Abwicklungsmanagement

Abwicklungsmanagement ist das Management eines weitgehend festgelegten und zwischen den Parteien vollständig vereinbarten Vorhabens.

Die seit 2009 ungültige DIN 69905:1997 definierte "Abwicklungsmanagement" als: "Aufgabengebiet innerhalb des Projektmanagements, das sich auf die auftrags- bzw. vertragsgerechte Realisierung des Projektziels (Objektes) erstreckt". Es kann damit als synonym zu den ebenfalls verbreiteten Begriffen "↑operatives Projektmanagement" und "Ausführungsmanagement" angesehen werden. Eine Abgrenzung gegenüber dem Begriff "↑Projektmanagement" ist kaum möglich, da auch scheinbar festgelegte Vorhaben erhebliche Unsicherheiten aufweisen können. Auch andere Abgrenzungen zwischen Projektmanagement und Abwicklungsmanagement, z.B. hinsichtlich Methodik oder Organisation sind nicht möglich.

Verbreitet ist der Begriff "Abwicklungsmanagement" bei Projektarten und Branchen, bei denen die größten Unsicherheiten in den Vertragsverhandlungen zwischen den beteiligten Parteien liegen und nach Unterzeichnung des Vertrags es um die sach- und fristgerechte Erfüllung des Vertrags geht. Dies ist z.B. bei Immobilienprojekten oder in der Finanzbrache häufig der Fall.

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