29
Jun 2016
Meilenstein – Der Projektmanagement-Blog

Weniger Prozessperfektion ist mehr Projekteffizienz!

"Viele sind hartnäckig in Bezug auf
den einmal eingeschlagenen Weg,
wenige in Bezug auf das Ziel."

Friedrich Nietzsche (1844-1900),
deutscher Philologe und Philosoph

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Nietzsche war sicher kein Manager, aber er hat mit seinem Aphorismus ein weit verbreitetes Dilemma des Managements auf den Punkt gebracht: Wer Pläne und Prozessbeschreibungen absolut setzt, verliert schnell das eigentliche Ziel aus den Augen. Darum ist es ja so ungeheuer wichtig, Pläne immer wieder zu überprüfen, ob sie noch zielführend im wahrsten Sinne des Wortes sind.

Dies gilt ganz besonders bei der Einführung eines Projektmanagementsystems in einer Organisation. Eigentlich ist dies zunächst einmal ein Widerspruch: Für Projekte, d.h. Veränderungen, sollen Prozesse, d.h. reproduzierbare Vorgehen, definiert werden. Die logische Folge davon ist, dass es eben keinen einfachen, geradlinigen Weg hin zu einem unternehmensweiten PM-System mit einem zentralen PMO geben kann.

Genau einen solchen erkenntnisreichen Weg zu einem leistungsfähigen PM-System bei der BRITA-Gruppe schildern Stefan Hother und Kristina Kissel in ihrem Erfahrungsbericht "Mit einem PMO zum perfekten PEP". Der entscheidende Punkt für ihren Erfolg war, dass sie stets das zentrale Anliegen, die Optimierung des Produktentwicklungsprozesses (PEP) im Auge behielten. Nur so konnten sie die vielen verschiedenen Anforderungen der Stakeholder ausgewogen berücksichtigen und z.B. nach dem Prinzip "weniger ist mehr" Prozessdefinitionen und Dokumentvorlagen praxisgerecht anpassen.

Viel Vergnügen beim Lesen wünschen Ihnen
Petra Berleb und das Team des Projekt Magazins

 

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