Wissensmanagement

Wissensmanagement ist die Identifikation, Aufbereitung, Sicherung, Pflege und Verteilung der erworbenen Erfahrungswerte einer Organisation mit dem Zweck, deren Nutzen für die Organisation zu maximieren. Innerhalb eines Projekts hat das Wissensmanagement die zusätzliche Aufgabe, die durch das Projekt bewirkte Veränderung zum einen mit bestehenden Erfahrungswerten zu begleiten und zum anderen die dabei entstehenden Erfahrungswerte für die Stakeholder unter Berücksichtigung ihrer Berechtigungen zu sichern.

Aufgabenbereiche des Wissensmanagements

Probst, Raub und Romhardt benennen acht Aufgabenbereiche des Wissensmanagements (Probst, Raub und Romhardt: Wissen managen. Wie Unternehmen ihre wertvollste Ressource optimal nutzen, Frankfurt, 1999, 3. Aufl.).

Definition von Wissenszielen

Grundlage des Wissensmanagements für eine Organisationseinheit ist die auf die Unternehmensstrategie ausgerichtete Definition seiner Ziele. Damit die Organisation diese Ziele umsetzen kann, benötigt sie ein Managementsystem für Wissen.

Identifikation von Wissen

Entscheidender Faktor für die Identifikation von Erfahrungswerten ist die organisationsweite Transparenz für Informationen, d.h. die Beseitigung von Schranken für die Informationsweitergabe.

Wissenserwerb

Wissen als handelbares Gut kann einerseits in Form von dokumentiertem Wissen erworben werden und andererseits über Kooperationen verfügbar gemacht werden.

Entwicklung von Wissen

Neues Wissen entsteht beständig durch den kontinuierlichen Verbesserungsprozess. Gezielt wird neues Wissen durch Projekte erzeugt.

Distribution von Wissen

Hierfür gelten im übertragenen Sinne die Prinzipien der Logistik: das richtige Wissen, in der richtigen Detaillierung, in der richtigen Darstellung, am richtigen Ort, zur richtigen Zeit, für den richtigen Adressaten, mit dem richtigen Aufwand zur Verfügung zu stellen.

Verwendung von Wissen

Damit Wissensmanagement seinen Zweck erfüllen kann, muss es nutzenstiftend eingesetzt werden.

Bewahrung von Wissen

Die größte Herausforderung bei der Bewahrung von Wissen ist die Dokumentation von Erfahrungswerten. Falls dies nicht gelingt geht Wissen durch Vergessen oder durch das Ausscheiden von Wissensträgern verloren.

Bewertung von Wissen

Um zu überprüfen, in wie weit die gesetzten Wissensziele erreicht werden, sind Messgrößen für das verfügbare Wissen erforderlich. Diese Messgrößen können sowohl quantitativer als auch qualitativer Art sein.

Wissensmanagement in Projekten

Einmaligkeit und Veränderung sind wesentliche Charakteristika von Projekten. Daraus folgt, dass sie Quellen von neuen Erfahrungswerten sind. Diese werden in Form von Lessons Learned erfasst, dokumentiert und an das Wissensmanagement der Trägerorganisation übergeben.

Wissensmangement bei PRINCE2®

PRINCE2® erklärt Wissensmanagement durch das Prinzip "Lernen aus Erfahrung" zu einer Kernaufgabe von Projekten. Umgesetzt wird es bei PRINCE2® durch das fortlaufend geführte Erfahrungsprotokoll und den abschließenden Erfahrungsbericht. Die erste durchzuführende Tätigkeit des ernannten Projektmanagementteams besteht in der Sammlung von bisherigen Erfahrungen, die für das geplante Projekt relevant sein können.

Wissensmanagement beim PMBOK® Guide

Der PMBOK® Guide definiert die "lessons learned documentation" als "organizational process asset" (übersetzt mit "Prozessvermögen der Organisation") und weist die Verantwortung für das Wissensmanagement im Projekt dadurch indirekt der Trägerorganisation zu. Die lessons learned documentation wird in zahlreichen Prozessen als Input und als Output aufgeführt, insbesondere als Input bei der Entwicklung des Projektauftrags und als Output beim Abschließen eines Projekts.

