Ereignisknoten-Netzplan

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Abkürzungen
Ein Ereignisknoten-Netzplan ist ein Netzplan, dessen Knoten vorwiegend Ereignisse sind, d.h. der keine oder nur wenige Vorgänge enthält.

Ereignisknoten-Netzplan

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Abkürzungen
Ein Ereignisknoten-Netzplan ist ein Netzplan, dessen Knoten vorwiegend Ereignisse sind, d.h. der keine oder nur wenige Vorgänge enthält.

Ein Ereignisknoten-Netzplan ist ein Netzplan, dessen Knoten vorwiegend Ereignisse sind, d.h. der keine oder nur wenige Vorgänge enthält.

Die grafische Darstellungsart des EKN besteht also im Wesentlichen aus Ereignissen bzw. Meilensteinen, die durch Anordnungsbeziehungen miteinander verknüpft sind. Hauptanwendung dieser Darstellung ist der Meilenstein-Netzplan oder kurz Meilensteinplan, bei dem es nur um die grobe Sicht auf den ProjektablaufProjektablaufDer Projektablauf ist der tatsächliche Verlauf des Projekts, während der Ablaufplan den geplanten Verlauf beschreibt. Im Gegensatz zur Projektplanung, geschieht die operative Projektarbeit im konkreten Projektumfeld. Den Schätzwerten der Planung treten die tatsächlichen Werte (für Personalaufwand, Zeit , Kosten) gegenüber. Projektleiter, Projektmanager, Lenkungsausschuss und andere Projektbeteiligte haben die Aufgabe, den Projektablauf möglichst nah an den Vorgaben des Ablaufplans zu halten. geht.

Ursprünglich ist die Darstellung des EKN mit dem Program Evaluation and Review TechniqueProgram Evaluation and Review TechniqueDie "Program Evaluation and Review Technique" ist eine Variante der Netzplantechnik , die 1956 gleichzeitig mit der Methode des Kritischen Wegs entwickelt wurde. PERT war zunächst mit der Darstellungstechnik des Ereignisknoten-Netzplans verknüpft. Mittlerweile wird mit "PERT" unabhängig von der Darstellungsform eine Berechnungsmethode der Projektdauer bezeichnet. Diese verwendet die mittlere Dauer der Vorgänge anstelle der häufigsten Dauer, wie sie die Methode des Kritischen Wegs verwendet. Die mittlere Dauer ist meist länger als die häufigste Dauer und kann aus optimaler, häufigster und pessimistischer Dauer eines Vorgangs abgeschätzt werden. (PERT) genannten Netzplanverfahren verknüpft. Diese Form von PERT wird allerdings als nicht mehr relevant angesehen. Übrig geblieben ist von ihr die Berechnung der Aufwandsdauern aus optimistischer, häufigster und pessimistischer Dauer. Die Bezeichnung "PERT" wird mittlerweile auch in allgemeiner Form für Netzplan oder Netzplantechnik verwendet, obwohl dafür meist die Metra-Potential-Methode eingesetzt wird.

Grundsätzlich kann aus jedem Vorgangs-Netzplan (Vorgangsknoten- oder Vorgangspfeil-Netzplan) sofort ein Ereignisknoten-Netzplan gebildet werden, wenn man jeden Vorgang auf das Ereignis seines Abschlusses abbildet. Dabei gehen notwendigerweise die InformationInformationIm Projektmanagement wird der Begriff " Information " aus Sicht der Disziplinen Wissensmanagement, Kommunikationstheorie und Informationstheorie verwendet. Dabei ist Information zu verstehen als strukturiert und zweckorientiert aufbereitete Daten, siehe hierzu auch ↑Projektinformation . über seinen Beginn und Teile der Zeitinformationen der Anordnungsbeziehungen verloren. Umgekehrt kann daher ein Ereignisknoten-Netzplan nur durch zusätzliche Informationen zu einem Vorgangsknoten-Netzplan erweitert werden.

Die Darstellung eines Projektplans als Ereignisknoten-Netzplan wird in rechnergestützten Planungswerkzeugen in der Regel durch eine Filterung des gesamten Netzplans erzeugt, die nur Ereignisse anzeigt. Sowohl die Auftragung über einer Zeitachse als auch die rein logische Darstellung mit äquidistanten Knoten ist dabei üblich.

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