Budgetausschöpfungsgrad

Der Budgetausschöpfungsgrad ist das Verhältnis von Istkosten plus Obligo zum freigegebenen Projektbudget. Er gibt somit an, zu wieviel Prozent das Projektbudget aufgebraucht ist.

Definiert wurde der Begriff "Budgetausschöpfungsgrad" von der seit 2009 ungültigen DIN 69903:1987 als "Verhältnis von Budgetausschöpfung zu Budget". In der Praxis wird dieser Begriff kaum verwendet und wird auch in den aktuellen Normen nicht mehr definiert. Für das Projektcontrolling ist der Budgetausschöpfungsgrad keine relevante Maßzahl, da er nichts über die Ergebnisseite aussagt. Wichtig ist er aber für die Zahlungsstromrechnung, die Auskunft über die Liquidität des Projekts gibt.

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