Projektziel

Das Projektziel ist die eindeutige, vollständige und überprüfbare Beschreibung des Sollzustands, der durch das Projekt herbeigeführt werden soll.

ICB 3.0

In der deutschen Übersetzung, der NCB 3.0 steht im Kompetenzelement "Projektanforderungen und Projektziele" als Beschreibung des Projektziels:

"Das Projektziel ist es, den betroffenen Interessengruppen von Nutzen zu sein. Eine Projektstrategie ist die Ansicht der Organisationsleitung darüber, wie das Projektziel erreicht werden soll. Die Projektzielsetzung ist es, die vereinbarten Endresultate, unter besonderer Berücksichtigung der Deliverables, im vorgeschriebenen zeitlichen Rahmen, mit dem vereinbarten Budget und innerhalb verträglicher Risikoparameter zu liefern. Die Projektzielsetzungen bestehen aus einer Reihe von Teilzielen, die die Projekt-, Programm- bzw. Portfoliomanager erreichen sollten, um den betroffenen Interessengruppen den erwarteten Nutzen zu liefern."

Über die Normdefinition hinaus stellt die ICB 3.0 eine Verbindung zu den Stakeholdern und zum Projektnutzen her. Die Unterscheidung zwischen "Projektziel" und "Projektzielsetzung" beruht auf den im Englischen benutzten Wörtern "goal" und "objective". Ein erklärende Differenzierung erfolgt nicht.

PMBOK Guide

Der PMBOK® Guide kannte bis zur Ausgabe 2000 den Begriff des Projektziels nur als Teilergebnis der Inhalts- und Umfangsplanung (Scope). Der Begriff "Scope" als Summe aller Produkte und Dienstleistungen kommt dem deutschen Begriffe des Projektziels näher, wobei er zugleich den Projektgegenstand umfasst.

Im Glossar der Ausgabe 2004 des PMBOK® Guide ist auch der Begriff "Objective" enthalten. Darin wird "Objective" sehr allgemein definiert als "etwas, auf das Arbeit ausgerichtet ist". Aufgezählt wird dabei eine zu erreichende strategische Position, ein Produkt, ein Ergebnis, eine Dienstleistung oder allgemein ein zu erreichender Zweck. Die Worterklärung im PMBOK® Guide fasst den Zielbegriff damit sehr allgemein.

Im Text des PMBOK® Guide 2004 ist das "Project Objective" Bestandteil des sog. "Project Scope Statement". Das Scope Statement ist Ergebnis des Prozesses "Scope Definition".

Project Objectives im Sinne des PMBOK® Guide 2004 entsprechen dabei in etwa dem Anforderungskatalog nach DIN 69905. Der PMBOK® Guide 2004 definiert Project Objectives als quantifizierbare Kriterien, deren Erfüllung für den Projekterfolg erforderlich ist. Sie müssen mindestens die Aspekte Kosten, Termine und Qualität umfassen. Ein Project Objective muss aus einer Messgröße (z.B. Kosten), einer Maßeinheit (z.B. Euro) und einer absoluten oder relativen Zielgröße (z.B. maximal 1 Mio. Euro) bestehen.

Im PMBOK® Guide 2008 verschwand das Wort "Objective" wiederum beinahe vollständig aus dem Text. Nur noch im Glossar wird "Objective" in einem sehr allgemeinen Sinn definiert als: "Something toward which work is to be directed, a strategic position to be attained, or a purpose to be achieved, a result to be obtained, a product to be produced, or a service to be performed."

Der Begriff "Objective" ist in der aktuell gültigen Version des PMBOK® Guides somit wiederum zu einer nahezu beliebigen Größe geworden und entspricht nicht der Bedeutung des deutschen Worts "Projektziel".

