Gute Seiten - schlechte Seiten

Teil 4:
Abschlusstests und neuer Produktzyklus

Damit die Website im realen Betrieb so läuft wie geplant, müssen in Testläufen Fehler aufgespürt und beseitigt werden. Dr. Georg Angermeier stellt im letzten Teil dieser Serie ein systematisches Testkonzept vor, das Testarten und -aufgaben (use cases) festlegt und unterschiedliche Konfigurationen berücksichtigt. Außerdem zeigt er, wie Sie bei der weiteren Produktentwicklung Zeit und Kosten sparen und mit der Website die Zufriedenheit Ihrer Kunden ermitteln können.

Gute Seiten - schlechte Seiten

Teil 4:
Abschlusstests und neuer Produktzyklus

Damit die Website im realen Betrieb so läuft wie geplant, müssen in Testläufen Fehler aufgespürt und beseitigt werden. Dr. Georg Angermeier stellt im letzten Teil dieser Serie ein systematisches Testkonzept vor, das Testarten und -aufgaben (use cases) festlegt und unterschiedliche Konfigurationen berücksichtigt. Außerdem zeigt er, wie Sie bei der weiteren Produktentwicklung Zeit und Kosten sparen und mit der Website die Zufriedenheit Ihrer Kunden ermitteln können.

Die Website ist fertig. Damit alles läuft wie geplant, sind Tests erforderlich, die eventuell noch vorhandene Fehler aufspüren sollen. Ist das Internetangebot schließlich in Betrieb, geben die Nutzer direkt oder indirekt neue Anregungen für die Weiterentwicklung der Website. Im folgenden wird gezeigt, wie Qualitätsmanagement die Site leben und wachsen lässt.

Tests sind notwendig

Kein PKW-Modell kommt ohne ausführliche Testfahrten auf den Markt. Welchen enormen Einfluss Mängel auf den geschäftlichen Erfolg haben können, hat der Verlauf des Elch-Tests für die Mercedes A-Klasse gezeigt.

In gleicher Weise können ungetestete Internetangebote die gesetzten Geschäftsziele gefährden. So reduziert z.B. ein untaugliches Bestellformular den Warenverkauf oder verhindert ihn ganz. Eine amateurhafte Produktbeschreibung schreckt vom Kauf ab, statt den Nutzer für das Produkt zu begeistern. Funktionen, die nur mit bestimmten Browsern lauffähig sind, reduzieren die Zahl der Kunden. Der Kunde erhält den Eindruck, dass

  • der Betreiber das Internet nicht sonderlich ernst nimmt.
  • es sein eigenes Problem ist, wenn etwas auf der Website nicht funktioniert.

Qualitätsmängel in virtuellen Geschäftsräumen gefährden die Kundenbeziehung besonders, da sie nicht durch eine persönliche Ansprache kompensiert werden können. Bevor die technisch fertige Website online gehen darf, muss sie deshalb auf Herz und Nieren geprüft werden. Ein klares Testkonzept sorgt dafür, dass dies möglichst vollständig und schnell geschieht.

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Fortsetzungen des Fachartikels

Teil 1:
Warum Qualität im E-Business?
Web-Sites zum kommerziellen Erfolg führen bedeutet, die maximale Kundenzufriedenheit mit möglichst geringen Kosten zu erreichen. Dazu ist ein Qualitätsmanagement notwendig, das zwischen den Geschäftszielen und den Kundenanforderungen vermittelt.
Teil 2:
Qualität planen

Was nützt der schönste Webauftritt, wenn der Kunde nicht findet, was er sucht? Eine konsequente Umsetzung des Corporate Designs und technische Raffinessen genügen nicht.

Teil 3:
Qualität umsetzen

Bei der Umsetzung eines Qualitätsplans in die Realität sind meist Kompromisse notwendig. Diese müssen dokumentiert werden, sonst verliert man schnell den Überblick über das Projekt. Hilfreich sind dabei die Methoden des Konfigurationsmanagements.