Wissensmanagement bei der IPMA ICB4

Die IPMA Individual Competence Baseline (ICB4) führt Wissensmanagement als benötigtes Wissen im Kompetenzbereich "Perspective" in der Kompetenz "Compliance, standards and regulations" auf. Eine eigene, auf Wissensmanagement oder Erfahrungswissen ausgerichtete Praxis-kompetenz kennt die ICB4 nicht. Wohl aber verweist die ICB4 in einer Reihe von Kompetenzelementen auf die Notwendigkeit Erfahrungswerte zu sammeln oder sie zu verwenden.

Relevante Beiträge im Projekt Magazin
Methode: World Café
von Dr. Tomas Bohinc
8 Bewertungen
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5 Kommentare
Nach angeregter Diskussion endet der Workshop zur Zukunft des Projekts pünktlich sowie mit einem klaren und einvernehmlichen Ergebnis – klingt zu schön, um wahr zu sein? Nein, sagt Dr. Tomas Bohinc: Solch einen reibungslosen Ablauf erreichen Sie, indem Sie Diskussionen und Ergebnisse visualisieren. Der Autor stellt Ihnen Techniken sowie Medien vor und zeigt, wie Sie mit Visualisierungen eine Diskussion steuern.
von Bernd Postai
4 Bewertungen
3.75
0 Kommentare
Frontalunterricht, wie wir ihn aus der Schulzeit kennen, ist ineffektiv: Das meiste Wissen ist schnell wieder vergessen und viele Ungereimtheiten fallen erst später auf. Bernd Postai und Juliane Marold vertrauen für die Weiterbildung von Projektleitern auf die selbst entwickelte Methode SpeedResearch, die Aspekte der modernen Lernforschung berücksichtigt. In ihrem Beitrag erklären sie die praktische Durchführung anhand eines realen Workshops und geben Empfehlungen aus ihrer Praxis.
von Gero Lomnitz
4 Bewertungen
3.5
1 Kommentar
Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg – dieser Satz gilt einmal mehr für den Transfer von Seminarwissen in die Praxis. Ist der Wille da, ist alles weitere Handwerk: Die Seminarvorbereitung mit einer gründlichen inhaltlichen Auseinandersetzung, die Zusammenfassung der wichtigsten Punkte während der Veranstaltung und die Maßnahmen zur praktischen Umsetzung der Kenntnisse im Nachgang. Wie Sie als Seminarteilnehmer das Erlernte nachhaltig in die Projektarbeit integrieren, erfahren Sie im Tipp von Gero Lomnitz.
von Rauthgundis Reck
13 Bewertungen
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4 Kommentare
Haben Sie sich auch schon mal gewünscht, sich im 4-Augen-Gespräch mit einem Experten Ihres Unternehmens über ein Thema Ihrer Wahl intensiv auszutauschen und so Ihr Wissen zu vertiefen? Rauthgundis Reck stellt Ihnen mit dem "Jahrmarkt der Ideen" eine Großgruppen-Methode zum Wissensaustausch vor, die sie in der Allianz bereits mehrfach erfolgreich durchgeführt hat. Dafür hat sie das Konzept "Schwarzmarkt des Wissens" der Künstlerin Hannah Hurtzig abgewandelt.
von Julia Schmidt
5 Bewertungen
4.4
3 Kommentare
Am Flughafen München werden alle zwei Jahre Projektteams für herausragende Leistungen mit dem AirportProjects Award ausgezeichnet. Die Bewertung der Projekte orientiert sich am Project Excellence Model der GPM. Julia Schmidt und Alexander Gottschalk schildern den Kontext, in dem der Award entstanden ist, und beschreiben den gesamten Prämierungs-Prozess – von der Ausschreibung bis zu den Lessons Learned.
von Dr. Herbert Haubold
4 Bewertungen
4.5
3 Kommentare
Die PM-Community-of-Practice (PM-CoP) ist eine Methode, nach der Projektleiter in Unternehmen regelmäßig zusammenkommen, z.B. alle sechs Wochen, um ihr Wissen auszutauschen. Sie bietet auch den vertraulichen Rahmen dafür, dass sich die Teilnehmer gegenseitig bei der Lösung von individuellen Problemen unterstützen. Dr. Herbert Haubold beschreibt Merkmale und Organisationsform einer CoP und schildert, wie ihm schrittweise die Einführung einer PM-CoP gelang. Beispielhaft zeigt er, wie ein Treffen konkret ausgestaltet sein kann und nennt die wesentlichen Erfolgsfaktoren.
