MbD beruht auf der klaren Definition von Aufgabenbereichen in Einheit mit den dazu erforderlichen Kompetenzen und der daraus resultierenden VerantwortungVerantwortungVerantwortung besteht aus den drei untrennbaren Bestandteilen Aufgabe, Befugnis und Rechenschaftspflicht. Es ist also nicht möglich, für die Durchführung einer Aufgabe ohne die entsprechenden Befugnisse (z.B. Zeichnungsrecht, Weisungsrecht) verantwortlich zu sein (sog. Kongruenzprinzip). Ebenso bedeutet Verantwortung, dass aus falschem Handeln oder Nicht-Handeln Konsequenzen wie z.B. Vertragsstrafen oder disziplinarische Strafen erwachsen.. Delegation bedeutet in diesem Sinne, dass jeder Mitarbeiter bzw. jede OrganisationseinheitOrganisationseinheitEine Organisationseinheit ist ein Element der Aufbauorganisation, das in der Regel im Organigramm ausgewiesen wird. Beispiele für Organisationseinheiten sind Unternehmensbereiche, Abteilungen, Niederlassungen oder Tochterunternehmen. Organisationseinheiten können selbst Organisationen sein. die ihr übertragenen Aufgabenbereiche selbstverantwortlich durchführt, ohne die übergeordnete Ebene in Anspruch zu nehmen. ZielZielZiel ist ein prognostizierter Zustand, der ein bestimmtes Handeln legitimiert. Um ein Ziel zu erreichen ist ein Plan erforderlich. Sowohl Ziel als auch Plan sind charakterischte Bestandteile eines Projekts . Siehe Projektziel . ist die Entlastung von Führungspersonen, die Reduzierung des Overheads und die Erhöhung der Verantwortungsbereitschaft der Mitarbeiter.

An Vorteilen lässt sich für MbD anführen:

Reines MbD führt aber auch zu Problemen: Grundsätzlich kann MbD mittlerweile als allgemein anerkanntes Führungsprinzip angesehen werden, das keiner besonderen Erwähnung mehr bedarf. In der Regel wird es um weitere Führungsprinzipien ergänzt, wie z.B. Management by Objectives, um die oben angeführten Probleme zu verhindern.

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