Hot-Stand-By

Hot-Stand-By ist eine Methode der Risikovorsorge bei technischen Risiken. Hierzu wird die technische Anlage, deren Ausfallrisiko reduziert werden soll, ein zweites Mal betriebsbereit vorgehalten. Diese Methode reicht von der gespiegelten Festplatte beim zentralen Server bis hin zum zweiten Generator beim Kernkraftwerk. Wichtigstes Kriterium ist hier die Umschaltzeit von der ausgefallenen Komponente auf die Ersatzkomponente.

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Bei der Risikoanalyse von Projekten ist das Hot-Stand-By die einfachste Maßnahme, um das Ausfallrisiko von Engpassressourcen auf dem kritischen Pfad zu minimieren.

Hierzu gehören auch Personalkapazitäten, die z.B. über Vertretungsregelungen und Vereinbarungen mit Zeitarbeitsfirmen abgesichert werden müssen. Damit hier tatsächlich ein "Hot-Stand-By" erreicht wird, müssen auch die Vertretungen stets im ausreichenden Maß über den Projektfortschritt informiert und die Projektdokumentation entsprechend aktuell sein.

Dieser Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 03.09.2003.
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