von Dr. Tomas Bohinc
2 Bewertungen
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Nachdem er im ersten Teil seiner Artikelserie die Rahmenbedingungen, Erfolgsfaktoren, Ziele und Prinzipien einer Real-Time-Strategic-Change-Konferenz (RTSC-Konferenz) vorgestellt hat, zeigt Dr. Tomas Bohinc im zweiten und abschließenden Teil nun anhand eines fiktiven Konferenzberichts, wie eine RTSC-Konferenz als Projekt-Kick-off ganz konkret abläuft und welche Methoden zum Einsatz kommen können.
von Dr. Tomas Bohinc
5 Bewertungen
4.6
3 Kommentare
Sie haben Arbeitsprozesse in Ihrem Großunternehmen grundlegend neu konzipiert oder wollen ein Kick-off für ein großes Change-Projekt durchführen? Dann ist eine Real-Time-Strategic-Change-Konferenz genau das Richtige, um alle Stakeholder frühzeitig mit ihrem Wissen einzubeziehen und sicherstellen, dass diese den Wandel unterstützen. Dr. Tomas Bohinc stellt im ersten Artikel die Methode zur Moderation großer Gruppen vor. Er beschreibt die grundsätzlichen Rahmenbedingungen, was Sie mit ihr erreichen können und nach welchen Prinzipien Sie eine solche Konferenz ausgestalten sollten. Auch geht er darauf ein, wie Sie eine Konferenz vorbereiten, welches die Erfolgsfaktoren sind und beschreibt den Konferenzablauf.
von Elisabeth Wagner
2 Bewertungen
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Mit dem Schreiben von Mikroartikeln haben Sie die Möglichkeit, schnell und dennoch strukturiert persönliche Projekt-Erfahrung zu dokumentieren. Diese Lessons-learned-Methode erlaubt es Ihnen auch, Ihre Erfahrungen zu reflektieren und in knapper, leicht lesbarer Form anderen Mitarbeitern im Projekt (und darüber hinaus) zur Verfügung zu stellen. Anhand eines Beispiels zeigt Ihnen Elisabeth Wagner, wie Sie Mikroartikel erstellen und welche Regeln Sie dabei berücksichtigen müssen. Als Projektmanager können Sie so das gemeinsame Lernen im Team gezielt beschleunigen.
von Elisabeth Wagner
5 Bewertungen
3.6
4 Kommentare
Aussagekräftige Dateinamen für Projektdokumente sind wichtig, da sie den Projektbeteiligten schnelle Orientierung geben, die Suche nach benötigten Informationen beschleunigen und die Bearbeitungsprozesse von Dokumenten unterstützen. Elisabeth Wagner zeigt in ihrem Tipp, wie Sie sinnvolle Dateinamen für Projektdokumente erstellen können und empfiehlt, für das gesamte Projektteam verbindliche Regeln zur Bildung von Dateinamen zu erstellen.
von Prof. Dr. Andreas Daum
1 Bewertung
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Die Open Space Technology (OST) ist eine Moderationsmethode für Großgruppen, welche bei Organisationsentwicklungsprojekten (OE-Projekten) zur Entwicklung von Lösungsansätzen und zur Akzeptanz der Veränderungen beitragen kann. Im zweiten Teil des Artikels zeigen Prof. Dr. Andreas Daum und Alina Lapp anhand eines fiktiven, aber praxisnahen Beispiels Einsatzmöglichkeiten für die OST in OE-Projekten auf. Abschließend skizzieren sie die Grenzen der Methode.
von Prof. Dr. Andreas Daum
5 Bewertungen
2.8
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Die "Open Space Technology", eine Moderationsmethode für Großgruppen, gibt den Teilnehmern während einer Veranstaltung den Freiraum, in Kleingruppen selbstorganisiert Lösungen für dringliche und komplexe Probleme zu erarbeiten. Prof. Dr. Andreas Daum und Alina Lapp stellen die Prinzipien dieser Methode vor und schildern den Ablauf einer Open-Space-Veranstaltung sowie ihre Erfolgsfaktoren. Eine ausführliche Checkliste unterstützt Sie bei der Vorbereitung einer Veranstaltung für 20 bis 100 Teilnehmer.
von Vitali Chkebelski
