Englischer
Begriff
  • Failure Mode and Effect Analysis

Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse

Das frühzeitige Erkennen und das Verhindern von möglichen Fehlern bei Produkten und Prozessen (inkl. Dienstleistungen) ist Ziel der FMEA.

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Ursprung der bekanntesten und am weitesten verbreiteten Methode des Qualitätsmanagements ist der US-Militärstandard MIL-P-1629 "Procedures for Performing a Failure Mode, Effects and Criticality Analysis" vom 9. November 1949.

Stark vereinfacht dargestellt läuft die FMEA in folgenden Schritten ab:

  1. Bestimmung der Funktionen der einzelnen Elemente des Produktes
  2. Identifikation von möglichen Fehlfunktionen
  3. Bestimmung von Ursachen und Auswirkungen dieser Fehlfunktionen
  4. Bewertung der Relevanz der Fehlfunktion
  5. Abschätzung der Wahrscheinlichkeit des Auftretens und der Gefahr des Nicht-Erkennens der Fehlfunktion
  6. Berechnung der Risikoprioritätszahl (RPZ) aus den bisherigen Ergebnissen
  7. Suche nach risikomindernden Maßnahmen und Neueinschätzung der RPZ
Während eines Entwicklungs-Projektes findet FMEA in drei Stufen statt:
  • Konzept-FMEA
  • Konstruktions-FMEA
  • Prozess-FMEA
Symbol der FMEA-Methode ist das standardisierte Formblatt mit einer Tabelle, in der jeder einzelne Fehlerfall nach dem oben skizziertem Schema analysiert wird.

Durch das streng analytische Vorgehen ist die FMEA ein Bottom-Up-Verfahren für das Risikomanagment.

Die FMEA ist eng verbunden mit dem Quality Function Deployment (QFD), da dieses den kundenorientierten Produktentwicklungsprozess steuert und bereits sehr detailliert Funktionen und Elemente des Produkts erfasst.

Ausführliche Informationen, insbesondere vielfältige Fachbeiträge von Anwendern, sind im FMEA-Information-Centre unter www.fmeainfocentre.com zu finden.

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Dieser Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 11.06.2002.
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