PRINCE2

Ähnliche wie der PMBOK® Guide kennt das PRINCE2™-Manual kein Projektziel im Sinne des deutschen Sprachgebrauchs. An die Stelle des begrifflichen Konzept des "Projektziels" tritt bei PRINCE2 das Dreigespann aus "output", "outcome" und "benefit". Der Output eines Projekts sind alle von ihm gelieferten Produkte (z.B. eine neue Software), der Outcome sind die von den Produkten bewirkten Ergebnisse (z.B. die durch den Einsatz der neuen Software veränderten Geschäftsprozesse) und der Benefit ist der durch die Ergebnisse erzielte Nutzen (z.B. die erzielte Zeitersparnis oder Umsatzsteigerung).

Erläuterungen und Kommentar

Der unterschiedliche Stellenwert, den der Begriff "Projektziel" in den verschiedenen Projektkulturen hat, kann zu Missverständnissen bei internationalen Projekten führen. Während im englischen Sprachraum die "project objectives" eher allgemeinen, nicht verbindlichen Charakter habem, hat im deutschen Sprachraum das Projektziel die oberste Priorität bei der Beurteilung des Projekterfolgs. Diese unterschiedliche Bedeutung scheint jedoch ausschließlich sprachlicher Natur zu sein. Sobald man konkretisiert, was mit Projektziel gemeint ist, lässt sich das gegenseitige Verständnis schnell wieder herstellen.

Unterschiedlich bleibt, dass in den Definitionen der DIN und der ICB 3.0 nicht nur erbrachten Leistungen des Projekts, sondern auch die den Anforderungen entsprechende Art und Weise des Projektablaufs zum Projektziel gerechnet wird.

Unter Berücksichtigung der verschiedenen Konzepte von Projektziel erscheint es am aussichtsreichsten, den Begriff "Projektziel" auf die allgemeingültige Eigenschaft von Projekten zu beziehen, nämlich einen Ausgangszustand in einen anderen, spezifizierten Endzustand zu überführen. Die Definition zu Beginn dieses Beitrags versucht, diesen Aspekt zur Grundlage einer allgemeinen Definition von "Projektziel" zu machen.