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1
1 Kommentar
Die Einführung einer neuen Software in den laufernden IT-Betrieb wird häufig von unterschiedlichen Problemen begleitet. So können die Entwickler oft bestimmte Aspekte des zukünftigen Betriebs nicht berücksichtigen, da sie z.B. die Gegebenheiten der Betriebsumgebung nicht ausreichend kennen. Um solchen Schwierigkeiten zu begegnen, ist eine frühzeitige Kooperation zwischen dem IT-Betrieb und dem Entwicklerteam sinnvoll. Kernstück dieser Kooperation ist ein Dokumentenpaket, an dem beide Seiten gemeinsam arbeiten und in dem alle wichtigen Informationen für den späteren Betrieb gebündelt sind. Vitali Chkebelski stellt dieses Dokumentenpaket mit elf Word-Vorlagen vor, welches er in der Praxis verwendet und das Sie gemeinsam mit dem Artikel herunterladen können.
von Elisabeth Wagner
3 Bewertungen
4.666665
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"Dead by PowerPoint" – so lautete das Urteil des britischen Experten für Wissensmanagement, David Gurteen, nach dem Besuch einer typischen, mit Informationen überfrachteten Fachkonferenz. Dennoch zog er einen wesentlichen Gewinn daraus: Wirklich etwas gebracht hatten ihm Gespräche mit anderen Teilnehmern am Rande der Konferenz, in der Kaffeepause oder abends im Pub. Diese Erkenntnis war Basis des Knowledge Cafés, einer von ihm entwickelten Methode zum Wissensaustausch in der Gruppe. Elisabeth Wagner beschreibt das Vorgehen sowie Anwendungsmöglichkeiten im Projektmanagement.
von Prof. Dr. Michael Reiß
3 Bewertungen
4
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Schnell, kostengünstig und wirkungsvoll – so sollen Projekte idealerweise abgewickelt werden. Doch wie lassen sich diese teils gegensätzlichen Anforderungen erfüllen? Können Web-2.0-Instrumente, wie Wikis, Blogs oder Online-Befragungen die Projektabwicklung tatsächlich unterstützen? Eine an der Universität Stuttgart durchgeführte Online-Befragung von Projektleitern, Führungskräften und Fachexperten aus dem Bereich Neue Medien sollte diese Frage klären. Prof. Dr. Michael Reiß, Frank Ehrenmann und Dirk Steffens vom Lehrstuhl für Organisation am Betriebswirtschaftlichen Institut stellen die Ergebnisse vor und zeigen, welche Potenziale die Web-2.0-Instrumente zur Unterstützung der Projektarbeit haben.
von Doris Weßels
19 Bewertungen
3.473685
3 Kommentare
In Krisen handeln Führungskräfte nicht immer rational. Im schlimmsten Fall lähmen sie ihre Mitarbeiter durch den Aufbau von Drohszenarien, reduzieren ihre Kommunikation oder blenden die vorhandene Komplexität aus, um vermeintlich einfache Problemlösungen zu finden. Prof. Dr. Doris Weßels und Dr. Ruth Winters erklären die Gründe für solche Verhaltensweisen und zeigen, welche Auswirkungen sie auf die Mitarbeiter und die Chancen zur Krisenbewältigung haben. Abschließend beschreiben sie, welche Maßnahmen geeignet sind, um ein Unternehmen möglichst unbeschadet durch eine Krise zu führen.
von Sigrid Hauer
11 Bewertungen
4
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Geschichten lassen sich im Projektmanagement gewinnbringend einsetzen, z.B. um das Team zu motivieren, das Projektziel zu kommunizieren oder die Außenwahrnehmung des Projekts zu steuern. Das Erzählen von Geschichten als Methode nennt man "Storytelling". Sigrid Hauer erklärt, was Storytelling ist, wie es wirkt und zu welchen Zwecken man es in der Projektarbeit einsetzen kann. Ausführlich vorgestellt wird der Einsatz in der Projektkommunikation.
von Nicolai Rathmann
9 Bewertungen
3.555555
