Harzburger Modell

Das sogenannte "Harzburger Modell" ist ein Management- und Führungskonzept, das von der AFW Wirtschaftsakademie Bad Harzburg GmbH (www.afwbadharzburg.de) entwickelt wurde. Die AFW Wirtschaftsakademie vertritt dieses Modell heute nur noch in den Grundzügen, da sie gegenüber dem geschlossenen Führungsmodell ein flexibles und modulares SystemSystemProjekte sind Systeme und beziehen sich auf Systeme. Um Projekte erfolgreich abwickeln zu können, muss das betreffende System analysiert und umfassend betrachtet werden. von situativ einsetzbaren Führungsgrundsätzen bevorzugt.

Harzburger Modell

Das sogenannte "Harzburger Modell" ist ein Management- und Führungskonzept, das von der AFW Wirtschaftsakademie Bad Harzburg GmbH (www.afwbadharzburg.de) entwickelt wurde. Die AFW Wirtschaftsakademie vertritt dieses Modell heute nur noch in den Grundzügen, da sie gegenüber dem geschlossenen Führungsmodell ein flexibles und modulares SystemSystemProjekte sind Systeme und beziehen sich auf Systeme. Um Projekte erfolgreich abwickeln zu können, muss das betreffende System analysiert und umfassend betrachtet werden. von situativ einsetzbaren Führungsgrundsätzen bevorzugt.

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Das Harzburger Modell selbst integriert die Konzepte:

  • Management by Exception und Management by Objectives. (was oftmals mit dem Harzburger Modell gleichgesetzt wird)
  • Management by Exception
  • Management by Objectives

Grundgedanke des Harzburger Modells ist das Subsidiaritätsprinzip: Jede Ebene, jede OrganisationseinheitOrganisationseinheitEine Organisationseinheit ist ein Element der Aufbauorganisation , das in der Regel im Organigramm ausgewiesen wird. Beispiele für Organisationseinheiten sind Unternehmensbereiche, Abteilungen, Niederlassungen oder Tochterunternehmen. Organisationseinheiten können selbst Organisationen sein. soll eigenverantwortlich alle Aufgaben durchführen, zu denen sie ohne fremde Hilfe befähigt ist. Die übergeordnete Ebene darf nur dann eingreifen, wenn die untere Ebene durch die Aufgabe überfordert ist.

Es versteht sich in diesem Sinne als ein "bottom-up"-Modell für die UnternehmensorganisationUnternehmensorganisationDie Unternehmens- oder Betriebsorganisation ist das Pendant zur Projektorganisation. Während diese temporär auf das Projekt abgestimmt ist, muss die Unternehmensorganisation auf lange Frist ausgelegt sein. Sie bildet das tragende Grundgerüst des Unternehmens und seiner Abläufe., d.h. die Delegation einer Aufgabe erfolgt von der unteren Ebene an die darüberliegende, sobald die untere Ebene eigenverantwortlich feststellt, dass sie Hilfe benötigt oder nicht zur Durchführung der Aufgabe befähigt oder berechtigt ist.

Dies führt in der konkreten Ausformulierung z.B. dazu, dass jeder Mitarbeiter die volle VerantwortungVerantwortungVerantwortung besteht aus den drei untrennbaren Bestandteilen Aufgabe, Befugnis und Rechenschaftspflicht. Es ist also nicht möglich, für die Durchführung einer Aufgabe ohne die entsprechenden Befugnisse (z.B. Zeichnungsrecht, Weisungsrecht) verantwortlich zu sein (sog. Kongruenzprinzip). Ebenso bedeutet Verantwortung, dass aus falschem Handeln oder Nicht-Handeln Konsequenzen wie z.B. Vertragsstrafen oder disziplinarische Strafen erwachsen. für den in der Stellenbeschreibung definierten Aufgabenbereich erhält. Insbesondere bedeutet dies, dass er für diesen Bereich automatisch zeichnungsberechtigt ist und diese Zeichnungsberechtigung ihm nicht vorenthalten werden darf.

Andererseits macht das Harzburger Modell keine Vorgaben für die Aufbauorganisation, sondern sieht diese Prinzipien als auf alle Organisationsformen anwendbar an.

Durch die starke Betonung der Zuständigkeit und der Verantwortung des einzelnen steht das Harzburger Modell dem Management by ProjectsManagement by ProjectsManagement by Projects bedeutet zunächst einen Widerspruch in sich selbst. Projekte sind einmalig, riskant, innovativ und vor allem begrenzt. Unternehmensführung muss langfristig mit hoher Sicherheit den vorhandenen Markt auf Dauer bedienen. sehr nahe.

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