Beschaffung externer Ressourcen

So erhalten Sie die besten Kandidaten für Ihr Projekt

Bei der Zusammenstellung von Projektteams ergeben sich immer wieder Personalengpässe. Besonders wenn die Zeit drängt und die verfügbaren Qualifikationen im eigenen Unternehmen nicht verfügbar sind, bietet es sich an, einen externen Dienstleister hinzu zu ziehen. Gottfried Zaby erklärt, worauf Sie bei der Auswahl des Dienstleisters achten sollten und was Sie als Kunde tun können, damit die Zusammenarbeit reibungslos abläuft, sodass Sie am Ende Ihren Wunschkandidaten erhalten.

Das bestmögliche Team für ein Projekt zusammenzustellen, stellt für den Projektleiter nicht selten eine Herausforderung dar. Oft erschweren Personalengpässe diese Aufgabe. Zur Überbrückung solcher greifen viele Projektleiter auf die Unterstützung externer Dienstleister oder Projektportale zurück. Dieses Vorgehen bietet sich besonders dann an, wenn die Zeit drängt und die erforderlichen Qualifikationen im eigenen Unternehmen nicht vorhanden sind.

Während Projektportale oft als Vermittlungsbörsen zwischen Freelancern und Unternehmen fungieren, bieten Personaldienstleister meist ein umfassendes Leistungsangebot an. Für kleine, thematisch klar abgegrenzte Projekte, die keine außerordentliche Qualifikation benötigen, kann die Nutzung solcher Vermittlungsbörsen eine Option sein. Auftraggeber sollten sich allerdings darüber im Klaren sein, dass sie trotzdem den administrativen Aufwand für die Auswahl, Abstimmung und Vertragsabwicklung mit dem Freelancer tragen.

Plant der Auftraggeber jedoch eine Zusammenarbeit über einen längeren Zeitraum im Rahmen eines komplexeren Projekts, das eventuell noch zusätzliches Spezialwissen erfordert, können Personaldienstleister mit vorqualifizierten Kandidaten punkten – der Projektleiter erhält schnell und unkompliziert eine fundierte Vorauswahl an Kandidaten und profitiert von persönlicher Beratung (für weitere Möglichkeiten zur Beschaffung externer Mitarbeiter für Projekte siehe den Beitrag "Erfolgreiches Recruiting externer Projektmanager", Projekt Magazin 19/2009).

Personaldienstleistungsmarkt

Im Branchenverband iGZ (Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen e.V.) sind aktuell etwa 3.000 Personaldienstleistungsbetriebe organisiert. Laut veröffentlichten Zahlen der Bundesagentur für Arbeit zur Zeitarbeit für die erste Jahreshälfte 2015 lag der Anteil der Zeitarbeitnehmer an allen Erwerbstätigen in Deutschland bei 2,1%. Die Quote der Zeitarbeitnehmer an allen Beschäftigten beträgt 2,5% und stagniert bei der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung bei knapp 2,8%.

Für das Jahr 2016 rechnen vom Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Lünendonk befragte Unternehmen mit einem verhaltenen Wachstum des Zeitarbeitsmarktes um 2,7%. Die Branche erwartet in diesem Jahr neue Regularien, da die Große Koalition ein neues Gesetz zu Zeitarbeit und Werkverträgen plant.

Warum einen externen Dienstleister einschalten?

Externe Dienstleister besitzen Zugriff auf einen großen Pool an qualifizierten Fachkräften. So können sie Kunden sowohl passgenaue Kandidaten für differenzierte Bedarfe als auch ganze Projektteams zur Verfügung stellen.

Zudem profitieren Unternehmen von flexiblen Lösungen, falls sich zum Beispiel Anforder

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