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Die Entwicklungszeit um 20% reduzieren, den größten bisherigen Kundenzuwachs erzielen und ein Rekordquartalsergebnis vorweisen – das gelang O2 mit seinem Projekt "Hermes", wobei der Bereich "Technical Delivery" einen entscheidenden Beitrag lieferte. Das Geheimrezept für die Höchstleistung hieß dort nicht Leistungsdruck und "Peitsche", sondern Motivation und "Zuckerbrot". Entscheidend für den Erfolg war, die Methoden zur Mitarbeitermotivation konsequent anzuwenden und sie zu einem integralen Bestandteil des Projektmanagements zu machen. Das Projekt "Hermes – Technical Delivery" erhielt dafür den deutschen PM Award 2005 der GPM. Josef G. Gigl beschreibt die Maßnahmen, die zur Motivationssteigerung beigetragen haben.
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Das Projektmanagement im Non-Profit-Bereich zeigt viele Parallelen zum "kommerziellen" Projektmanagement, allerdings gibt es auch einige Besonderheiten. Zu diesen gehört z.B. der Logical Framework Approach (LFA), ein wichtiges Instrument zur Planung und Durchführung von Projekten, das in der Wirtschaft weitgehend unbekannt ist. Der LFA wird von überstaatlichen und nationalen Organisationen eingesetzt, darunter die UN-Organisationen, die EU-Kommission und die Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ). Dr. Franz Donhauser stellt den LFA vor und erläutert seinen Einsatz am Beispiel eines fiktiven Projekts.
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von Thomas Baumann und Tina Nehlsen-Pein Viele Unternehmen haben Projektmanagement eingeführt, ihre Mitarbeiter geschult, professionelles Equipment bereitgestellt und für eine motivierende Unternehmenskultur gesorgt – und trotzdem scheitern immer wieder Projekte. Eine mögliche Ursache ist, dass die Parameter Fähigkeiten, Wissen, Equipment und Wollen unzureichend miteinander verknüpft wurden. Thomas Baumann und Tina Nehlsen-Pein beschreiben in ihrem Beitrag, wie diese Parameter den Projekterfolg beeinflussen und warum es wichtig ist, sie gemeinsam zu betrachten.
von Thomas Baumann
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von Dr. Georg Angermeier
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Das Magische Dreieck: Jede PM-Einführung präsentiert es als Symbol für den Balanceakt zwischen Zeit, Aufwand und Ergebnis. In der Praxis aber bestimmen abstrakte Methoden wie die Earned Value Analyse die Projektarbeit. Dabei könnte man mit dem Magischen Dreieck und seiner einprägsamen Visualisierung die Überwachung und Steuerung von Projekten sehr viel intuitiver gestalten. Dr. Georg Angermeier zeigt, welche Möglichkeiten in dem Symbol stecken.
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Zu Beginn eines Projekts stürzen sich viele Projektleiter sofort in die Arbeit. Wer aber zu schnell in die Projektinhalte eintaucht, übersieht leicht wichtige Zusammenhänge oder Einflussgrößen. Man sollte deshalb zunächst mit kühler Distanz auf das Projekt blicken und eine umfassende Auftragsklärung vornehmen. Ina Wohlgemuth zeigt in ihrem Tipp, wie man dabei am besten vorgeht.
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Viele Projektleiter beklagen die mangelnde Unterstützung durch ihr Top-Management: Die Führungskräfte erscheinen nicht zu Meetings, ignorieren Problemmeldungen oder sind nicht zu erreichen. Die Projektleiter fühlen sich im Stich gelassen. Dabei ist das Engagement des Top-Managements ein wesentlicher Erfolgsfaktor in der Projektarbeit. Daniela Dollinger beschreibt in ihrem Beitrag die Aufgaben der Führungskräfte bei der Projektabwicklung und zeigt, welche Möglichkeiten Projektleiter haben, sie in die Pflicht zu nehmen und zu einem größeren Engagement im Projekt zu bewegen.
von Daniel T. Baumann
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Analysiert man Probleme und Misserfolge in Forschungsprojekten, so sind diese oft auf mangelndes Projektmanagement zurückzuführen. Viele Wissenschaftler betrachten ihr Projekt ausschließlich aus fachlicher Sicht. Management- und Führungsaufgaben, die wesentlich zum Projekterfolg beitragen können, werden nur unzureichend wahrgenommen. Dr. Daniel Baumann, Dr. Olga Pardo Escher und Urs Witschi zeigen in ihrem Beitrag, wie Projektmanagement den Forschungsprozess unterstützen kann und welche Besonderheiten dabei zu beachten sind.
