Harte Faktoren

English

Die sogenannten "harten Faktoren" sind alle objektiv quantifizierbaren Größen, die Einfluss auf den Erfolg eines Unternehmens oder Projekts haben.

Harte Faktoren

English

Die sogenannten "harten Faktoren" sind alle objektiv quantifizierbaren Größen, die Einfluss auf den Erfolg eines Unternehmens oder Projekts haben.

Der Begriff geht zurück auf das 7-S-Modell7-S-ModellDas "7-S-Modell" wurde von Tom Peters und Robert H. Waterman jr. in den siebziger Jahren des letzten Jhdt. im Rahmen ihrer Tätigkeit als Berater von McKinsey entwickelt. Ziel ihrer Untersuchungen war es, die Erfolgsfaktoren für Unternehmen herauszufinden. Zu diesem Zweck untersuchten sie zahlreiche Großunternehmen, um ihre Hypothese zu überprüfen, dass nicht nur die berechenbaren Unternehmenszahlen, sondern vor allem die in den Unternehmen beschäftigten Menschen und ihre Werte den Erfolg oder Misserfolg verursachen. von Tom Peters, in dem er die drei Aspekte "Strategy", "Structure" und "Systems" als die harten ErfolgsfaktorenErfolgsfaktorenErfolgsfaktoren im Projektmanagement sind empirisch bestimmte Bedingungen, die dazu beitragen, dass die Stakeholder ein Projekt als erfolgreich bewerten. In der Fachliteratur und in – meist qualitativen – Untersuchungen werden regelmäßig folgende Bedingungen für eine erfolgreiche Projektdurchführung genannt: beschreibt.

Daneben wird eine Vielfalt weiterer Faktoren in unterschiedlichen Zusammenhängen als harte Faktoren aufgeführt. Insbesondere alle buchhalterisch erfassbaren Größen zählen hierzu, aber auch Zertifizierungen (QualitätsmanagementQualitätsmanagementQualitätsmanagement ist der Oberbegriff für alle Tätigkeiten, Führungsaufgaben und Methoden, die zur Planung, Sicherung, Verbesserung und Prüfung der Qualität eines Produktes oder einer Dienstleistung gehören. Der PMBOK(R) Guide 2004 zählt zum Project Quality Management die drei Prozesse Quality Planning, Perform Quality Assurance und Perform Quality Control.) oder vertraglich fixierte Vereinbarungen (LastenheftLastenheftDas Lastenheft beschreibt die Anforderungen des Auftraggebers an den im Rahmen des Projekts zu erbringenden Leistungsumfang. Grundsätzlich sollte der Auftraggeber das Lastenheft formulieren. Es dient dann als Grundlage zur Einholung von Angeboten (Ausschreibung, Angebotsanfragen). Insbesondere im Bau und Anlagenbau wird das Lastenheft auch als Leistungsverzeichnis (LV) bezeichnet.) sind solche harten Faktoren.

Projektziele müssen stets in Form von harten Faktoren beschrieben werden, da sie sonst nicht überprüfbar sind. Über den Erfolg oder Misserfolg eines Projekts entscheiden jedoch beide Faktorentypen gleichermaßen.

Bewertungen

Gesamt
Bewertungen 18
Kommentare 0