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Begriff
  • 50-50-Method

50/50-Methode

Die 50/50-Methode dient zur vereinfachten Bestimmung des Fertigstellungsgrads von Vorgängen und Arbeitspaketen, vornehmlich in Zusammenhang mit der Earned Value Analysis.

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Hierbei werden 50% der für einen Vorgang budgetierten Kosten mit seinem Beginn dem Fertigstellungswert (Earned Value) zugerechnet. Während seiner gesamten Dauer erhöht sich der Fertigstellungswert jedoch nicht, die verbleibenden 50% der budgetierten Kosten werden erst nach der Abnahme des Arbeitsergebnisses dem Fertigstellungswert gutgeschrieben.

Die 50/50-Methode ist im wesentlichen ein Kompromiss aus der 0/100-Methode und der Schätzung des Fertigstellungsgrads. Sie birgt die große Gefahr, dass aus kosmetischen Gründen zur Verbesserung der Performance-Indices Vorgänge als begonnen erklärt werden, obwohl sie noch nicht tatsächlich bearbeitet werden.

Dieser Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 11.12.2003.
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