Innovation

Die Neuheit des zu erreichenden Ziels bzw. der zu erfüllenden Aufgabe wird oftmals als Wesensmerkmal eines Projekts angeführt. Insofern ist Projektmanagement stets auf eine Innovation ausgerichtet. Im strengen Sinn trifft dies allerdings nur auf Forschungs- und Entwicklungsprojekte zu. Bei anderen Projektarten kommt es darauf an, inwieweit tatsächlich Neuland beschritten wird. Ein Standard-Einfamilienhaus wird nicht als Innovation betrachtet werden können, während ein Nullenergiehaus immer noch eine Innovation darstellt.

Ob eine beabsichtigte Innovation berechtigte Chancen auf Realisierung hat, wird vor Projektbeginn in einer Machbarkeitsstudie (Projektstudie) beurteilt. Auch in der Risikoanalyse wird kritisch beurteilt, ob der neue Weg erfolgreich und gefahrlos beschritten werden kann bzw. welche Folgen bei einem Scheitern zu erwarten sind.

Innovation ist das Resultat entweder wissenschaftlicher Forschung oder wirtschaftlichen Wettbewerbs um den Kunden. Öffentliche Forschungsförderung hat letztendlich zum Ziel, die Ergebnisse wissenschaftlicher Forschung in die wirtschaftliche Umsetzung zu transferieren. Dieser sogenannte Technologietransfer ist Aufgabe z.B. der Fraunhofer Gesellschaft oder der Steinbeiss Transferzentren.

Innerhalb eines Unternehmens sind Innovationen überlebenswichtig, um im Wettbewerb bestehen zu können. Deshalb berücksichtigt beispielsweise die Balanced Scorecard mit ihrem vierten Aspekte "Learning and Growth" die Innovationsfähgigkeit des betrachteten Unternehmens.

Innovationen können nicht erzwungen, aber gefördert werden. Innovationsfördernde Rahmenbedingungen sind unter anderem:

  • aktives, unternehmensweites Wissensmanagement
  • Förderung der Zusammenarbeit zwischen Mitarbeitern und Organisationseinheiten (Synergie)
  • Kundenorientierung
  • Förderung der Kommunikation
  • Unterstützung von Kreativität

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