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Begriff
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Kostensatz

Kostensätze beziehen sich entweder auf die Dauer einer Arbeit oder auf das Ergebnis.

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Für die zeitbezogene Verrechnung von Einsatzmitteln (Personal, Fahrzeuge, Maschinen, Räume usw.) dienen Kostensätze zur Umrechnung von Einsatzzeit in Kosten.

Grundsätzlich ist zwischen internen und externen Kostensätzen zu unterscheiden. Interne Kostensätze werden kalkulatorisch aus Einzel- und Gemeinkosten ermittelt. Externe Kostensätze sind ausschließlich Ergebnis der Verhandlungen zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer.

Bei einem Dienstleistungsunternehmen beschreibt das Produkt aus externem Personalkostensatz und verkauften Projektstunden den Unternehmensumsatz. Das Produkt aus internem Personalkostensatz und vertraglicher Arbeitszeit beschreibt dagegen seine Personalkosten.

Der externe Personalkostensatz muss demzufolge mindestens so viel höher sein als der interne Personalkostensatz, dass die Kosten für die nicht fakturierbaren Arbeitsstunden ebenfalls abgedeckt sind.

Personalkostensätze sind meist auf Stunden oder Tage bezogen. Seltener finden sich auch Viertelstunden-, Wochen- oder Monatssätze. Sachbezogene Kostensätze können sich auf Zeitspannen von Sekunden (z.B. Telefonverbindung, Rechenzeiten) bis Jahre (z.B. Mieten) beziehen.

Für die ergebnisbezogene Abrechnung sind die Kostensätze auf die Einheit des Arbeitsergebnisses zu beziehen. Dies können z.b. Kubikmeter Erdaushub, durchgeführte Kundenbefragungen oder übertragenes Datenvolumen sein.

Dieser Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 22.07.2004.
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