Due Diligence

Synonyme

Wörtlich übersetzt bedeutet Due Diligence "angemessene/notwendige/erforderliche Sorgfalt". Als stehender Begriff ist er im wesentlichen im finanztechnischen Zusammenhang als "Kaufprüfung/Prospektprüfung" und im juristischen Sinne als "Sorgfaltspflicht" gebräuchlich.

Due Diligence

Synonyme

Wörtlich übersetzt bedeutet Due Diligence "angemessene/notwendige/erforderliche Sorgfalt". Als stehender Begriff ist er im wesentlichen im finanztechnischen Zusammenhang als "Kaufprüfung/Prospektprüfung" und im juristischen Sinne als "Sorgfaltspflicht" gebräuchlich.

Bei Mergers and Acquisitions-Projekten (Unternehmensfusions- und Akquisitionsprojekten) bezeichnet Due Diligence sowohl den ProzessProzessEin Prozess ist nach ISO 8402 durch folgende Eigenschaften charakterisiert: Er besteht aus einer Menge von Mitteln und Tätigkeiten. Zu den Mitteln können Personal, Geldmittel, Anlagen, Einrichtungen, Techniken und Methoden gehören. Diese Mittel und Tätigkeiten stehen in Wechselbeziehungen Ein Prozess erfordert Eingaben. Ein Prozess gibt Ergebnisse aus. als auch die ProjektphaseProjektphaseProjektphase ist ein definierter Zeitraum innerhalb der Laufzeit eines Projekts , der meist durch jeweils einen Meilenstein zu Beginn und Ende im Ablaufplan definiert ist. der sorgfältigen und detaillierten Offenlegung und Überprüfung aller für die Fusion oder Akquisition relevanten Fakten.

Allgemeiner bedeutet Due Diligence die letzte Überprüfung einer Investitionsentscheidung. Gebräuchlich ist der Begriff insbesondere bei Immobilienprojekten, aber er findet auch zunehmend Anwendung bei Investitionen in andere Arten von Großprojekten, wie z.B. im Pharmabereich.

Due Diligence dient dazu, die bestehende Informationsbasis zu verifzieren und zu vervollständigen. Sie beschränkt sich nicht auf eine Wirtschaftsprüfung und Erhebung finanzieller Kennzahlen, sondern soll das geplante Projekt in all seinen Erfolgschancen und Risiken beurteilen. In der Projektsprache umfasst sie daher auch RisikoanalyseRisikoanalyseDie Risikoanalyse umfasst alle Aktivitäten zur Einschätzung, Bewertung und Priorisierung der Risiken (inkl. Chancen) im Projekt. Sie liefert damit die Ausgangsbasis für alle weiteren Schritte der Maßnahmenplanung und –bewertung wie auch für die Risikoüberwachung im Projekt. Sie ist ein unverzichtbarer Bestandteil des Risikomanagements und als wiederkehrender Prozess im Projektverlauf zu sehen, der sich an die Risikoidentifikation anschließt., Kosten-Nutzen-AnalyseKosten-Nutzen-AnalyseIm Gegensatz zu Rentabilitätsrechnungen ermittelt die Kosten-Nutzen-Analyse nicht den mit einer Maßnahme erzielbaren Gewinn, sondern vergleicht den monetär bewerteten Nutzen mit den Kosten der Maßnahme ., ProjektumfeldanalyseProjektumfeldanalyseProjektumfeldanalyse ist die Erfassung, Untersuchung, Bewertung und Dokumentation der äußeren Einflussfaktoren auf das betrachtete Projekt. Die genaue Betrachtung des Umfelds, in dem das Projekt stattfindet, sollte vor der Projektplanung erfolgen., StakeholderanalyseStakeholderanalyseDie Stakeholderanalyse ist der zweite Schritt im Stakeholdermanagement nach der Stakeholder-Identifikation und umfasst die Untersuchung sowie Bewertung der möglichen Einflüsse der Stakeholder auf das System Projekt. und MachbarkeitsstudieMachbarkeitsstudieEine Machbarkeitsstudie überprüft mögliche Lösungsansätze für ein Projekt hinsichtlich ihrer Durchführbarkeit. Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie werden die Lösungsansätze analysiert, Risiken identifiziert und Erfolgsaussichten abgeschätzt. Überprüft wird dabei, ob mit dem jeweils betrachteten Lösungsansatz die vereinbarten Projektergebnisse (Werke, Liefergegenstände, Produkte) unter den vorgegebenen Rahmenbedingungen erstellt werden können. Die wirtschaftliche Beurteilung, ob die Projektergebnisse den erhofften Nutzen für den Auftraggeber bringen, ist hingegen nicht typischer Inhalt der Machbarkeitsstudie. Dies zu klären ist Aufgabe einer Kosten-Nutzen-Analyse bei der Erstellung des Business Cases., je nach ProjektartProjektartAuch wenn alle Projekte in vielen Punkten gleiche Eigenschaften haben, so gibt es doch unterschiedliche Klassen von Projekten. Die ICB führt als Klassifizierungsmerkmale für Projekte neben der Projektart auch die Auftragsart (intern/extern) und die räumliche Ausdehnung (regional, national, international) an. Häufig ist auch eine Unterscheidung nach Projektbudget anzutreffen: Auftrag, Kleinprojekt, Projekt, Großprojekt. Die Grenzen zwischen diesen Bezeichnungen hängen vom jeweiligen Unternehmen ab. in unterschiedlicher Intensität.

Bei großen Investitionen ist die Hinzuziehung neutraler Experten für die Due Diligence üblich.

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