Frühwarnsystem

Die Installation eines Frühwarnsystems soll dazu dienen, Probleme, Krisen, Konflikte und Risiken bereits bei ihrer Entstehung zu erkennen und rechtzeitig Gegenmaßnahmen ergreifen zu können.

Zu den bewährten Frühwarnsystemen im Projektmanagement gehören:

  • Projektumfeldanalyse
  • Stakeholderanalyse
  • Risikoanalyse
  • Projekt-Controlling / mitlaufende Kalkulation
  • Meilensteintrendanalyse und Kostentrendanalyse
  • Earned Value Analyse
Aber auch andere Kennzahlensysteme wie die Nutzwertanalyse oder die Balanced Scorecard können als Frühwarnsystem verwendet werden. Entscheidend ist das Bewusstsein, dass Projektsteuerung nicht ohne geeignete Projektüberwachung möglich ist und dass für die Steuerung der Blick soweit wie möglich nach vorne gerichtet sein muss.

Relevante Beiträge im Projekt Magazin
von Ronny Schwab
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Für die Risikoanalyse eines strategisch wichtigen Projekts steht die STEP-Analyse zur Verfügung, die ihr Hauptaugenmerk auf eine umfassende Analyse der externen Umweltfaktoren legt. Nachdem Ronny Schwab im ersten Teil die grundsätzliche Funktionsweise der STEP-Analyse vorgestellt hat, beschreibt dieser zweite und abschließende Teil den Praxiseinsatz der Methode an einem realitätsnahen Beispiel.
von Ronny Schwab
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Eine umfassende Risikoanalyse ist besonders bei strategisch wichtigen Projekten unerlässlich. Ein passendes Werkzeug hierfür ist die STEP-Analyse, die ihr Augenmerk auf eine umfassende Risikobewertung externer Einflussfaktoren legt, wie z.B. die politischen oder ökonomischen Rahmenbedingungen. Ronny Schwab beschreibt im ersten Teil dieses zweiteiligen Beitrags die grundsätzliche Funktionsweise der Methode.
von Hanspeter Jakob
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Sinkt die Motivation im Team, kann das im Projekt zu Terminverzögerungen, Mehraufwänden oder Qualitätseinbußen führen. Im üblichen Projektcontrolling zeigen sich diese Auswirkungen allerdings erst, wenn sie bereits eingetreten sind. Bewertet der Projektleiter während des Projekts jedoch auch den Motivationsgrad der Mitarbeiter, verfügt er über einen hilfreichen Frühindikator. Dieser ermöglicht es ihm, sich anbahnende Probleme rechtzeitig zu erkennen und entsprechende Maßnahmen einzuleiten. Hanspeter Jakob stellt ein einfaches System vor, um die Mitarbeitermotivation kontinuierlich zu ermitteln und in einer Excel-Tabelle darzustellen.
von Randolph Kappes
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Projektkrisen kommen nicht aus heiterem Himmel, sondern kündigen sich im Vorfeld an. Je früher der IT-Manager solche schwachen Signale erkennt, desto größer ist der Handlungsspielraum, um eine Krise abzuwenden. Es ist jedoch schwierig zu unterscheiden, ob die Signale tatsächlich auf eine Krise hinweisen oder nur auf ein normales Problem ohne Auswirkung auf den Projekterfolg. Randolph Kappes zeigt, welches Instrumentarium ein IT-Manager dafür benötigt, um schwache Signale zu erkennen, zu analysieren und auf diese Weise Projektrisiken zu vermeiden.
von Klaus D. Tumuscheit
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Ein kompetenter Projektleiter ist eine gute Voraussetzung für den Projekterfolg. Doch das alleine reicht nicht aus. Damit Projekte ihr Effizienzpotenzial ausschöpfen können, sollte auch der Auftraggeber fit sein in Sachen PM, so Klaus D. Tumuscheit. Lesen Sie, welche Kenntnisse sich Auftraggeber aneignen sollten.
