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Begriff
  • Peter Principle

Peter-Prinzip

Der kanadische Pädagoge Laurence J. Peter beschrieb das Phänomen, dass innerhalb eines Unternehmens die Mitarbeiter so lange befördert werden, bis sie zu einer Aufgabe gelangt sind, die sie nicht mehr beherrschen und dann auf dieser Position verweilen.

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Ursache hierfür ist, dass die Unternehmensaufgaben in der sogenannten "Linie" organisiert sind. Die Karriere innerhalb der Linienorganisation ist definiert durch einen Zugewinn an Macht, Geld und Status. Den jeweils nächsten Karriereschritt erreicht man dadurch, dass man sich innerhalb seiner Stufe als der beste Leistungsträger präsentiert.

Die Beförderung nach dem Peter-Prinzip bedeutet also, dass der beste Mitarbeiter zum Gruppenleiter, der beste Gruppenleiter zum Abteilungsleiter, der beste Abteilungsleiter zum Hauptabteilungsleiter usw. befördert wird. Dabei wird nicht beachtet, dass gegebenenfalls sehr unterschiedliche Qualifikationen gefordert sein können. Ein hervorragender Techniker muss z.B. nicht unbedingt eine gute Führungsperson abgeben, im Gegenzug können ausgezeichnete Führungspersönlichkeiten von der Technik, die sie zu verantworten haben, unter Umständen nur wenig verstehen.

Um das Peter-Prinzip zu vermeiden, werden in vielen Unternehmen Führungslaufbahn und Fachlaufbahn als getrennte Alternativen angeboten. Aus Projektmanagementsicht ist eine dritte Art der Laufbahn gefordert, die Projektmanagementlaufbahn. Diese ergibt sich daraus, dass Projektmanagement Aspekte der beiden anderen Laufbahnen in sich vereint und darüber hinaus durch den zeitlich begrenzten Charakter von Projekten und die hohe Variation der Aufgaben besondere Ansprüche an die Positionsinhaber stellt.

Dieser Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 19.04.2002.
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