Englischer
Begriff
  • Resident Engineer

Verbindungsingenieur

Der Verbindungsingenieur ist eine technische Fachkraft. Ihre Aufgabe besteht darin, die Kommunikation zwischen zwei räumlich getrennten, kooperierenden Organisationseinheiten im Vor-Ort-Einsatz zu gewährleisten. Eine der Organisationseinheiten (meist der Auftragnehmer) entsendet den Verbindungsingenieur (Resident Engineer) zur anderen Organisationseinheit (meist Auftraggeber), wo er mit deren Mitarbeitern zusammenarbeitet.

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Die Organisations- bzw. Arbeitsform des Verbindungsingenieurs ist üblich in Entwicklungsnetzwerken und bei räumlich verteilt arbeitenden Großorganisationen. Typische Einsatzbeispiele sind die Automobilentwicklung, wo Verbindungsingenieure der Zulieferer beim OEM tätig sind, der Anlagenbau, wenn der Verbindungsingenieur lokale Aufbau- und Inbetriebnahmeteams leitet oder berät, und Konzerne, wo interne Verbindungsingenieure z.B. den Kontakt zwischen den Niederlassungen verschiedener Länder gewährleisten.

Zu den Aufgaben eines Verbindungsingenieurs zählen:

  • Als direkter Ansprechpartner für die Mitglieder der aufnehmenden Organisation zur Verfügung stehen.
  • Die Kommunikationsabläufe zwischen den beiden Organisationseinheiten optimal gestalten.
  • Abstimmung von technischen Abläufen zwischen den Organisationseinheiten
  • Das Fachwissen der entsendenden Organisation bedarfsgerecht und ohne Verzögerung zur Verfügung stellen.
  • Anforderungen der aufnehmenden Organisationseinheit erkennen und sachgerecht an die entsendende Organisationseinheit übermitteln.
  • Vermittlung zwischen den verschiedenen Kulturen der Organisationseinheiten.

Dieser Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 29.08.2007.
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