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Das Qualitätsmanagement steht außerhalb der eigentlichen Projektarbeit und bedeutet immer einen administrativen Mehraufwand für die Teammitglieder. Der Nutzen dieser zusätzlichen Arbeit ist dem Einzelnen oft nur schwer ersichtlich, weshalb Qualitätsmanagement in der Projektpraxis häufig vernachlässigt wird. Regina Wolf legt dar, welchen Nutzen ein gutes Qualitätsmanagement für das Projekt hat und liefert praktische Ratschläge zu seiner Umsetzung.
von Dr. Georg Angermeier
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Lastenheft und Pflichtenheft bilden gemeinsam den Grundstein eines Projekts. Der Auftraggeber beschreibt im Lastenheft, was er will, der Auftragnehmer im Pflichtenheft, wie er es macht. Die korrekte Erstellung von Lastenheft und Pflichtenheft fördert einen reibungslosen Projektverlauf und reduziert somit die Projektrisiken. Viele Projektverantwortliche wissen aber nicht, nach welchen Kriterien sie diese Dokumente erstellen sollen. Dr. Georg Angermeier gibt Orientierung und beschreibt in seinem Artikel die Erstellung des Pflichtenhefts als Antwort auf das Lastenheft.
von Dr. Georg Angermeier
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Das Lastenheft beschreibt das angestrebte Projektergebnis. Es wird vom Auftraggeber erstellt und ist eines der zentralen und unverzichtbaren Projektdokumente. Dennoch scheuen viele vor dem Aufwand zurück, der mit seiner Erstellung verbunden ist. Der Nutzen eines professionellen Lastenhefts übertrifft aber diesen Aufwand bei weitem. Zudem enthält bei einem systematischen Vorgehen das Lastenheft ausschließlich Informationen der ohnehin nötigen Projektplanung. Dr. Georg Angermeier beschreibt in diesem Artikel, was ein Lastenheft genau ist, welchen Nutzen es hat und was alles in ihm enthalten sein sollte.
von Berta Schreckeneder
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Welcher Aufwand ist notwendig, um ein vorgegebenes Projektziel zu erreichen? Um diese Frage zu beantworten, bieten sich verschiedene Schätzmethoden an, die in der Literatur umfassend beschrieben sind. In der Praxis führen diese Methoden jedoch nicht immer zu den gewünschten Ergebnissen, weil nicht ausreichend darauf geachtet wurde, eine solide Grundlage für deren Anwendung zu schaffen. Berta Schreckeneder weist in diesem Tipp auf die Probleme in der Praxis hin und zeigt, wie Sie in vier Schritten eine solide Basis für eine aussagekräftige Aufwandsschätzung schaffen.
von Reinhard Wagner
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Obwohl die Zukunftsaussichten in der Automobilindustrie vielversprechend sind, herrscht dort eher Krisenstimmung und Verunsicherung. Durch starke Konkurrenz und immer kürzere Innovationszyklen wächst der Druck auf die Automobilhersteller, den diese direkt an die Zulieferer weitergeben. Die partnerschaftliche Zusammenarbeit bleibt dabei oft auf der Strecke. Reinhard Wagner analysiert die schwierige Situation und zeigt Lösungswege auf.
von Hedwig Kellner
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Die (heimlichen) Erwartungen der künftigen Anwender an das Projektergebnis bereiten Projektleitern so manche böse Überraschung. Präsentiert das Team erste Ergebnisse, heißt es plötzlich: "Das haben wir uns ganz anders vorgestellt." Die Folge sind Verzögerungen, Zusatzkosten, Akzeptanzprobleme und oft sogar der Projektabbruch. Hedwig Kellner beschreibt in diesem Tipp, wie Sie Anforderungen in fünf Schritten erfassen, filtern, festhalten und den Betroffenen vermitteln bzw. präsentieren. Checklisten helfen Ihnen dabei, die richtigen Fragen zu stellen. Im Fokus steht dabei der Workshop zur Erwartungsabfrage.
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Informationen nützen nur etwas, wenn sie schnell zu finden sind. Durch systematisches Informationsmanagement sollte die Projektleitung deshalb sicherstellen, dass jeder Mitarbeiter schnell auf alles Wichtige zugreifen kann. Dazu müssen zu Projektbeginn alle Abläufe und Strukturen des Informationssystems definiert und an die Bedürfnisse der Projektbeteiligten angepasst werden. Jürgen Rohr stellt eine Architektur für ein systematisches Informationsmanagement in Projekten vor und gibt Tipps für die Umsetzung.