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Wie sieht das Projektmanagement in der Zukunft aus? Welchen Anforderungen und Entwicklungen muss es sich anpassen? Welche seiner Vorgehensweisen müssen überdacht werden? Diesen Fragen widmete sich der Webcast "Leading Projects in a Changing World", den das PMI und das IIL am "International Project Management Day" veranstalteten. Dr. Harold Kerzner, Gregory Balestrero (PMI), Ed Hoffmann (NASA) und Christine E. Baker (Boeing) sprachen über Trends und Entwicklungen im Projektmanagement. Hervorzuheben ist die wachsende Bedeutung von Nachhaltigkeit und Wertorientierung. Nicolai Rathmann hat an dem Webcast teilgenommen und fasst die wichtigsten Aussagen und Ansichten der Referenten zusammen.
von Sigrid Hauer
7 Bewertungen
4
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Damit ein Projekt zügig vorangetrieben werden kann, müssen Mitarbeiter schnell auf das Wissen zuzugreifen können, das sie für ihre Arbeit brauchen. Sigrid Hauer beschreibt anhand eines Projekts in der Elektronikbranche, wie sich der schnelle Zugriff auf Wissen mit Hilfe einer Wissenslandkarte gewährleisten lässt. Die Fähigkeit eines Projektteams, das Wissen seiner Mitglieder zu vernetzen und dadurch unerwartete Situationen und Probleme während des Projektverlaufs zu bewältigen, ist ein wesentliches Merkmal eines so genannten "Lernenden Projekts".
von Thomas Sakschewski
4 Bewertungen
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Persönliche Erfahrungen und das Wissen von Mitarbeitern sind wertvoll. Um sie unternehmensweit zur Verfügung zu stellen, verwenden große Unternehmen Wissensmanagementsysteme. Für kleine Unternehmen ist der damit verbundene Aufwand aber zu hoch. Dennoch ist es gerade für sie wichtig, sich z.B. gegen den Wissensverlust bei einem Mitarbeiterwechsel zu wappnen. Möglich ist das, indem man den Projektstrukturplan um die Dimension "Wissen" erweitert und einen so genannten "Wissensstrukturplan" (WSP) erstellt. Thomas Sakschewski hat dieses Vorgehen erfolgreich in der Veranstaltungsbranche erprobt. Er zeigt, wie man einen WSP erstellt und worauf dabei zu achten ist.
von Thomas Baumann
3 Bewertungen
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Ein Projekt trägt nur dann zum Unternehmenserfolg bei, wenn sein Ergebnis mehr einbringt als dessen Erstellung insgesamt kostet. Ob dies der Fall ist, bewertet der so genannte Business Case (BC). Ein erfolgreiches Projektmanagement garantiert noch keinen profitablen BC. Erforderlich ist hierfür ein Business Case Management (BCM), das die Perspektive bei der Bewilligung, Durchführung und Bewertung eines Projekts über dessen Dauer auf die gesamte Nutzungsphase des Projektergebnisses ausdehnt. Thomas Baumann erläutert, wie BCM in einem Unternehmen zu gestalten ist. Den Schwerpunkt legt er auf die Rollen, Phasen und Prozesse sowie auf die Frage, wie die notwendige Expertise zu gewährleisten ist.
von Thomas Baumann
3 Bewertungen
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Auch wenn ein Projekt erfolgreich abgeschlossen wird, kann es unrentabel sein. Grund dafür ist ein fehlerhafter Business Case. Wurde dieser z.B. lückenhaft oder unrealistische kalkuliert, stimmt am Ende die Produktrendite nicht. Im ersten Teil seines Artikels zeigt Thomas Baumann, wie Projekterfolg und Business Case zusammenhängen und welche häufigen Fehler zu einem falschen Business Case führen können.
von Dr. Michael Streng
3 Bewertungen
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Wissenstransfer über Projektgrenzen hinaus scheitert häufig, weil Mitarbeiter nicht bereit sind, ihr Wissen weiterzugeben und der Gesamtorganisation zur Verfügung zu stellen. Eine mögliche Lösung für dieses Problem ist die Einführung eines entsprechenden Anreizsystems. Doch können solche Systeme Mitarbeiter ausreichend motivieren? Dr. Michael Streng und Andrea Fürst beleuchten die Möglichkeiten und Grenzen von Anreizsystemen im Bereich Wissensmanagement und erläutern, welche Einflussfaktoren den Erfolg beeinflussen.
