toll! Sie decken bisher ungeahnte Potentiale auf und sind Wegbereiter für Innovationen. Wer keine Angst vor Fehlern hat, denkt kreativ, probiert etwas aus und generiert neue Ideen. Wichtig ist nur, dass die Unternehmenskultur den Mitarbeitern diesen Raum auch bereitstellt – und genau hier hapert es in vielen Organisationen. Worauf ein Unternehmen bei der Etablierung einer positiven Fehlerkultur achten sollte, zeigen Birgit Mallow und Dr. Gerd Kopetsch im zweiten Teil. Zudem stellen sie die letzten drei Stufen ihrer Fehlerkultur-Reifegradskala vor.
von Birgit Mallow
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Haben Sie Angst, dass Ihnen in der Arbeit ein Fehler passiert? Falls ja, scheint die Fehlerkultur in Ihrem Unternehmen nur sehr schwach ausgeprägt zu sein – für neue Ideen und Innovationen ist kein Raum. Dabei ist der Weg zu einer positiven Fehlerkultur überaus lohnenswert, wie Birgit Mallow und Dr. Gerd Kopetsch zeigen. Sie stellen in diesem zweiteiligen Beitrag eine Reifegradskala vor, die die verschiedenen Ausprägungen einer Fehlerkultur beschreibt. Das Modell dient zur Diagnose des Status Quo und gibt Anregungen, wie sich die Fehlerkultur eines Unternehmens verbessern lässt.
von Cornelia Niklas
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Auch kleinere Projekte benötigen eine Kostenplanung. Diese muss nicht aufwändig sein – eine einzige, übersichtlich nach Arbeitspaketen gegliederte Tabelle, z.B. in Microsoft Excel, reicht dafür aus. Eine solche Vorlage für die Kalkulation kleiner und mittlerer Projekte haben wir im Artikel "Projektkalkulation leicht gemacht mit professioneller Excel-Vorlage" vorgestellt. Cornelia Niklas zeigt in diesem Beitrag, wie Sie damit in der Praxis arbeiten und in fünf Schritten von der Zusammenstellung der Rohdaten bis zum fertigen Kostenplan gelangen. Dabei berücksichtigt sie u.a. auch die Themen Schätzungen, Risikobudget und Was-wäre-wenn-Szenarien.
von Ignatz Schels
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Zu den wichtigen Aufgaben zu Projektbeginn gehört die Kostenkalkulation. Bei kleinen und mittleren Projekten erfordert diese keine spezielle Software – eine einzige, übersichtlich nach Arbeitspaketen gegliederte Tabelle, z.B. in Microsoft Excel, reicht dafür aus. Der Projektleiter kann daraus alle anderen benötigten Sichtweisen für die Projektkalkulation erstellen, z.B. eine Zusammenstellung nach Kostenarten oder nach dem zeitlichen Verlauf der Projektkosten im Kostengang. Ignatz Schels beschreibt, wie Sie in Excel diese Aufgaben mit Hilfe von PivotTables und Charts lösen können und stellt eine vollständige Vorlage für die Kalkulation kleiner und mittlerer Projekte zur Verfügung.
von Dr. Georg Angermeier
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Arbeitspakete sind die Grundbausteine eines Projekts. Nur wenn sie richtig definiert sind, steht das Projektgebäude stabil. Sie sind für die Arbeitsverteilung an die Mitarbeiter notwendig und ermöglichen effizientes Projekt-Controlling. Dr. Georg Angermeier erläutert in seinem Beitrag, wie Sie Arbeitspakete definieren und bei der Projektabwicklung für die Überwachung und vorausschauende Steuerung einsetzen können. Anhand eines Praxisbeispiels verdeutlicht er die entscheidende Rolle des Arbeitspakets im Projektkontext.
von Regina Wolf-Berleb
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Eine exakte Zieldefinition ist eines der wichtigsten Schritte innerhalb der Projektinitiierung. Alles, was hier an Vorarbeit versäumt wird, muss hinterher bitter gebüßt bzw. nachgeholt werden. Nur durch ein eindeutig definiertes Projektziel wird eine realistische Planung erst möglich. Regina Wolf stellt hier eingehend fundierte Methoden zur Zielfindung und Gewichtung vor.
von Regina Wolf-Berleb
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Ein Projekt steht und fällt mit der richtigen Planung. Im letzten Teil der Einführungsserie in das Projektmanagement erfahren Sie, wie Sie ein Projekt zielgerichtet planen und welche Techniken und Hilfsmitteln Ihnen dafür zur Verfügung stehen. Die 21 Schritte des Projekterfolgs fassen übersichtlich die einzelnen Schritte innerhalb eines Projektablaufs zusammen.
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