Mit Moderationstechniken zum Ziel

Lösungen im Team entwickeln

Teil 1: Vorbereitung auf den Workshop
Oft ist es sinnvoll, die Lösung für ein Problem oder eine schwierige Aufgabenstellung in einer Gruppe zu entwickeln. Denn so lassen sich die verschiedenen Sichtweisen der Betroffenen berücksichtigen. Ein etabliertes Instrument für die Problemlösung ist die "Moderations-Methode". Dabei handelt es sich um eine strukturierte Vorgehensweise, die im Rahmen eines Workshops eingesetzt wird und die es einem Moderator ermöglicht, die Teilnehmer schrittweise zu einem Ergebnis zu führen. Dr. Tomas Bohinc stellt die Methode in dieser zweiteiligen Artikelreihe vor. Im ersten Teil zeigt er, worauf man als Moderator sowie bei der Vorbereitung des Workshops achten sollte und bietet dafür Checklisten als Download an.

Projektarbeit ist deshalb so interessant, weil durch Projekte immer wieder neue Probleme oder Aufgabenstellungen gelöst werden müssen. Besonders spannend wird diese Aufgabe für den Projektleiter dadurch, dass die Lösungen in der Regel nicht der Leistung eines Einzelnen zu verdanken sind, sondern häufig dafür das gesamte Wissen der Projektmitarbeiter erforderlich ist.

Um Probleme gemeinsam im Team zu lösen, ist die sog. "Moderations-Methode" ein hilfreiches Arbeitsinstrument, welches sich innerhalb eines Workshops einsetzen lässt. In dieser zweiteiligen Artikelfolge wird die Moderations-Methode vorgestellt und an drei Beispielen veranschaulicht, wie die Methode für die Lösungsfindung im Projekt zum Einsatz kommen kann.

Der erste Teil behandelt die Vorbereitung sowie die Anforderungen an den Moderator. Der zweite Teil beschreibt die einzelnen Prozessschritte der Moderation und zeigt, welche Moderationstechniken in jeder einzelnen Phase eingesetzt werden.

Die Moderations-Methode

Workshops werden häufig durchgeführt, um ein Problem oder eine Aufgabenstellung im Projekt zu analysieren und zusammen im Team Lösungsmöglichkeiten zu erarbeiten. Dabei lassen sich die unterschiedlichen Sichtweisen der Beteiligten für die Problemlösung nutzen. Der Vorteil eines Workshops ist, dass von Anfang an alle oder ein Teil der von dem Problem Betroffenen an der Lösung beteiligt sind; hierdurch entsteht eine hohe Motivation, auch nach dem Workshop aktiv an der Umsetzung der Lösung mitzuwirken.

Ende der sechziger Jahre stellte sich ein kleines Berater

die Frage: Wie können auch Betroffene an Problemlösung- und Entscheidungsprozessen aktiv beteiligt werden? Als Antwort auf diese Frage entwickelten sie ein Vorgehen, das

Anzeige
Jetzt kostenlos weiterlesen!
Abonnenten des Projekt Magazins wissen mehr!
Starten Sie jetzt unser 4-wöchiges Kennenlern-Angebot: Die Anmeldung dauert nur ein paar Minuten – Sie können also gleich weiterlesen.
  • KostenlosDas Kennenlern-Angebot kostet Sie nichts.
  • Kein RisikoSie können jederzeit kündigen, ohne dass Ihnen Kosten entstehen.
  • Einen Monat lang alles lesen4 Wochen Online-Zugriff auf alle Inhalte des Projekt Magazins.
Tech Link