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Projekte, die nicht klar an die Unternehmensstrategie gekoppelt sind, geraten leicht in Schwierigkeiten. Abhilfe kann die Project Scorecard schaffen. Mit der Methode – einer Weiterentwicklung der Balanced Scorecard – lassen sich Projekte zur Umsetzung von Unternehmens- oder Bereichsstrategien initialisieren und steuern. Die Project Scorecard soll diese Projekte transparenter machen, damit Probleme frühzeitig erkennbar werden. Markus Selders und Luz Märkle stellen in diesem Beitrag den Management Prozess der Project Scorecard vor, erläutern die Komponenten und die Vorgehensweise und zeigen, wann es sinnvoll ist, die Project Scorecard einzusetzen.
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Wer eine Reise plant, muss nicht nur das Ziel kennen, sondern auch wissen, wo es losgehen soll. Denn wer am falschen Ort startet, kann auch realistische Ziele nicht erreichen. Nicht anders ist es bei der Planung eines Projekts: Erst wenn Start- und Zielpunkt geklärt sind, lassen sich Aufgaben, Zeiten und Ressourcen planen. Dr. Georg Angermeier verdeutlicht anhand eines Praxisbeispiels den Weg von der Projektidee bis zur Definition eines belastbaren Projektziels. Er erklärt die Vorgehensweise bei der Stärken/Schwächen-Analyse (SWOT-Analyse), die zur Analyse von Ausgangs- und Zielsituation dient und veranschaulicht den Unterschied zwischen Vision, Ziel, Projektgegenstand, Lieferobjekt und Ergebnis anhand einer übersichtlichen Aufstellung.
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Der Projektstrukturplan (PSP) leistet bei Projektplanung und -durchführung wertvolle Dienste. Er bietet Projektmanagern eine gute Möglichkeit, dem Projekt eine von allen akzeptierte Struktur zu geben und es professionell zu visualisieren. Doch in der Praxis ziehen viele Projektmanager den Balkenplan dem PSP vor. Grund ist oft die Unsicherheit darüber, wie ein "richtiger" Projektstrukturplan aussehen muss. Dr. Georg Angermeier nennt in seinem Artikel Argumente für den Einsatz des PSP. Er bescheibt seine Aufgaben und erläutert an einem anschaulichen Beispiel den Weg zum "Quick and Dirty"-PSP, bis hin zur systematischen Erstellung eines komplexen Projektstrukturplans für große Projekte.
von Anja Kantowsky
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Besonders IT-Infrastrukturprojekte bringen Mitarbeiter aus den unterschiedlichsten Unternehmensbereichen an einen Tisch. Die verschiedenen Sichtweisen der Projektbeteiligten und das noch nicht etablierte Vertrauen untereinander führt häufig zu einer schwammigen Projektbeschreibung, die eine konkrete Umsetzung erschwert.
von Prof. Dr. Rudolf Fiedler
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Häufig reicht es nicht aus, nur "harte" Bewertungskriterien wie Kosten für die Auswahl eines Projekts heranzuziehen. Gerade im betriebswirtschaftlichen Bereich müssen auch qualitative Einflussgrößen berücksichtigt werden, wie z.B. Kundenzufriedenheit, strategische Eignung und Erhöhung der Flexibilität . In diesem Fall liefern die rein quantitativ ausgerichteten Wirtschaftlichkeitsverfahren kein befriedigendes Ergebnis. Eine gute Entscheidungsgrundlage kann man sich mit der Nutzwertanalyse erarbeiten, die Prof. Dr. Rudolf Fiedler im dritten und letzten Teil dieser Serie vorstellt.
von Jutta Voss
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Wie schwer es sogar Profis fällt, Empfehlungen für ein gutes Selbstmanagement umzusetzen, schildert der Autor Alec Mackenzie in seinem Klassiker "Die Zeitfalle": In seinen Zeitmanagement-Seminaren brachte er anderen bei, Ziele zu erreichen. Er selbst musste jedoch gestehen, dass er sein Ziel, neue Kunden zu akquirieren, aus den Augen verlor.
von Petra Berleb