von Dr. Christoph Zahrnt
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Für eine erfolgreiche Projektdurchführung ist es notwendig, Fehlentwicklungen frühzeitig zu erkennen und zu korrigieren. Was aber, wenn einem die dazu benötigten Informationen fehlen, z.B. weil man als Auftragnehmer keinen Einblick in die internen Vorgänge des Kunden hat? In diesem Fall ist man auf indirekte Anzeichen angewiesen. Dr. Christoph Zahrnt zeigt in diesem Tipp, welche typischen Indikatoren auf Fehlentwicklungen bei Kundenprojekten hinweisen.
von Roman Heimbold
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Probleme im Projekt kommen selten aus heiterem Himmel. Ein Indikator für unterschwellig brodelnde Konflikte oder Unzufriedenheit ist die Stimmung der Beteiligten. Roman Heimbold beschreibt in seinem Tipp, wie Sie mit dem Projektstimmungsbarometer ein Stimmungsbild Ihres Projekts erhalten und so Probleme bereits im Vorfeld verhindern können.
von Gero Lomnitz
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Fehlentwicklungen in Projekten kommen selten aus heiterem Himmel. Meist gibt es bereits Anzeichen für eine Schieflage des Projekts, bevor die Probleme durch Kosten- und Terminüberschreitungen für jedermann offensichtlich werden. Diese Warnzeichen werden jedoch oft nicht rechtzeitig wahrgenommen oder es wird nicht richtig darauf reagiert. Gero Lomnitz, der sich seit Jahren mit dem Thema Projektreview befasst, beschreibt in seinem Beitrag den richtigen Umgang mit Fehlentwicklungen in Projekten.
von Ralf Wallner
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Gerät ein Projekt in Schwierigkeiten und können zugesagte Leistungen nicht erbracht werden, muss das früher oder später auch an den Kunden kommuniziert werden. Ob der Kunde daraufhin verärgert aus dem Vertrag aussteigt oder bereit ist, "im Boot" zu bleiben und den Auftragnehmer bei der Lösung der Probleme zu unterstützen, hängt entscheidend von der richtigen Kommunikationsstrategie ab. Ralf Wallner gibt in diesem Artikel praktische Tipps, was Sie als Projektleiter des Auftragnehmers bei der Kommunikation mit dem Kundenprojektleiter beachten sollten, wenn Ihr Projekt z.B. nicht planmäßig beendet werden kann oder wenn Leistungskürzungen anstehen.
von Dr. Georg Angermeier
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Wo steht das Projekt? Passt der Projektfortschritt zu den bisherigen Ausgaben und dem Zeitaufwand? Wenn der Kunde dem Projektteam diese Fragen stellt, bekommt er unterschiedliche Antworten – je nachdem, ob er mit dem Arbeitspaketverantwortlichen, dem Buchhalter oder dem Terminplaner spricht. Mittels Earned Value Management, der Projektsteuerung nach Fertigstellungswert, ist dagegen eine schnelle, einheitliche Positionsbestimmung möglich. Planung und Realität werden über einfache Messgrößen verglichen. Dr. Georg Angermeier erläutert in seinem Beitrag, wie diese Controlling-Methode funktioniert. Falls Sie die Methode gleich selber ausprobieren möchten, können Sie dazu die mitgelieferte Microsoft Excel-Vorlage verwenden.
von Markus Selders
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Projekte, die nicht klar an die Unternehmensstrategie gekoppelt sind, geraten leicht in Schwierigkeiten. Abhilfe kann die Project Scorecard schaffen. Mit der Methode – einer Weiterentwicklung der Balanced Scorecard – lassen sich Projekte zur Umsetzung von Unternehmens- oder Bereichsstrategien initialisieren und steuern. Die Project Scorecard soll diese Projekte transparenter machen, damit Probleme frühzeitig erkennbar werden. Markus Selders und Luz Märkle stellen in diesem Beitrag den Management Prozess der Project Scorecard vor, erläutern die Komponenten und die Vorgehensweise und zeigen, wann es sinnvoll ist, die Project Scorecard einzusetzen.