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5
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von Thomas Baumann und Tina Nehlsen-Pein Viele Unternehmen haben Projektmanagement eingeführt, ihre Mitarbeiter geschult, professionelles Equipment bereitgestellt und für eine motivierende Unternehmenskultur gesorgt – und trotzdem scheitern immer wieder Projekte. Eine mögliche Ursache ist, dass die Parameter Fähigkeiten, Wissen, Equipment und Wollen unzureichend miteinander verknüpft wurden. Thomas Baumann und Tina Nehlsen-Pein beschreiben in ihrem Beitrag, wie diese Parameter den Projekterfolg beeinflussen und warum es wichtig ist, sie gemeinsam zu betrachten.
von Thomas Baumann
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Viele Unternehmen haben Projektmanagement eingeführt, ihre Mitarbeiter geschult, professionelles Equipment bereitgestellt und für eine motivierende Unternehmenskultur gesorgt – und trotzdem scheitern immer wieder Projekte. Eine mögliche Ursache ist, dass die Parameter Fähigkeiten, Wissen, Equipment und Wollen unzureichend miteinander verknüpft wurden. Thomas Baumann und Tina Nehlsen-Pein beschreiben in ihrem Beitrag, wie diese Parameter den Projekterfolg beeinflussen und warum es wichtig ist, sie gemeinsam zu betrachten.
von Jessika Herrmann
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Wie ist es um die Projektmanagement-Kompetenz in Deutschlands Unternehmen bestellt? Das Projekt Magazin hat sich diese Frage gestellt und 14 Großunternehmen und Organisationen in Deutschland zum Status Quo ihrer Projektmanagement-Kompetenz befragt. Bedingt durch die Anzahl der Befragten ist die Umfrage nicht repräsentativ, erlaubt jedoch einen Einblick in den aktuellen PM-Wissensstand führender Großunternehmen. Da Großunternehmen häufig Vorreiterrollen übernehmen, liefern die Antworten außerdem interessante Hinweise auf Entwicklungstendenzen im Projektmanagement. Jessika Herrmann stellt die Ergebnisse der Umfrage vor.
von Gisela Punzet
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2.4
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Wissen wird in der heutigen Gesellschaft zunehmend zum eigentlichen Kapital der Unternehmen. Viele Firmen betreiben deshalb Wissensmanagement mit dem Ziel, das Wissen ihrer Mitarbeiter zu erfassen, zu erhalten und wieder zu verwenden. Zu diesem Zweck werden oft Gemeinschaften (Communities) gebildet, in denen sich interessierte Mitarbeiter freiwillig an einem Wissensaustausch zu einem bestimmten Thema beteiligen. Gisela Punzet leitete für einen global tätigen Konzern das virtuelle Kernteam einer solchen Community. In ihrem Erfahrungsbericht erläutert sie die Besonderheiten des Projekts und beschreibt, welche speziellen Schwierigkeiten sich durch die virtuelle Teamaufstellung ergaben und wie sie diese bewältigte.
von Edit Kohler
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Effektive Formen des Wissensaustauschs sind in den Unternehmen noch wenig verbreitet. Meist fehlt den Mitarbeitern das Bewusstsein dafür, welchen Nutzen ihre Erfahrungen aus abgeschlossenen Projekten für nachfolgende Projekte haben können. Edith Kohler und Dr. Jens-Peter Abresch haben im ersten Teil des Beitrags "Lernendes Projektmanagement" den Status Quo des Wissenstransfers in Projektorganisationen vorgestellt. In diesem zweiten und abschließenden Teil des Artikels zeigen sie, welche praktischen Möglichkeiten Projektleiter haben, um das Thema "Lernen" in ihren Projekten zu verankern.
von Edit Kohler
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5
