Normen/
Standards
DIN 69903:1987

Finanzmittelabgleich

Analog zum Einsatzmittel-Abgleich bedeutet der Finanzmittelabgleich die Abstimmung zwischen Bedarf und Bestand an Geld in Abhängigkeit von der Zeit.

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Nun ist bei den Finanzmitteln die Dehnbarkeit größer als bei Arbeitszeiten oder Maschinenverfügbarkeiten. Durch Kredite und Zahlungsfristen können Finanzmittel relativ leicht zeitlich verschoben werden. Demgegenüber ist aber die Höhe von Finanzmitteln exakt festgelegt bzw. überprüfbar, während durch unbezahlte Mehrarbeit oder Maschinennutzung in regulären Stillstandzeiten Einsatzmittel zu mehr als 100% Nominalverfügbarkeit eingesetzt werden können.

Die DIN sieht vor, dass der Finanzmittelabgleich nach Art der Finanzmittel differenzieren kann (z.B. Fördermittel). Auf betriebswirtschaftliche Zusammenhänge geht die DIN dabei allerdings nicht ein.

Dieser Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 15.04.2002.
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