Wer nur in Lösungen denkt, hat nichts verstanden!

schnelle Lösungen sind für uns Projektmanager sehr verführerisch: Wenn ein Problem auftaucht, möchten wir es möglichst schnell vom Tisch haben. Der Satz: "Mich interessieren keine Probleme, sondern nur Lösungen" ist fast schon ein Mantra für viele Manager. Diese Einstellung ist in vielen Situationen sehr nützlich, aber sie hat einen entscheidenden Nachteil: sie verhindert Innovation.

Wer nur in Lösungen denkt, hat nichts verstanden!

schnelle Lösungen sind für uns Projektmanager sehr verführerisch: Wenn ein Problem auftaucht, möchten wir es möglichst schnell vom Tisch haben. Der Satz: "Mich interessieren keine Probleme, sondern nur Lösungen" ist fast schon ein Mantra für viele Manager. Diese Einstellung ist in vielen Situationen sehr nützlich, aber sie hat einen entscheidenden Nachteil: sie verhindert Innovation.

"An jedem Punkt öffnet das Verstehen eine Welt."
Wilhelm Dilthey (1833-1911),
deutscher Theologe, Lehrer und Philosoph

schnelle Lösungen sind für uns Projektmanager sehr verführerisch: Wenn ein Problem auftaucht, möchten wir es möglichst schnell vom Tisch haben. Der Satz: "Mich interessieren keine Probleme, sondern nur Lösungen" ist fast schon ein Mantra für viele Manager. Diese Einstellung ist in vielen Situationen sehr nützlich, aber sie hat einen entscheidenden Nachteil: sie verhindert Innovation.

Wenn es darum geht, echte Innovationen zu finden, z.B. um sich vom Wettbewerb abzusetzen, dann sollte nämlich der erste Schritt nicht die Suche nach Lösungen sein, sondern das Verstehen der Situation, sprich des Problems. Dies erkannte bereits vor über hundert Jahren der Philosoph Wilhelm Dilthey, von dem obiges Zitat stammt. Zum aktuellen Trend wird diese Erkenntnis derzeit wieder durch das sogenannte "Design Thinking", dessen erste beiden Schritte "Beobachten" und "Verstehen" sind, bevor es auf die Ideensuche geht.

Im ersten Teil ihres Beitrags "Wie Projekte vom Design Thinking profitieren" stellt Ingrid Gerstbach dieses scheinbar unkonventionelle, aber letztlich doch sehr intuitive Vorgehen anhand konkreter Beispiele vor. Probieren Sie es doch mal aus, beim nächsten Problem nicht gleich nach der naheliegenden Lösung zu greifen – vielleicht entdecken Sie ja gemeinsam einen viel genialeren Weg!

Viel Vergnügen beim Lesen und Verstehen wünschen Ihnen
Petra Berleb und das Team des Projekt Magazins

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