Normen/
Standards
DIN 69900-1:1987, DIN 69900:2009-01
Englischer
Begriff
  • Node

Knoten (Netzplantechnik)

Mit "Knoten" werden in der ↑Netzplantechnik diejenigen Symbole bezeichnet, von denen Pfeile ausgehen oder in die Pfeile münden. Die DIN 69900:2009 definiert einen Knoten als "Darstellungselement zur Beschreibung eines Verknüpfungspunktes". In den allgemein üblichen ↑Vorgangsknoten-Netzplänen (Activity-on-Node) stellen Knoten ↑Vorgänge und ↑Ereignisse dar.

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Als grafische Symbole finden hauptsächlich Kreise und Rechtecke für die Knotendarstellung Verwendung. Aber auch Ovale, Vielecke und gerundete Rechtecke werden dafür eingesetzt. Die DIN 69900:2009 empfiehlt die Verwendung von Rechtecken.

Innerhalb eines Netzplans sind alle Anfangs- und Endpunkte von Pfeilen Knoten. Je nach Art und Anzahl der Pfeile an einem Knoten unterscheidet man Startknoten (ausschließlich Anfangspunkte von Pfeilen), Zielknoten (ausschließlich Endpunkte von Pfeilen), Sammelknoten (beliebig viele Endpunkte, genau ein Anfangspunkt von Pfeilen), Verzweigungsknoten (mehrere Anfangspunkte von Pfeilen) und Anschlussknoten (Verweis auf anderen Netzplan).

Balken als Vorgangsknoten

Der ↑Balken ist eine Sonderform eines Knotens, der einen Vorgang symbolisiert. Ein Balken besitzt selbst einen Start- und einen Endpunkt. Anfangs- und Endpunkte von Pfeilen dürfen ausschließlich von diesen Punkten ausgehen oder in diese münden. Die Länge des Balkens ist proportional zur Dauer des Vorgangs.

Dieser Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 25.05.2015.
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