von Dr. Georg Angermeier
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International kaum beachtet, fristet die Meilenstein-Trendanalyse (MTA) ein bescheidenes Dasein in einigen deutschen Lehrbüchern und Schulungsunterlagen. Zu Unrecht, denn diese Methode zur Überwachung des Zeitplans ist einfach anzuwenden und gibt einen Überblick über die wesentlichen Stationen des Projekts. Für Präsentationszwecke eignet sie sich besonders gut, da sie die Informationsflut auf die entscheidenden Aussagen reduziert. Dr. Georg Angermeier beschreibt in seinem Beitrag das praktische Vorgehen bei der MTA und zeigt anhand verschiedener Beispiele, welche Warnsignale Sie beim Kurvenverlauf beachten sollten. Das mitgelieferte Microsoft Excel-Beispiel gibt eine Anregung, wie Sie die Kurven ansprechend darstellen können.
von Maria Elisabeth Schmidt
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Häufig führen strategische Fehlentwicklungen wie Managementfehler und ein unzureichendes Projektmanagement zu Unternehmenskrisen. Das erfolgreiche Projektmanagement muss daher bestrebt sein, das bestehende Spannungsfeld zwischen Projektrisiko einerseits und Projekterfolg andererseits systematisch und zielorientiert auszugleichen. In ihrem Artikel zeigt Maria Elisabeth Schmidt, wie dazu die Managementinstrumente Balanced Scorecard (BSC) und Risk Management (RM) miteinander kombiniert werden.
von Christoph Hohenegg
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Ein Kunde übt an allem nur noch massiv Kritik, nimmt Projektleistungen nicht ab und zahlt letztlich nicht; langwierige Verhandlungen führen zu keinem konkreten Ergebnis – Symptome für ein in die Krise geratenes Projekt. Ähnliches hat fast jeder Dienstleister (ob Agentur, Berater oder Freiberufler) schon erleben müssen. Rechtsanwalt Christoph Hohenegg schildert in seinem Artikel Maßnahmen für ein funktionierendes Krisenmanagement: zur Verhinderung, Früherkennung und Bewältigung von Krisen.
von Jürgen Wedelstaedt
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Die erfolgreiche Abwicklung eines Projekts erfordert neben einer ausgefeilten Planung auch ein Instrument zu seiner Überwachung, Steuerung und Lenkung. Diese Aufgaben nimmt das Projektcontrolling wahr. Jürgen Wedelstaedt erläutert dessen Grundlagen: Zunächst beschäftigt er sich mit dem Begriff und den Aufgaben des Projektcontrollings und mit dem Soll-Ist-Vergleich.
von Silke Kanes
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Critical Chain ist eine Form der Terminplanung, die menschliche Schwachstellen berücksichtigt, Leerlauf beseitigt und dadurch zu erheblich kürzeren Projektdauern führen soll. Zu ihren Grundprinzipien gehören die Verwendung einer gemeinsamen Pufferzeit für das Projekt (statt für einzelne Vorgänge) und das Staffellaufprinzip der Arbeitsübergabe. Silke Kanes erläutert in ihrem Artikel, wie die Critical Chain funktioniert.
von Stephan Heinrich
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Integrierte Projektmanagement-Methoden helfen, Managementfehler in Projekten rechtzeitig zu erkennen. Ein wirksames Desaster-Frühwarnsystem bilden der strategische und der taktische Projektmanagement-Zyklus, den Stefan Heinrich (Niku Software) in der letzten Ausgabe des Projekt Magazins beschrieben hat. Diesmal steht der strategische Warnzyklus im Mittelpunkt. Er stellt die Grundlage dar für das Capability Maturity Modell (CMM), eine vom US-Verteidigungsministerium entwickelte Qualitäts-Sicherungsmethode für Unternehmen. Heinrich erklärt, wie der strategische Warnzyklus funktioniert, was CMM bringt, und welche Anforderungen ein integriertes PM-System erfüllen muss.
von Stephan Heinrich
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Die heutige Marktwirtschaft erlaubt keine Managementfehler mehr. Eine frühzeitige Warnung bei Desastern, die ein wirkungsvolles Eingreifen noch vor dem Eintritt schwerwiegender Folgen ermöglicht, ist daher eine dringende Notwendigkeit. Mit Hilfe eines integrierten Projektmanagements kann ein effizientes Frühwarnsystem etabliert werden. Der erste Teil des Artikels beschreibt die Grundelemente dieses Systems auf taktischer Ebene anhand der zyklischen Rückmeldung von Ist-Zuständen an den Projektmanager und der Herstellung von klaren Zuständigkeiten.
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