GRANEDA Dynamic 4.0: Visualisiertes Projektmanagement für Profis

Projektmanagement immer besser visualisieren: An diesem Ziel arbeiten die Entwickler des Aachener Unternehmens NETRONIC. Seit Ende August 2003 steht die Beta-Version des grafischen Projektplanungstools GRANEDA 4.0 zum Test zur Verfügung. Netz-, Balken- und Strukturpläne hat der Hersteller sowohl für die gestiegene Leistungsfähigkeit von PM-Software fit gemacht als auch mit neuen, pfiffigen Ideen erweitert. Die neuen Darstellungsformen des Histogramms für Ressourcenauslastungen stechen dabei besonders heraus. Dr. Georg Angermeier erläutert die Neuheiten des anspruchsvollen Programms.

GRANEDA Dynamic 4.0: Visualisiertes Projektmanagement für Profis

Projektmanagement immer besser visualisieren: An diesem Ziel arbeiten die Entwickler des Aachener Unternehmens NETRONIC. Seit Ende August 2003 steht die Beta-Version des grafischen Projektplanungstools GRANEDA 4.0 zum Test zur Verfügung. Netz-, Balken- und Strukturpläne hat der Hersteller sowohl für die gestiegene Leistungsfähigkeit von PM-Software fit gemacht als auch mit neuen, pfiffigen Ideen erweitert. Die neuen Darstellungsformen des Histogramms für Ressourcenauslastungen stechen dabei besonders heraus. Dr. Georg Angermeier erläutert die Neuheiten des anspruchsvollen Programms.

Projektmanagement immer besser visualisieren: An diesem Ziel arbeiten die Entwickler des Aachener Unternehmens NETRONIC. Netz-, Balken- und Strukturpläne haben sie in der neuen Version des grafischen Projektplanungstools sowohl für die gestiegene Leistungsfähigkeit von PM-Software fit gemacht als auch mit neuen, pfiffigen Ideen erweitert. Den größten, lang erwarteten Schritt hat der Hersteller aber mit der neuen Darstellungsform des Histogramms für Ressourcenauslastungen getan, mit der die Ressourceninformation aus den Vorgängen visualisiert werden kann.

Seit Ende August 2003 steht die Beta-Version von GRANEDA 4.0 zum Test zur Verfügung. Sie ist auf Anfrage erhältlich. Das endgültige Release ist für Ende September geplant. Der folgende Beitrag gibt einen Überblick über die enthaltenen Neuheiten.

Visualisiert: Grafiken statt Tabellen

GRANEDA zählt zu den Urgesteinen auf dem Markt der Projektmanagement-Software. Anfänglich als grafische Ergänzung zu den Zahlenkolonnen der Mainframe-Programme entwickelt, präsentiert es sich jetzt als komfortable grafische Benutzeroberfläche für Termin- und Ressourcenplanungstools. Die breiteste Anwendung findet es in Kombination mit Microsoft Project, zu dessen Partnern die NETRONIC Software GmbH auch zählt.

Während GRANEDA vor allem in den Darstellungsformen der Netzplantechnik und des Projektstrukturplans anderen PM-Tools weit voraus ist, konnte es bisher keine Histogramme zur Ressourcenauslastung anzeigen. Die Version 4.0 behebt diesen Mangel - jedoch mit Einschränkungen (siehe unten).

Zusätzlich sind viele kleine Detailverbesserungen zu verzeichnen. GRANEDA ist übersichtlicher und intuitiver in der Bedienung geworden. So findet der Benutzer jetzt beispielsweise kleine Editier-Schaltflächen, die ihm den Einstieg in die datengetriebene Formatierung von Knoten und Balken deutlich erleichtern.

Trotz des spürbar gestiegenen Komforts muss er sich aber zuerst die Logik des anspruchsvollen Werkzeugs aneignen, um nutzbringend mit ihm umgehen zu können. Die gewünschte Darstellung erzielt man durch Bedingungen und Filter, mit deren Hilfe das Programm aus den originalen Daten das Aussehen der Pläne steuert. Es belohnt den Anwender für seine Mühe unter anderem damit, dass es Veränderungen in den Daten ohne weiteren Eingriff sofort in den Grafiken erkennbar macht.

Integriert: Histogramme für Kapazitäten

Unterhalb der Balkendiagramme kann das Programm nun Histogramme darstellen, die Daten aus den Vorgängen nach benutzerdefinierten Kriterien sowohl direkt als auch kumuliert visualisieren. Schade ist, dass die Software diese Informationen bisher lediglich aus den Vorgangsdatensätzen, nicht aber aus Ressourcendatensätzen abgreift. Individuelle Ressourcenauslastungen lassen sich daher nur indirekt über die gemeinsame Ansicht aller Vorgänge analysieren.

Das Histogramm ist also in erster Linie als parallele Sicht zum Balkenplan gedacht, so wie es in den PM-Tools hauptsächlich eingesetzt wird.

Die Datenfelder für das Histogramm wählt der Anwender über einen Vorgangsdatenfilter, aus den verfügbaren Datenfeldern aus. Welche Größen darstellbar sind, hängt von der Datenstruktur des zu Grunde liegenden Planungstools ab. Zusätzlich kann das Programm auch manuell eingegebene Daten verwenden. Diese dienen dann zum Beispiel zur Kennzeichnung von Kapazitätsgrenzen.

Die wesentlichen Leistungsmerkmale des Histogramms sind:

  • Darstellung berechneter Werte (z.B. Differenz zwischen Bedarf und Kapazität)
  • gleichzeitiges Anzeigen beliebig vieler Histogrammfenster
  • gestapelte Histogramme (d.h. aufaddierte Werte in unterschiedlichen Farben)
  • Histogramm der Einzelwerte gemeinsam mit kumulierter Kurve
  • eigene Kalender, z.B. zur unterschiedlichen Darstellung von Arbeitsschichten oder Phasen
  • vielfältige Formatierungsmöglichkeiten, die weit über die Darstellungsformen von PM-Tools hinausgehen

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