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Der Artikel von Petra Berleb beschreibt, wie Projekte effektiver und zielgerichteter ablaufen, wenn von Beginn an eine offene Kommunikation mit dem Auftraggeber stattfindet, die Erwartungen exakt definiert und fortlaufend überprüft werden. Sie erfahren außerdem, wie Sie durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit die Bedeutung Ihres Projekts erhöhen und so Ihren Projekterfolg sicherstellen können.
von Regina Wolf-Berleb
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Obwohl IT-Projekte sehr unterschiedlich sind, ähneln sich die auftretenden Probleme. Regina Wolf beschreibt in ihrem Artikel die kritischen Faktoren, von denen abhängt, ob Projekte scheitern oder erfolgreich sind.
von Helga Schubert
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Was tun, wenn Ihr Team über ganz Deutschland, Europa oder die Welt verteilt ist? Wenn Sie als Projektmanager, ein Team zusammenstellen und steuern müssen, ohne dass dieses Team sich näher kennt, ohne gemeinsame Sitzungen oder direkten mündlichen Austausch? Damit dieses Vorhaben funktioniert, ist ein sehr spezifisches Projektmanagement notwendig. Bevor Sie sich also entscheiden, ein "virtuelles Team" zu leiten, müssen einige Details besonders sorgfältig geprüft und eingerichtet werden. Helga Schubert beschreibt in ihrem Artikel, worauf Sie achten müssen und gibt konkrete Tipps, wie Sie Ihr virtuelles Team sicher zum Projekterfolg führen.
von Thomas Brunschede
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Thomas Brunschede erläutert in seinem Artikel, wie die menschlichen, "weichen" Faktoren ein Projekt zum Erfolg bzw. zum Misserfolg werden lassen. Erfahrungsgemäß werden diese so genannten Soft Facts im Projektgeschäft weitaus weniger berücksichtigt als Hard Facts. Deshalb nimmt Brunschede in dieser Ausgabe die Erfolgsfaktoren Top-Management, Projektleiter, Team, Zieldefinition, Partizipation, Kommunikation, Planung und Steuerung genauer unter die Lupe.
von Bernd Hilgenberg
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2.7
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Ein Projekt hat immer zwei Parteien: Einen Auftraggeber und einen Projektleiter. Beide Parteien haben innerhalb des Projekts eine definierte Rolle. Damit beide Parteien ein Projekt mit den gleichen Vorstellungen und Wünschen beginnen, ist es notwendig einen Projektauftrag zu definieren. Bernd Hilgenberg erläutert deshalb in seinem Artikel, was genau unter einem Projektauftrag zu verstehen ist und ab welcher Projektgröße er Anwendung findet. Dabei definiert er die kritischen Erfolgsfaktoren sowie die Rollen des Auftraggebers und Projektleiters im Projektauftrag. Abgerundet wird der Artikel durch eine Vorlage für die Erstellung eines Projektauftrags als RTF-Datei, die Sie Ihren Bedürfnissen entsprechend ändern können.
von Christian Uhrig
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Der Autor geht in diesem Zweiteiler auf zwei sehr kritische Kernbereiche ein, die selbst bei aussichtsreichen Projekten immer wieder zu Problemen geführt haben. Der erste Bereich ist das "Aufsetzen" eines Projekts, also das Strukturieren, das Verpflichten von Ressourcen, das Gewinnen der Unterstützung durch das Management sowie das "Bepreisen". Dieses Thema wird im ersten Teil des Artikels behandelt: Der Projekt Startup Workshop.
von Regina Wolf-Berleb
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Eine exakte Zieldefinition ist eines der wichtigsten Schritte innerhalb der Projektinitiierung. Alles, was hier an Vorarbeit versäumt wird, muss hinterher bitter gebüßt bzw. nachgeholt werden. Nur durch ein eindeutig definiertes Projektziel wird eine realistische Planung erst möglich. Regina Wolf stellt hier eingehend fundierte Methoden zur Zielfindung und Gewichtung vor.
von Regina Wolf-Berleb
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4.57143
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Ein Projekt steht und fällt mit der richtigen Planung. Im letzten Teil der Einführungsserie in das Projektmanagement erfahren Sie, wie Sie ein Projekt zielgerichtet planen und welche Techniken und Hilfsmitteln Ihnen dafür zur Verfügung stehen. Die 21 Schritte des Projekterfolgs fassen übersichtlich die einzelnen Schritte innerhalb eines Projektablaufs zusammen.
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