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Wir befinden uns in einer Zeit, in der es ohne ständiges Dazulernen nicht mehr geht. Der Konkurrenzdruck ist zu hoch, um sich langfristig auf Bewährtem auszuruhen. Das gilt auch und insbesondere für das Projektmanagement von Unternehmen und Organisationen. Auch hier müssen Wege gefunden werden, um den Reiz des Experimentierens und die Lust auf Veränderung zu stimulieren. Auf der anderen Seite brauchen wir einen behutsamen Umgang mit Wissen und Erfahrung, der es uns erlaubt, auf Bewährtem aufzubauen. Dr. Jens-Peter Abresch und Edith Kohler zeigen im folgenden Artikel, dass dies kein Widerspruch ist und dass Lernendes Projektmanagement keine Utopie sein muss.
von Ute Kuhlmann
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Wissensmanagement bedeutet in seiner Kurzform: Die richtige Information zur rechten Zeit an die richtige Person bringen. Der Weg dorthin ist oft steinig, die Umsetzung hat Auswirkungen auf alle Unternehmensbereiche. Dennoch wird der Wissensvorsprung für Unternehmen in Zukunft zunehmend für ihre Marktposition entscheidend sein. Ute Kuhlmann gibt einen Überblick, welche Faktoren wichtig sind, damit Wissensmanagement Erfolg hat. Das Beispiel eines mittelständischen Betriebs zeigt zudem, dass sich Wissensmanagement auch mit einfachen Maßnahmen praktizieren lässt.
von Gisela Müller
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Unternehmen, die freiberufliche Projektmitarbeiter beschäftigen möchten, sollten einige Punkte bedenken, angefangen bei der Kostenplanung bis hin zur sozialen Integration externer Ressourcen. Der Artikel von Gisela Müller zeigt, mit welchen Risiken und Chancen dies verbunden ist, worauf Unternehmen bei der Beschäftigung von Selbstständigen achten sollten, und wie eine effiziente Integration von Externen in das Projektteam erfolgen kann.
von Olaf Clausen
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Obwohl heute Digitalisierung und Computerisierung unseren Arbeitsalltag weitgehend bestimmen, scheint sich die Idealvorstellung vom papierlosen Büro nicht durchgesetzt zu haben. Im Laufe eines Projekts häufen sich auf unseren "virtuellen" und "realen" Schreibtischen Unmengen an Dokumenten und Informationen und versperren oft den Blick auf das Wesentliche. Wie Sie Ordnung in Ihre Unterlagen und Transparenz in die Projektdokumentation bringen erfahren Sie im Artikel von Olaf Clausen.
von Christian Uhrig
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Der Autor geht in diesem Zweiteiler auf zwei sehr kritische Kernbereiche ein, die selbst bei aussichtsreichen Projekten immer wieder zu Problemen geführt haben. Ging es im ersten Teil um das "Aufsetzen" eines Projekts durch den Projekt Startup Workshop, behandelt der zweite Teil die effiziente, sichere und langfristig wertschöpfende Speicherung und Verfügbarmachung des Wissens sowie der Beziehungen innerhalb eines Projekts. Hier erfahren Sie, in welchen Bereichen das meiste Wissen verloren geht und was Sie dagegen unternehmen können. Außerdem möchte Ihnen der Autor den Geschäftserfolg durch Beziehungen näherbringen.
von Christian Uhrig
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Der Autor geht in diesem Zweiteiler auf zwei sehr kritische Kernbereiche ein, die selbst bei aussichtsreichen Projekten immer wieder zu Problemen geführt haben. Der erste Bereich ist das "Aufsetzen" eines Projekts, also das Strukturieren, das Verpflichten von Ressourcen, das Gewinnen der Unterstützung durch das Management sowie das "Bepreisen". Dieses Thema wird im ersten Teil des Artikels behandelt: Der Projekt Startup Workshop.
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