Harte Faktoren

Die sogenannten "harten Faktoren" sind alle objektiv quantifizierbaren Größen, die Einfluss auf den Erfolg eines Unternehmens oder Projekts haben.

Der Begriff geht zurück auf das 7-S-Modell von Tom Peters, in dem er die drei Aspekte "Strategy", "Structure" und "Systems" als die harten Erfolgsfaktoren beschreibt.

Daneben wird eine Vielfalt weiterer Faktoren in unterschiedlichen Zusammenhängen als harte Faktoren aufgeführt. Insbesondere alle buchhalterisch erfassbaren Größen zählen hierzu, aber auch Zertifizierungen (Qualitätsmanagement) oder vertraglich fixierte Vereinbarungen (Lastenheft) sind solche harten Faktoren.

Projektziele müssen stets in Form von harten Faktoren beschrieben werden, da sie sonst nicht überprüfbar sind. Über den Erfolg oder Misserfolg eines Projekts entscheiden jedoch beide Faktorentypen gleichermaßen.

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von Harald Heinrich
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von Elisabeth Wagner
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von Christoph Bauer
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Bei der Einführung eines Projektmanagement-Systems konzentrieren sich viele Unternehmen nur auf die harten Faktoren, also u.a. auf Strategie, Struktur und Systeme. Die weichen Faktoren wie eine gemeinsame Sicht der Problemlage oder eine von den Mitarbeitern getragene Lösung werden wenig oder gar nicht beachtet. Das kann dazu führen, dass die Lösung von den Mitarbeitern nicht akzeptiert wird. Christoph Bauer stellt in seinem Beitrag ein Modell für Veränderungsprozesse vor, das die weichen Faktoren berücksichtigt. Um das Vorgehen in der Praxis zu veranschaulichen, erläutert er die einzelnen Modellphasen anhand eines Fallbeispiels aus der Software-Entwicklung.
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